Das Wesen des Lebens voller Bedeutung: JINWAR

Sozdar Dersim über das Dorf der freien Frauen; für den Kurdistan Report September/Oktober 2017
In der Nähe des Ortes Dirbêsiyê (Al-Darbasi­yah), der zum Kanton Cizîrê in Rojava gehört, wurden die Arbeiten für den Bau eines Frauendorfes auf ökologischer Basis aufgenommen. Das Dorf bzw. das Projekt trägt den Namen »Jinwar«. Wir wollten mit dem Komitee, das für Bau und Etablierung zuständig ist, über die wirtschaftliche, soziale, politische Organisierungsform und den letzten Stand des Projekts sprechen. Dazu befragten wir Heval Rûmet. Heval Rûmet schilderte uns, dass das Projekt nicht nur auf Jinwar begrenzt sein, sondern das frauengerechte Leben überall zu seinem Ursprung zurückfinden solle.… weiterlesen

Es wurde ein Faden der Frauensolidarität und der Hoffnung gesponnen

Andrea Benario über die Selbstorganisierung in der Demokratischen Föderation Nordsyrien, für den Kurdistan Report Juli/August 2017
In den Begegnungen mit Menschen, mit der Geschichte und der Natur in den Gebieten der Demokratischen Föderation Nordsyrien treffen immer wieder tiefe Widersprüche aufeinander: Tod und Leben, Dürre und Fruchtbarkeit, Leid und Freude, Zerstörung und Neuaufbau, Grausamkeit und Schönheit, Unterdrückung und Widerstand, Ängste und Hoffnungen … Diese Widersprüche, aber auch das Neue, das aus den Spuren verschiedener geschichtlicher Epochen und gegensätzlichen Erfahrungen entsteht, sind überall deutlich zu spüren. Anfangs schien es nicht so leicht, Akzeptanz für das Konzept der Demokratischen Nation zu finden, das nicht auf einem Nationalstaat, sondern auf einem gemeinsamen Verständnis der Selbstverwaltung auf der Grundlage von Frauenbefreiung und kultureller Vielfalt beruht.… weiterlesen

“Bei jeder Entscheidung ist die Frauenbefreiung unser Hauptprinzip”

Foza Yusif über das System der Demokratischen Nordsyrien Föderation, 02.08.2017
In einem Interview für die Frauen-Nachrichtenagentur Şûjin hat die Ko-Vorsitzende des Exekutivrats der Demokratischen Föderation Nordsyrien, Foza Yusif Fragen bezüglich des politischen Systems der Föderation und der politischen und gesellschaftlichen Partizipation der Frauen in diesem System beantwortet. Vor kurzem hat der konstituierende Rat der Nordsyrien Föderation in der Stadt Rimelan des Kantons Cizîrê eine Sitzung abgehalten. In dieser Sitzung wurde über die Verwaltungsregionen und die Wahlgesetzte abgestimmt. Warum wurde solch eine Sitzung abgehalten? Wir arbeiten schon seit einer langen Zeit an diesen beiden Gesetzten. Insbesondere auf der letzten Sitzung des Rates wurde die Wahlvorbereitung beschlossen.… weiterlesen

JINWAR – Dorf der freien Frauen

Aufbaukommitee JINWAR, 29.07.2017
Schon vor tausenden von Jahren begann im Mittleren Osten, dem Ursprungsort der menschlichen Existenz und deren ethischen Prinzipien, die Revolution der Frau. Im Zweistromland von Euphrat und Tigris sowie von Habur und Zap entwickelte sich ein Leben, in dem Frauen eine bedeutende Rolle für die Weiterentwicklung der Gesellschaft einnahmen. Mit der von Frauen angeführten neolithischen Revolution erreichte dieses Zeitalter die höchste Stufe. Diese Geschichte ist bis heute in der Geografie des Mittleren Ostens lebendig. Wir können die Geschichte unserer Gesellschaft an Orten wie Göbekli Tepe, Vajukani, Orkesch, Çemê Xellan, Kortik und der Höhle Schanidar finden.… weiterlesen

Warum eine Website für Jineolojî?

Heval Rumet zum Aufbau einer deutschsprachigen Internetpräsenz für Jineolojî, 19.07.2017
Angesichts des realen Leids, der Armut, Gewalt, Folter und tausenden anderen Formen von Brutalitäten, die wir wieder und immer wieder erleben: ist demgegenüber eine solch ungreifbare und künstliche, virtuelle Website nicht eines der letzten Bedürfnisse von Frauen? Seit tausenden von Jahren werden zahllose Städte auf dem Boden dieser Erde gebaut, diedie Welt zu einem leblosen Ort gemacht haben – warum fügen wir dem eine solche Homepage im Namen von Jineolojî hinzu? Warum ist das nötig? Ist diese Notwendigkeit eine ebenso reale wie unser Leiden? Schauen wir uns die Tante (oder vielleicht nennt Ihr sie lieber Mutter, Frau, Ahnin, Weise, Schwester) im Logo einmal an: wie sie mit einem greifbaren Werkzeug an ihrem Arbeitsplatz wahrhaft ihren Platz einnimmt.… weiterlesen

Aufruf zum Internationalen Aktionstag gegen Feminizid

Erklärung der Frauenfreiheitsbewegung der Êzidinnen (TAJÊ), 21.07.2017
Am 3. August 2017 jährt sich der genozidale Angriff des sog. Islamischen Staats (IS) gegen ezidische KurdInnen im nordirakischen Sindschar [kurd. Şengal] zum dritten Mal. Die am 3. August 2014 begonnenen Angriffe und Massaker führten nicht nur zu einer humanitären Katastrophe, sondern hatten zum Ziel, die ezidische Religionsgemeinschaft auszulöschen. Als Mittel dazu richtete sich der Angriff systematisch gegen Frauen. Daher stellt dieser Genozid in seiner Form zugleich auch einen Feminizid dar. Am 3. August 2014 wurde die Weltöffentlichkeit Zeuge eines genozidalen Angriffs durch den IS mit Ziel der Auslöschung einer der ältesten Religionsgemeinschaften, den Eziden.… weiterlesen

Die Dialektik der Frauengesetze in Rojava

Andrea Benario zum Verhältnis von Recht und Moral, für den Kurdistan Report März/April 2017
Das Erringen und die Umsetzung von Frauenrechten war und ist ein wesentliches Anliegen feministischer und progressiver Kämpfe in Europa. Während erkämpfte Rechte wie beispielsweise das Wahlrecht, Bildungsrecht, Scheidungsrecht oder Gewaltschutzgesetze einerseits dazu führten, dass Frauen an Selbstbewusstsein und Handlungsmöglichkeiten hinzugewannen, stellte sich andererseits bei vielen der Trugschluss ein, Frauen seien de facto »frei« und »gleich«. Jedoch zeigt uns die alltägliche Realität von Frauen in Europa, dass die rechtliche Gleichstellung von Frauen und Männern nicht ausreicht, patriarchale Strukturen zu überwinden, geschweige denn patriarchale Gewalt zu beenden.… weiterlesen

Jineolojî –Wissenschaft des Lebens

Haskar Kırmızıgül zu den Aufgaben und Ziele der Jineolojî, für den Kurdistan Report März/April 2017
Viele wissen, dass Jineolojî die Wissenschaft der Frau ist. Es ist kein Zufall, dass aus etymologischer Sicht der Begriff »jin« (kurdisch für »Frau«) mit dem Wort »jiyan« (Leben) eng verwandt ist. Während sich die Jineolojî als eigenständige Wissenschaft etabliert, wird sie sich weiterentwickeln, weil sie mit dem Leben verbunden ist. Behaupten die Sozialwissenschaften nicht genau das, gesellschaftliche Fragen zu lösen? Wenn dies stimmte, würde die Frau nicht als Müllhalde der Gesellschaft betrachtet, sondern als Kern für Aufklärung und Freiheit. Es gilt, die Frau von dem Status der heiligen Mutter, fundamentalen Ehre, unverzichtbaren Person und auch als Partnerin zu befreien und stattdessen als selbstständige Person zu analysieren (Öcalan).… weiterlesen

Jinwar – ein Ort der Frauen

Ein Bericht von Andrea Benario über ein eigenständiges Dorf von, für und mit Frauen; für den Kurdistan Report Mai/Juni 2017
Inmitten des Krieges in Syrien bauen sich Frauen in Rojava ein neues Leben auf. Die beim Aufbau der demokratischen Autonomie, bei der Basisorganisierung in Frauenkommunen, Frauenkooperativen und Frauenräten gewonnenen Erfahrungen haben ihnen Mut und Selbstvertrauen gegeben, neue Schritte zu wagen. So entstand die Idee, das Frauendorf Jinwar zu gründen. Jinwar, was auf Kurdisch »Ort der Frauen« heißt, soll ein Dorf werden, in dem Frauen, die durch Krieg und Gewalt Leid erfahren haben, genauso wie Frauen, die keine klassische Familie gründen wollen, sondern sich vielmehr nach einem kollektiven Leben mit anderen Frauen sehnen, gemeinsam und selbstbestimmt leben können.… weiterlesen

Kurdische Frauenbewegung in Zeiten der Zwangsverwaltung

Bericht der Menschenrechtsdelegation aus Deutschland beim Newrozfest in Wan, 18.03.2017
Wir treffen uns mit vier Frauenaktivistinnen aus Wan, später kommt noch eine Friedensmutter hinzu. Nach dem Verbot der KJA (Kurdistan Jinên Azad)  wurde die TJA (Tevgera Jinên Azad) gegründet, eigene Räumlichkeiten hat die Gruppe in Wan nicht mehr. Zur allgemeinen Situation aufgrund des OHAL (Ausnahmezustand): Die Situation, wie sie sich jetzt darstellt, hat schon nach den Wahlen im Juni 2015 in den kurdischen Gebieten begonnen. Frauen und Kinder waren im 40-jährigen Kampf der Kurdinnen und Kurden schon immer die vulnerabelste Gruppe. Seit dem OHAL ist es schwieriger geworden, den Kontakt zur Bevölkerung aufrechtzuerhalten.… weiterlesen

Genozid und Feminizid gegen Frauen in Kurdistan anhand historischer Beispiele

Beitrag von Meral Çiçek bei der Konferenz “Genozid und Femizid an Ezid*innen: Traumaverarbeitung braucht Anerkennung, Schutz, Selbstorganisierung und Gerechtigkeit”, 15.03.2017
Das 20. Jahrhundert in Kurdistan ist geprägt von genozidalen Angriffen, Assimilation und Widerstand für Selbstbestimmung. Nach dem ersten Weltkrieg und dem Zusammenfall des Osmanischen Reichs entstanden neue Staaten, deren unnatürlichen Grenzen durch Kurdistan verliefen und somit das Land der KurdInnen nunmehr in vier teilten. Versprechen bezüglich Autonomie wurden nicht eingehalten. Aufstände gegen imperialistische-kolonialistische Politiken wurden mit extremer Gewalt niedergeschlagen. Um sicherzustellen, dass sich die Kurden nicht erneut für Selbstbestimmung organisieren, wurde ein genozidaler Plan erstellt. Mit dem sogenannten „Reformplan für den Osten“ wurde das systematische Vorgehen gegen den kurdischen Widerstand programmiert.… weiterlesen

Dringender Aufruf zur Teilnahme an einer kurzfristigen Frauenbeobachtungsdelegation nach Cizre/Südost-Türkei

Tag gegen Gewalt an FrauenKurdisches Frauenbüro für Frieden e.V. – Cenî
Seit dem 04. September ist die kurdische Stadt Cizre im Südosten der Türkei an der Grenze zu Rojava militärischen Angriffen der AKP-Regierung ausgesetzt. 23 ZivilistInnen darunter Frauen, Kinder und ein Baby wurden bisher durch das türkische Militär getötet. Da der türkische Provinz-Gouverneur von Sirnak über die Stadt Cizre immer wieder, unter dem Vorwand die Sicherheitsvorkehrungen der Stadt müssen gewährleistet werden, einen unbegrenzten Ausnahmezustand mit Ausgangssperre verhängt, konnten die BewohnerInnen die Leichname der getöteten ZivilistInnen über Tage hinweg nicht bestatten. Die rund 120.000 EinwohnerInnen von Cizre können weiterhin die Stadt nicht verlassen.… weiterlesen

Aufgrund vom fehlenden Korridor nur begrenzter Schulunterricht möglich

image-941842fb495a819a879352802a2daab2b27f52d47c8acea662442e0a909502ad-VssCivaka Azad im Interview mit der 22-Jährigen Perwin Hemo aus Kobanê, 29.05.2015
Die Wiederaufbauarbeiten in Kobanê werden von der Bevölkerung in sämtlichen Dimensionen des Lebens getragen. Von Aufräumarbeiten, den Bauten der ersten Krankenhäuser und Gesundheitsstationen und der Gewährleistung von Bildungsmöglichkeiten. Die Bevölkerung ist in sämtlichen Arbeitsbereichen integriert. Die Zahl derjenigen, die nach Kobanê zurückgekehrt sind übersteigt mittlerweile mehr als 100.000 Menschen. Im Interview erzählt Perwin Hemo, einer 22 Jährigen Lehrerin, den Schulalltag in Kobanê und die Schwierigkeiten, die sie zu meistern hat.   Civaka Azad: Nach der Befreiung von Kobanê gehen nun die ersten Schülerinnen und Schüler zur Schule.… weiterlesen

Die Frauen der YPJ: Einfach vom Himmel gefallen?

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Meral Çiçek, Kurdistan Report, Januar/Februar 2015
»Diese bemerkenswerten Frauen bekämpften den IS. Zeit, dass Sie sie kennenlernen.« So lautete die Überschrift einer in der Oktoberausgabe der Frauenzeitschrift Marie Claire veröffentlichten Reportage. »Es gibt eine Gruppe von 7.500 Kämpferinnen, die seit zwei Jahren einen unberechenbar gefährlichen Kampf führen. Trotz Verletzungs- und Todesgefahr kämpfen sie fast täglich. Sie kämpfen mit Waffen, die schwerer und größer als sie selbst sind, gegen eine unbarmherzige Armee. Und dennoch kämpfen sie weiter. Die Frauen der YPJ: Einfach vom Himmel gefallen Sie sind die YPJ, die Frauenverteidigungseinheiten, allein aus freiwilligen Frauen bestehende kurdische Armeefraktion, 2012 in Syrien gegründet, um die kurdische Bevölkerung gegen die tödlichen Angriffe des syrischen Präsidenten Baschar Assad, der al-Nusra-Front und des ISIS zu verteidigen.« So oder so ähnlich hieß es in den unzähligen Reportagen der Weltpresse über die »YPJ: die kurdischen Feministinnen, die den IS bekämpfen” (The Week).… weiterlesen

Zwei gegensätzliche Systeme in Kobanê

ypj-fightersDie kurdische Frauenbewegung und der Islamische Staat
Dilar Dirik, Kurdistan Report, September/Oktober 2014
In den vergangenen Wochen ist durch die akute Situation in Kobanê der Widerstand der Kurden – vor allem der der kurdischen Frauen – gegen den sogenannten Islamischen Staat (IS) ins Licht der Medien gerückt worden. Orientalistische Auffassungen haben sich natürlich sehr simplifizierender Analysen bedient. Die Parole »Die Dschihadisten haben Angst vor kurdischen Frauen, weil sie, wenn sie von Frauen getötet werden, nicht in den Himmel kommen« wiederholt sich heutzutage in fast jedem Artikel oder jeder Reportage. Natürlich banalisiert das die Komplexitäten des Widerstands der kurdischen Frauen gegen das ultrapatriarchale System des IS.… weiterlesen

Zu den verschleppten Frauen im Nordirak

Rudaw.netPressemitteilung von Civaka Azad, 03.09.2014
Dem Vorgehen der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) in Südkurdistan/Nordirak und Rojava/Nordsyrien fallen immer mehr Frauen zum Opfer. Neben Entführung, Vergewaltigung und Mord droht den Frauen auch die Zwangsversklavung. So berichten mehrere Medien von Sexsklavinnenmärkten, auf denen mehrere Tausend Frauen verkauft werden sollen, oder sie werden den Mitgliedern des IS „zur Verfügung gestellt“. Meral Cicek, Vorsitzende der Women’s Relation Organization mit Sitz in Hewlêr (Erbil), erklärte im Gespräch mit Civaka Azad, dass es sich beim Vorgehen des IS nicht nur um Genozid handele: „Parallel findet ein Feminizid statt. Überall, wo der IS vordringt, werden vor allem Frauen angegriffen.… weiterlesen

“Sex-Dschihad” an der heiligen Front

slavemarket_frauenZusammengetellt von der Frauenbegegnungsstätte UTAMARA e.V. und die Zeitschrift EMMA, 25.08.2014
Der IS (Islamische Staat) unterwirft und ermordet bei seinem Kreuzzug alle „Nichtgläubigen“. Die Frauen werden versklavt und in den Sex-Dschihad geschickt. In der Frauenbegegnungsstätte Utamara in Kasbach bei Linz sind unter anderem auch Kurdinnen engagiert. Sie haben die nachfolgenden Informationen zusammengestellt. Eine Reihe Frauen, an den Händen gefesselt, verhüllt unter schwarzem Tuch. Der von der Terrormiliz IS (Islamischer Staat) in Syrien und dem Irak verfolgte Genozid ist auch ein Feminizid. 4.000 Kilometer trennen uns von Mossul, einer der Städte, in denen heute Frauen auf Märkten als Sklavinnen verkauft werden.… weiterlesen

Sexistische Propagandamethoden zur Delegitimierung der Frauenbewegung

ypj-fightersZur Darstellung von kurdischen Kämpferinnen in den Medien
Dilar Dirik, Kurdistan Report, Juli/August 2014
In der Zeit nach den Morden an Sakine Cansız, Fidan Doğan und Leyla Şaylemez am 9. Januar 2013 in Paris richteten die Mainstream-Medien ihre Aufmerksamkeit plötzlich auf ein lang vernachlässigtes, aber dennoch faszinierendes Thema: auf die bemerkenswerte Rolle der Frau in der kurdischen Freiheitsbewegung. In den letzten zwei Jahren übernahmen die Kurden die Kontrolle über Westkurdistan (Rojava) und etablierten dort nach und nach Selbstverwaltungsstrukturen inmitten des syrischen Bürgerkriegs. Von Anfang an nahmen Frauen an der Rojava-Revolution durch ihren sozialen und politischen Aktivismus teil, aber was die westlichen Mainstream-Medien vor allem verwunderte, ist die Teilnahme dieser Frauen als gleichberechtigte Kämpferinnen im Krieg.… weiterlesen

HEUTE BEGINN DER JINEOLOJÎ-KONFERENZ + LIVESTREAM

jineolojiRadikales Denken aus Frauenperspektive – 1. Frauenkonferenz der Jineolojî – 28. Februar bis 02. März an der Uni Köln
Heute beginnt ab 15 Uhr die erste Frauenkonferenz zur Jineolojî an der Universität in Köln mit dem Titel „Radikales Denken aus Frauenperspektive“. Neben Eröffnungsreden und Grußbotschaften wird es auch einen Film und Konzert von kurdischen Musikerinnen geben. Am Samstag und Sonntag wird es verschiedenste Vorträge geben von Referentinnen aus Südafrika, den Philippinen, verschiedenen europäischen Ländern, der Türkei und Kurdistan in denen relevante Aspekte der Jineolojî beleuchtet werden. Es werden die Bedeutung von alternativen Geschichtswissenschaften und matriarchalen Gesellschaften diskutiert werden.… weiterlesen

Radikales Denken aus Frauenperspektive – Jineolojî

jineoloji konferenz1. Frauenkonferenz der Jineolojî – 28. Februar bis 02. März an der Uni Köln
(…) Das Anliegen dieser Konferenz ist es, die herrschende Wissenschaft und ihre patriarchale und kapitalistische Struktur zu hinterfragen und zu demontieren und gleichzeitig zukunftsgerichtet alternative Konzepte von Frauenwissenschaften und alternative Formen des Denkens und Lebens zu entwerfen, zu teilen und zu diskutieren. Wir beabsichtigen im Rahmen dieser Konferenz 2½ Tage gemeinsam zu verbringen und gemeinsam als Frauen aus unterschiedlichsten gesellschaftlichen Kontexten, Fachbereichen, Kämpfen und geografischen Regionen uns auszutauschen, mit dem Ziel weitere Schritte aufeinander zuzugehen um gemeinsam für eine freie, demokratische und ökologische Gesellschaft zu kämpfen.… weiterlesen