Ein politischer und demokratischer Wandel im Iran erfordert ernsthafte und praktische Schritte

ortadoguErklärung der Partei für ein freies Leben in Kurdistan — PJAK, 12.01.2014
Vor den jüngsten Präsidentschaftswahlen im Iran wurden mehrere Diskusionen und Losungen über den poltischen Wandel im Iran vorgeschlagen. Themen wie Sicherheitsperspektiven, Bürgerrechte, Gesellschaftsfragen, muttersprachlicher Unterricht, wirtschaftliche Diskriminierung sowie kulturelle Kluften waren einige unter vielen vorgeschlagenen Themen vor den Wahlen. Schließlich haben sich diese Themen genau wie politischer und ziviler Aktivismus zu dominierenden Debatten der Gesellschaft entwickelt. Praktische Konzepte könnten diesbezüglich positive und konstruktive Schritte für die Lösung der Probleme im Iran bedeuten. Allerdings ist es aufgrund von Definitionsschwierigkeiten möglich, dass diese Diskusionen von ihrem Lösungszweck abkommen.… weiterlesen

Der Iran ist im Hinblick auf Demokratie und Menschenrechte zu bewerten

Zübeyir AydarZübeyir Aydar, Exekutivratsmitglied des KNK (Kurdistan Nationalkongress) 
Der Iran hat aufgrund seiner historischen Vergangenheit, der von ihm vertretenen Werte, seiner Bevölkerungszahl, seiner geographischen Lage und seines Potentials stets eine wichtige Position im Mittleren Osten eingenommen. Auch heute ist der Iran neben seiner Stellung in der Region auch in der internationalen Politikarena ein einflussreicher Staat. Seit der Revolution von 1979 steht der Iran stets auf der Tagesordnung und gewinnt in der Region weiterhin an Einfluss. Das nach der Revolution von 1979 an die Macht gelangte Regime hat im Sinne des schiitischen Glaubens eine starre islamische Ideologie verinnerlicht und seine Innen- und Außenpolitik dementsprechend etabliert.… weiterlesen

Wie sieht die Zukunft der kurdischen Frage aus?

Joost JongerdenDr. Joost Jongerden*
(…) Die Aussichten auf eine bessere Zukunft hängen nicht nur von der Umsetzung radikaler Demokratie ab, sondern auch von Verhandlungsprozessen. Im März dieses Jahres, nach dem Newroz-Statement von Abdullah Öcalan, schienen die Aussichten auf einen Verhandlungsfrieden gut zu sein. Obwohl niemand Wunder erwartete, griff diese Idee in den Konfliktparteien, die PKK und der Staat waren bereit dazu, eine Einigung zu finden. Aber dennoch, in den Monaten, die der Newroz-Erklärung folgten, haben wir das Scheitern eines möglichen Friedensprozesses beobachtet. Die Frage, die sich uns aufwirft, ist eine ziemlich einfache: Was lief falsch? (…) Die Zukunft von heute Auf allen Konferenzen und Treffen, an denen ich in den letzten Jahrzehnten teilgenommen habe, an noblen und prestigeträchtigen Orten wie dem Europäischen Parlament oder in Hinterhofräumen, konnten die Reden mit dem Satz beginnen, dass die kurdische Frage in der Türkei ein aktuelles Thema ist.… weiterlesen

Perspektiven der Frauenbewegung in Rojava

lham ehmedDie Widerstandsbewegung der Frauen in Rojava wird sich auf Syrien und den Mittleren Osten auswirken Îlham Ehmed, Vertreterin der kurdischen Frauenbewegung in Rojava (Westkurdistan) und Mitglied des Kurdischen Hohen Rates Ich bin der Auffassung, dass seit den Anfängen des Widerstandes in Syrien die Unterdrückungs-, Verleugnungs- und Angstpolitik des Baath-Regimes ausreichend beschrieben und erklärt worden ist. Darum will ich auf ein selten beleuchtetes Thema – die Situation der Frauen – näher eingehen. In Syrien war es Frauen nie erlaubt gewesen, zusammenzukommen und ihre eigenen Interessen zur Sprache zu bringen. Sie waren einem strengen islamischen Recht untergeordnet, das jegliche Organisierung von Frauen bestrafte.… weiterlesen

Südkurdistan: Regierungskrise oder Systemkrise?

südkurdistanNihat Kaya, Journalist, Erbil, 10.02.2014
Seit den Parlamentswahlen in Südkurdistan vom 21. September sind mittlerweile fast fünf Monate vergangen. Noch konnte bis dato allerdings keine Regierung gebildet werden. Und wie lange es noch dauern wird, bis dies geschieht, ist nicht abzusehen. Doch es ist nicht nur diese politische Frage, die die Menschen in Südkurdistan derzeit beschäftigt. So wird das Leben für die Bevölkerung immer teurer, die Arbeitslosenzahlen steigen an, viele Arbeitgeber zahlen derzeit die Löhne ihrer Arbeiter nicht aus und die Banken verfügen kaum über Anlagen. Die wirtschaftlichen Fragen bedrücken derzeit noch mehr als die politischen Fragen die Bevölkerung.… weiterlesen

Die tragische Lage der Frauen in Südkurdistan

sdkurdistan_schweigende_frauenNur die Frauen selbst können sich helfen N. Deniz Bilgin, Journalistin
Südkurdistan ist eines der Gebiete, in denen Frauen von Männern beherrscht werden, in denen sie Gewalt und Ausbeutung ausgesetzt sind. Während sie im Schatten der Männer nicht mit ihrer eigenen Identität in der Politik vertreten sein können, werden sie ermordet, verbrannt, missbraucht und vergewaltigt. In jedem Lebensbereich in Südkurdistan herrscht Gewalt gegen Frauen wie Genitalverstümmelung, Mord, Verbrennung, Missbrauch, Vergewaltigung, Selbsttötung, Verkauf ihrer Körper. Das schlimmste Ausmaß nimmt die Gewalt an bei der Selbsttötung der Frauen durch Selbstverbrennung. Allerdings werden etliche Frauen von Verwandten verbrannt und dies wird dann als Suizid dargestellt.… weiterlesen

Ein Widerstand für alle Frauen dieser Welt

hevi ibrahimDie Vorsitzende der demokratisch-autonomen Verwaltung im Bezirk Afrîn, Hêvi Ibrahim, im Gespräch mit der Tageszeitung Radikal, 01.02.2014
(…) Wir wollen, dass alle Frauen in ihrem Leben erfolgreich sind. Heute leistet die kurdische Frau in Rojava einen wichtigen Widerstand für alle Frauen dieser Welt. Aber auch hier hat sie noch viel Arbeit zu erledigen. Sie muss noch mehr arbeiten, gerade weil sie bis heute überhaupt keine Stellung im öffentlichen Leben haben durfte. Die Frau in Rojava hatte am meisten zu gewinnen und insbesondere sie war bei dieser Revolution immer ganz vorn mit dabei. Damit sie nun die Rolle einnehmen kann, die ihr gebührt, muss sie nun auch in der demokratisch-autonomen Verwaltung ihren Platz einnehmen.… weiterlesen

Neue Internetpräsenz des Kurdistan Reports

“Für ein freies Kurdistan in einem demokratischen Mittleren Osten”
mit diesem Slogan erscheint der Kurdistan Report seit nunmehr über 30 Jahren und versorgt die deutschsprachige Öffentlichkeit mit Informationen aus Kurdistan. Die Arbeiten an dem Report wurden 1982 mit der Motivation aufgenommen, die Unwissenheit der deutschen Öffentlichkeit über den Kurdistan Konflikt aufzubrechen. Und auch heute besteht weiterhin ein dringendes Bedürfnis nach dem Kurdistan Report, da die deutschen Medien oft nur eine einseitige, oftmals direkt von türkischen Nachrichtenagenturen übernommene, Berichterstattung zum Kurdistankonflikt liefert.   Die Themenrubriken im Kurdistan Report umfassen die aktuellen Entwicklungen in Kurdistan, Hintergrundinfos zum Konflikt und der kurdischen Freiheitsbewegung, aktuelle Entwicklungen in der kurdischen Frauenbewegungen, ökologische Fragen aus Kurdistan, sowie internationalistische und kulturelle Themen.… weiterlesen

Alle kurdischen Kantone rufen Demokratische Autonomie aus

Pressemitteilung von Civaka Azad – Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit e.V., 31.01.2014
Ausrufung der Demokratischen Autonomie in Cizîre, Kobanî und Efrin – Wahlen binnen vier Monaten geplant – Feierlichkeiten und Solidatitätsbekundungen über die Grenzen Rojavas hinaus – „Vorgeschmack auf pluralistisches und demokratisches Syrien“
Im Norden Syriens haben die drei kurdischen Kantone Cizîre, Kobanî und Efrin die Demokratische Autonomie ausgerufen. Alle drei mehrheitlich von Kurdinnen und Kurden besiedelten Gebiete verfügen nun über eine eigenständige Verwaltungen, die aus je einem 101-köpfigen gesetzgebendem Rat, 21 Ministerien und drei Exekutivratssprechern bestehen. Bereits Anfang Januar hatte der „Übergangsrates zur Bildung der Selbstverwaltung in Westkurdistan“ die kurdischen Gebiete im Norden Syriens in drei Kantone aufgeteilt und der Bevölkerung in den jeweiligen Kantonen den Auftrag gegeben, ihre Demokratisch-Autonomen Verwaltungen aufzubauen.… weiterlesen

Für die Ermöglichung humanitärer Hilfe in den kurdischen Provinzen Syriens – Rojava

civaka azadErklärung von Civaka Azad – Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit e.V., 30.01.2014
Die kurdische Bevölkerung setzt sich in Syrien seit Beginn des Bürgerkriegs im Jahr 2011 intensiv für Frieden sowie den Aufbau einer demokratischen und gleichberechtigten Gesellschaft ein. Trotzdem – oder gerade deshalb – verhindern sowohl das syrische Regime als auch Gruppen, die zur Al-Qaida gehören, ebenso wie die Türkei, Saudi-Arabien, Katar sowie weitere Regionalmächte, dass humanitäre Hilfsmittel und lebenswichtige Ressourcen wie Lebensmittel, Öl, Gas, Wasser und Medikamente diese Region erreichen können. Faktisch wird seitens der genannten Akteure, neben ständigen militärischen Angriffen, ein Embargo gegen die kurdische Bevölkerung und die demokratischen Strukturen in der Region aufrechterhalten.… weiterlesen

Basisdemokratie im Bürgerkrieg – Reise nach Rojava

syria_thanks_visitReisebericht des Bundestagsabgeordneten Jan van Aken, 22.01.2014
Anfang Januar 2014 konnte ich mit einer kleinen Delegation den überwiegend kurdisch bewohnten Nordosten Syriens besuchen. Dort hat sich inmitten des blutigen Bürgerkrieges eine demokratisch organisierte Selbstverwaltung gebildet, die von außen massiv bedroht wird: militärisch durch das Assad-Regime wie durch Dschihadisten, und ökonomisch durch ein striktes Embargo der Nachbarländer. Es ist absurd, gerade für jemanden der Krieg und Waffen so sehr ablehnt wie ich. Aber von all den starken Eindrücken unserer Syrien-Reise drängt sich mir ein Bild immer wieder auf: Ein rosa Haarband. Eine junge Frau, inmitten Dutzend anderer kurdischer Männer und Frauen, stillgestanden, Kalaschnikow in der Hand, auf kurzem Fronturlaub, nur notdürftig militärisch ausgestattet, in privaten Turnschuhen, mit Jeans und eben diesem rosa Haarband. … weiterlesen

Syrien: zwischen Krieg, Embargo und Basisdemokratie

jan-van-akenPlenarrede von Jan van Aken (DIE LINKE) im Bundestag, 16.01.2014
(…) Dieses demokratische Experiment wird jetzt von zwei Seiten existenziell bedroht, auf der einen Seite durch militärische Angriffe: Die Islamisten, aber auch die Assad-Truppen greifen ständig an und versuchen, das zu zerstören. Auf der anderen Seite ist die Region durch ein striktes Embargo seitens der Türkei und des Irak fast komplett von der Außenwelt abgeschnitten. Dahinter steht die Politik der Türkei, Herr Steinmeier, die versucht, jede Art von kurdischer Selbstverwaltung in der Region schon im Keim zu ersticken. Deshalb versucht die Türkei, die eine Region in Syrien, die sich gegen den Krieg stellt, die sich demokratisch organisiert, durch eine strikte Blockade in die Knie zu zwingen.(…) Frau Präsidentin!… weiterlesen

Sollten die Kurden nicht als dritte Kraft anerkannt werden, werden sie die Genfer Konferenz ablehnen!

Sabri OkSabri Ok, Mitglied des Exekutivrats der Gemeinschaft der Gesellschaften Kurdistans KCK, im Gespräch mit Firatnews (ANF). 15.01.2014
Sabri Ok erklärte gegenüber ANF, dass wenn die Kurden nicht als dritter Kraft anerkannt werden, sie die Genfer Konferenz 2 ablehnen müssen. „Sie sagen, die Kurden können ohne [eigene] Identität nach Genf kommen. Das ist ungerecht und beleidigend gegenüber den Kurden“, so Ok, „Es wird keine Lösung ohne Kurden in Syrien geben. (…) Rojava hat sowieso schon seinen Status bestimmt.“ Im Vergleich zu Lausanne [1923] und Genf sind die Kurden nicht dieselben Kurden wie zur Zeit von Lausanne. Auch die internationalen Kräfte haben nicht die selbe Initiative vor Ort wie damals.… weiterlesen

Der Tigris ist nicht nur innerkurdische Grenze, er markiert die Grenze zweier Gesellschaftssysteme

Embargo gegen die Revolution, Nick Brauns, Journalist und Historiker
Die Revolution in Rojava (Westkurdistan/Nordostsyrien) ist von vielen Seiten bedroht. So kontrollieren und terrorisieren djihadistische Banden weiterhin ganze Regionen und es kommt zu blutigen Anschlägen wie dem gegen die Zentrale des Kurdischen Roten Halbmondes in Kobanî (Ain al-Arab). Doch neben der militärischen Bedrohung sieht sich die Revolution einem Hungerembargo ausgesetzt. Diese Blockade wird nicht nur von der Türkei und den terroristischen Banden durchgesetzt, sondern auch von der Kurdischen Regionalregierung (KRG) im nordirakischen Hewlêr (Arbil) unter Präsident Massud Barzanî mitgetragen. Der Grenzübergang zwischen Südkurdistan und Rojava über den Dicle (Tigris) bei Sêmalka (Faysh Khabur) wurde nach Abschluss des Hewlêr-Abkommens eröffnet.… weiterlesen

Demokratische Autonomie als Lösung für Syrien

salih muslim genf2VertreterInnen der kurdischen und christlichen Gemeinschaft in Syrien kritisieren ihre Nichteinbeziehung in die Syrien-Friedenskonferenz in Montreux
“Der Ausweg aus der Krise in Syrien lautet Demokratische Autonomie”, so die Worte des Co-Vorsitzende der Partei der Demokratischen Einheit (PYD) Salih Müslim auf einer Pressekonferenz am 23. Januar in der Schweiz. Gemeinsam mit den zwei Vertretern der christlichen Minderheit in Syrien Hanibal Yacoubu (Syrisch-Christliche Einheitspartei) und Bessam Ishak (Syrisch-Christlicher Einheitsrat) sowie die Vertreterin der Bewegung für eine Demokratische Gesellschaft (TEV-DEM) Ilham Ahmed kritisierte Müslim auf der Pressekonferenz, dass obwohl die Kurden und die christlichen Minderheiten in Syrien rund 20% der Gesamtbevölkerung des Landes ausmachen, nicht zur Syrien Friedenskonferenz eingeladen worden sind.… weiterlesen

Demokratische Autonomie in Rojava

Cizîre ruft als erster der drei kurdischen Kantone in Syrien die Demokratisch Autonome Verwaltung ausDer Kanton Cizîre ruft die Autonome Verwaltung aus, 21.01.2014
Der Kanton Cizîre, einer von insgesamt drei kurdischen Kantone im Norden Syriens, hat am 21. Januar die „Demokratisch Autonome Verwaltung“ ausgerufen. Nach einer Sitzung des „Übergangsrates zur Bildung der Selbstverwaltung in Westkurdistan“ in Amudê wurde bekannt gegeben, dass Cizîre fortan eine eigene Verwaltung mit einem Vorsitz und insgesamt 22 Ministerien erhalten wird. Zum Vorsitzenden der Demokratisch autonomen Verwaltung wurde der Kurde Ekrem Heso gewählt, seine StellvertreterInnen sind die Assyrerin Elizabet Gewriyê und der Araber Husen Ezem. Der Autonome Verwaltungsrat wird aus 101 Mitgliedern bestehen und soll die gesamte Vielfalt des Kantons repräsentieren.… weiterlesen

Die Kurdische Bewegung im Kampf um Freiheit und Selbstbestimmung

Nnewroz broschreewroz 2013 – Erfahrungsbericht einer Delegationsreise, Verband der Studierenden aus Kurdistan e.V.
Auch im März 2013 reiste wieder eine Delegation, überwiegend bestehend aus Jugendlichen, im Namen des Verbands der Studierenden aus Kurdistan – Yekîtiya Xwendekarên Kurdistan e.V. (YXK) nach Nordkurdistan (Südost-Türkei). Als Ergebnis dieser Reise veröffentlichen wir nun im Oktober die Broschüre: „Die kurdische Bewegung im Kampf um Freiheit und Selbstbestimmung – Auf dem Weg in die Demokratische Moderne. Newroz 2013 – Erfahrungsbericht einer Delegationsreise“. In der Broschüre wollen wir unsere persönlichen Erfahrungen mit Euch teilen und zur weiteren Diskussion über die kurdische Bewegung anregen.… weiterlesen

Morde von Paris – Tonaufzeichnungen deuten auf Beteiligung des türkischen Geheimdienstes

Fidan Dogan, Sakine Cansiz und Leyla SaylemezPressemitteilung von Civaka Azad – Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit e.V., 14.01.2014
Am 12. Januar 2014 gelangten Mitschnitte von Tonaufzeichnungen ins Internet, auf denen vermutlich Ömer Güney, der bislang einzige dringend Tatverdächtige für die Morde an drei kurdischen Frauen in Paris am 09. Januar 2013, mit zwei weiteren Personen über die Planung von Attentate auf kurdische Politiker und Aktivisten in Europa diskutiert. Die Mitschnitte haben zeitlich vor den Morden von Paris stattgefunden. Bei den beiden Personen, mit denen Güney spricht, soll es sich um Mitglieder des türkischen Geheimdienstes MIT handeln. Güney klärt mit diesen beiden Personen ab, wo er die Tatwaffen besorgen will und gegen welche weiteren kurdischen AktivistInnen in Europa Attentate durchgeführt werden sollen.… weiterlesen

Eine kurdische Geschichte: “Der Imker”

präsentiert von Bravehearts International mit Unterstützung von Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit e.V. 
Kinostart 30.01.2014
Nach «Unser Garten Eden» erzählt Mano Khalil die berührende Geschichte von Ibrahim Gezer. Die Wirren des türkisch-kurdischen Krieges haben ihm alles genommen: seine Frau und Kinder, seine Heimat und mit seinen über fünfhundert Bienenvölkern auch die Lebensgrundlage. Geblieben ist ihm nur seine Liebe zu den Bienen und das unerschütterliche Vertrauen in den einzelnen Menschen, egal welcher Herkunft. Nach einer langen und entbehrungsreichen Odyssee hat der Imker dank seiner Leidenschaft für die Bienenzucht in der Schweiz zurück zum Leben gefunden. Synopsis von “Der Imker” In „Der Imker“ zeichnet Mano Khalil ein berührendes Portrait von Ibrahim Gezer.… weiterlesen

Ein Jahr nach den Morden von Paris – Wir fordern weiter Gerechtigkeit

Fidan Dogan, Sakine Cansiz und Leyla SaylemezKurdisches Frauenbüro für Frieden – Cenî, 09.01.2014
Vor genau einem Jahr, dem 09.Januar 2013, wurden drei kurdische Revolutionärinnen Sakine Cansiz, Fidan Dogan und Leyla Saylemez im Kurdistan-Informationszentrum mitten in Paris brutal ermordet. Sakine Cansiz war Gründungsmitglied der PKK und eine der ersten Frauen, die sich dem kurdischen Freiheitskampf anschloss. Fidan Dogan war Vertreterin des Kurdistan Nationalkongresses (KNK) in Frankreich. Leyla Saylemez war Aktivistin der kurdischen Jugendbewegung. Ihre Ermordung mitten in Europa war ein Schock für die gesamte kurdische Bevölkerung und die Freundinnen und Freunde des kurdischen Freiheitskampfes. Dementsprechend groß waren die Trauer und die Wut nach der Ermordung.… weiterlesen