Prespektiven der Frauenbewegung in Rojava

lham ehmedDie Widerstandsbewegung der Frauen in Rojava wird sich auf Syrien und den Mittleren Osten auswirken
Îlham Ehmed, Vertreterin der kurdischen Frauenbewegung in Rojava (Westkurdistan) und Mitglied des Kurdischen Hohen Rates
Ich bin der Auffassung, dass seit den Anfängen des Widerstandes in Syrien die Unterdrückungs-, Verleugnungs- und Angstpolitik des Baath-Regimes ausreichend beschrieben und erklärt worden ist. Darum will ich auf ein selten beleuchtetes Thema – die Situation der Frauen – näher eingehen. In Syrien war es Frauen nie erlaubt gewesen, zusammenzukommen und ihre eigenen Interessen zur Sprache zu bringen. Sie waren einem strengen islamischen Recht untergeordnet, das jegliche Organisierung von Frauen bestrafte.… weiterlesen

VOM »FRIEDENSPROZESS« ZU DEN KOMMUNALWAHLEN

turkei lupeAktuelle Bewertung von Songül Karabulut
Trotz anderweitiger Verlautbarungen der Regierung der Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung (AKP) ist der »Friedensprozess« seit Sommer ins Stocken geraten. Zwar halten die Gespräche zwischen der Delegation des türkischen Staates und dem Repräsentanten des kurdischen Volkes Abdullah Öcalan auf der Gefängnisinsel Imrali weiter an und auch die Delegation der Partei für Frieden und Demokratie (BDP) kann seit Anfang Januar 2013 in bestimmten Zeitabschnitten sowohl Öcalan als auch die Führung der kurdischen Befreiungsbewegung in Qandil besuchen. Außerdem hält der Waffenstillstand, wenn auch de facto, beidseitig an. Ernüchterung über sogenannten Friedensprozess Doch nachdem das »Demokratisierungspaket« der türkischen Regierung vor zwei Monaten verkündet wurde und die Enttäuschung über den leeren Inhalt Wellen schlug, ist Ernüchterung eingekehrt.… weiterlesen

KINOSTART: „HÊVÎ – HOFFNUNG“

poster-heviab 6. März im Kino, ein Film von Yüksel Yavuz
Der Dokumentarfilm Hêvî -Hoffnung handelt von vier kurdischen Frauen, die sich gegen die Unterdrückung und Gewalt in ihrem Land einsetzen. Der Regisseur Yüksel Yavuz porträtiert die Schicksale dieser Frauen, welche auf unterschiedliche Weise Wege gefunden haben, Widerstand gegen Ungerechtigkeiten zu leisten. Die Anwältin und Menschenrechtsaktivistin Eren Keskin schildert ihre Erfahrungen aus den  90er Jahren. Keskin geht insbesondere auf die Lage der kurdischen Frauen während des bewaffneten Krieges zwischen den kurdischen Guerillas und dem türkischen Staat ein, die vor allem mit sexueller Gewalt erniedrigt und unterdrückt wurden.… weiterlesen

Aufruf für schwerkranke Gefangene in türkischen Gefängnissen

hasta-tutsaklarMAF-DAD e.V. – Verein für Demokratie und internationales Recht, 18. Februar 2014
Nach den offiziellen Angaben des türkischen Justizministers Bekir Bozdag vom 2. Dezember 2013 sind in den letzten 13 Jahren über 2300 Untersuchungshäftlinge und Strafgefangene in den türkischen Gefängnissen gestorben. Die wachsende Zahl von Untersuchungshäftlingen und Strafgefangenen, die in türkischen Haftanstalten schwerst erkrankt sind, zeigt, dass das Recht auf Leben nicht gewährleistet und die Gefangenen einer Lebensbedrohung ausgesetzt sind. Türkische Gefängnisse sind unter der Aufsicht des Staates zu Orten verkommen, an denen das Recht auf Leben faktisch aufgehoben ist. Nach Untersuchungen des Menschenrechtsvereins (“IHD-Insan Haklari Dernegi”) und der Menschenrechtsstiftung der Türkei (“Türkiye Insan Haklari Vakfi”) aus dem Jahr 2013 sind 544 Häftlinge und Strafgefangene schwerst erkrankt.… weiterlesen

Rojava – ein politischer Ansatz für ein friedliches, föderales Syrien?

andreas_buroAndreas Buro, 24.2.2014
Die Völker Syriens sind zusätzlich zu der Diktatur des Assad-Regimes Invasionen von außen unterworfen, die keine Rücksicht auf ihre Bedürfnisse und Nöte nehmen, sondern vielmehr das Land zum Schlachtfeld ihrer jeweiligen Interessen machen. Fremde Mächte versuchen, ihre gegensätzlichen Ziele auf dem Rücken der Menschen in Syrien durchzusetzen und sie gegeneinander in Stellung zu bringen. Das ist die syrische Tragödie.  Im Norden des von Kämpfen zerrissenen Syriens liegt das kurdische Siedlungsgebiet, das sich Rojava nennt. Neben Kurden leben dort mehrere weitere Ethnien. Viele Flüchtlinge aus anderen Teilen Syriens – inzwischen etwa 1,2 Millionen – haben sich dorthin gerettet, denn Rojava versucht, sich aus den allgemeinen Kämpfen herauszuhalten.… weiterlesen

Sie werden uns den Status zugestehen müssen…

kisinak_anliDie Kommunalwahlen und der Aufbau der demokratisch-autonomen Selbstverwaltung
Gültan Kisanak und Firat Anli, die beiden BDP-KandidatInnen für Amed (Diyarbakir), im Gespräch mit Veysi Sarisözen und Oguz Ender Birinci, Özgür Gündem 18.02.2014
(…) So soll beispielsweise in jeder Stadtverwaltung ein Stadtrat geschaffen werden. Das ist sozusagen unser kommunales Parlament, in dem die Menschen aus Dorf und Stadt zusammenkommen und über alle Angelegenheiten ihres Ortes diskutieren sollen. Diese Stadträte sollen zu der Instanz werden, in der die Diskussionen geführt und die wichtigsten Entscheidungen getroffen werden, die die gesamte Stadt angehen. Dann sollen in allen Stadtteilen Stadtteilräte entstehen, in denen auf alle Fälle jedwede Dynamik dieser Stadt ihren Platz findet.… weiterlesen

3 Sprachen – 1 Land

Die Situation der Assyrer in Rojava,
von Yildiz Çelik
Während der Zeit vom 6. – 7. Januar wurde das Gebiet Rojava/Westkurdistan, oder anders genannt der Norden Syriens, nach einer Entscheidung der „Legislative der autonomen Regierung Rojavas“, in der Kurden, Araber, Assyrer, Aramäer, Tschetschenen und Armenier vertreten sind, in drei Kantone aufgeteilt. Am 21. Januar hatte der Kanton Cizîre, am 27.Januar der Kanton Kobanî und am 29. Januar der Kanton Efrîn seine Autonomie ausgerufen. In dem Regierungsmodell bestehend aus den vier Säulen, kantonales System, Legislative, Verwaltung und Wahlbehörde sind in Rojava, die drei Sprachen Kurdisch, Arabisch und Aramäisch als offizielle Sprachen anerkannt worden.… weiterlesen

Rohani – ein nuklearer Wolf im Schafspelz

30-10-2013-hwr-ku-xwepesandan-sermezarkin-komara-islami-darvekirin4Über den Zusammenhang von Realdiplomatie und Menschenwürde Dilar Dirik Mit der Hilfe imperialistischer Großmächte hat die Teile-und-herrsche-Politik der vier Staaten, auf die Kurdistan aufgeteilt ist, dazu beigetragen, dass viele Kurden durch die künstlich errichteten Grenzen einander entfremdet wurden. Dies führte leider oft dazu, dass Kurden zum Opfer von Machtspielen wurden, in denen sie gegeneinander aufgehetzt und schließlich vernichtet wurden. Doch wenn sie einen gemeinsamen Weg in Richtung Freiheit und Demokratie gehen wollen, dürfen sie nicht regionalistisch denken und müssen einander verstehen und solidarisch beistehen. Zurzeit ist nämlich nicht nur Westkurdistan (Rojava) in Gefahr – ein Teil Kurdistans wird oft vernachlässigt: Ostkurdistan (Rojhilat).… weiterlesen

Überall Demonstrationen für die Freiheit Abdullah Öcalans

uberall demonstrationenBilanz der Proteste am Jahrestag von Öcalans Entführung: 2 Schwer-verletzte und mehr als 40 Festnahmen
Zum Jahrestag des internationalen Komplotts, der am 15. Februar 1999 zur Festnahme von Abdullah Öcalan führte, kam es überall in Kurdistan zu Protesten. Allein in Nordkurdistan und der Türkei kam es in mehr als 70 Städten zu Protesten, an denen mehr als eine Millionen Menschen auf die Straßen gingen. Vielerorts reagierten die türkischen Sicherheitskräfte mit roher Gewalt. An zehn Orten kam es zu schweren Auseinandersetzung zwischen DemonstrantInnen und der Polizei. Dabei wurden Dutzende Menschen verletzt, zwei unter ihnen schwer. Ein Jugendlicher verlor ein Auge.… weiterlesen

Die Strategie der PDK zu Rojava ist gefährlich!

 Sabri OKÖzgür Gündem, 16.02.2014
Sabri Ok, Mitglied des Exekutivrats der Gemeinschaft der Gesellschaften Kurdistans KCK, erklärte gegenüber ANF, dass die Demokratische Partei Kurdistans (PDK) im Namen der Regierung die Kantone von Rojava nicht akzeptiert, obwohl diese von der Patriotischen Union Kurdistan (YNK), der Goran-Bewegung und vielen anderen Parteien in Südkurdistan anerkannt werden. Felah Mustafa, zuständig für die auswärtigen Angelegenheiten der Autonomen Region Kurdistan bekundete am 11. Februar, dass sie die Kantone in Rojava als Regierung nicht anerkennen. Ok bewertete die Aussagen von Mustafa als sehr widersprüchlich, da die YNK als Teil der Regierung der Autonomen Region Kurdistan bereits zuvor ihre Unterstützung für die Kantone geäußert hatte.… weiterlesen

Öcalans Freiheit ist eine Notwendigkeit für die Lösung des Kurdistan-Konflikts

Verband der Studierenden aus Kurdistan (YXK)Analyse der YXK zur Rolle Abdullah Öcalans im aktuellen İmralı-Prozess, 15.02.2014
Die Kurdische Frage ist eines der gravierendsten gesellschaftlichen Proble-me des Nahen und Mittleren Ostens. Sie hält die Gesellschaften Syriens, Iraks, Irans und vor allem der Türkei über die Grenzen der bestehenden Nationalstaaten hinweg in Atem. Die kurdische Identität ist nach wie vor nicht akzeptiert, sodass KurdInnen ihre kulturellen und politischen Rechte vorenthalten werden. In der Vergangenheit wurde die kurdische Identität vollständig verleugnet und verboten. Dagegen richtet sich seit langem Widerstand, unter anderem der der 1978 gegründeten Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), deren Mitbegründer und damals wie heute führender Theoretiker und Praktiker Abdullah Öcalan ist.… weiterlesen

Xelil: Syrien kommt an einem föderalen System nicht vorbei

Aldar XelilAldar Xelil  im Gespräch mit dem Journalist Aziz Köylüoglu, ANF, 09.02.2014, Qamislo 
Das Mitglied der Führung der Westkurdischen Bewegung für eine demokratische Gesellschaft (TEV-DEM), erklärte, dass auf der ersten Runde der Genf 2 Gespräche kein Ergebnis erreicht werden konnte und dass dies bei der zweiten Runde genauso sein werde, wenn nicht die echte Opposition in Syrien miteinbezogen würde. Xelîl erklärte, dass die Hegemonialmächte die Kontrolle über die Kämpfe verloren hätten und dass Syrien an einem föderalen System nicht mehr vorbeikomme. Aldar Xelil bewertete gegenüber ANF die nach Genf 2 andauernden diplomatischen Treffen und die Herangehensweisen der Kräfte, welche die erste Runde der Genf 2 Gespräche, die am 22.… weiterlesen

Ein politischer und demokratischer Wandel im Iran erfordert ernsthafte und praktische Schritte

ortadoguErklärung der Partei für ein freies Leben in Kurdistan — PJAK, 12.01.2014
Vor den jüngsten Präsidentschaftswahlen im Iran wurden mehrere Diskusionen und Losungen über den poltischen Wandel im Iran vorgeschlagen. Themen wie Sicherheitsperspektiven, Bürgerrechte, Gesellschaftsfragen, muttersprachlicher Unterricht, wirtschaftliche Diskriminierung sowie kulturelle Kluften waren einige unter vielen vorgeschlagenen Themen vor den Wahlen. Schließlich haben sich diese Themen genau wie politischer und ziviler Aktivismus zu dominierenden Debatten der Gesellschaft entwickelt. Praktische Konzepte könnten diesbezüglich positive und konstruktive Schritte für die Lösung der Probleme im Iran bedeuten. Allerdings ist es aufgrund von Definitionsschwierigkeiten möglich, dass diese Diskusionen von ihrem Lösungszweck abkommen.… weiterlesen

Der Iran ist im Hinblick auf Demokratie und Menschenrechte zu bewerten

Zübeyir AydarZübeyir Aydar, Exekutivratsmitglied des KNK (Kurdistan Nationalkongress) 
Der Iran hat aufgrund seiner historischen Vergangenheit, der von ihm vertretenen Werte, seiner Bevölkerungszahl, seiner geographischen Lage und seines Potentials stets eine wichtige Position im Mittleren Osten eingenommen. Auch heute ist der Iran neben seiner Stellung in der Region auch in der internationalen Politikarena ein einflussreicher Staat. Seit der Revolution von 1979 steht der Iran stets auf der Tagesordnung und gewinnt in der Region weiterhin an Einfluss. Das nach der Revolution von 1979 an die Macht gelangte Regime hat im Sinne des schiitischen Glaubens eine starre islamische Ideologie verinnerlicht und seine Innen- und Außenpolitik dementsprechend etabliert.… weiterlesen

Wie sieht die Zukunft der kurdischen Frage aus?

Joost JongerdenDr. Joost Jongerden*
(…) Die Aussichten auf eine bessere Zukunft hängen nicht nur von der Umsetzung radikaler Demokratie ab, sondern auch von Verhandlungsprozessen. Im März dieses Jahres, nach dem Newroz-Statement von Abdullah Öcalan, schienen die Aussichten auf einen Verhandlungsfrieden gut zu sein. Obwohl niemand Wunder erwartete, griff diese Idee in den Konfliktparteien, die PKK und der Staat waren bereit dazu, eine Einigung zu finden. Aber dennoch, in den Monaten, die der Newroz-Erklärung folgten, haben wir das Scheitern eines möglichen Friedensprozesses beobachtet. Die Frage, die sich uns aufwirft, ist eine ziemlich einfache: Was lief falsch? (…) Die Zukunft von heute Auf allen Konferenzen und Treffen, an denen ich in den letzten Jahrzehnten teilgenommen habe, an noblen und prestigeträchtigen Orten wie dem Europäischen Parlament oder in Hinterhofräumen, konnten die Reden mit dem Satz beginnen, dass die kurdische Frage in der Türkei ein aktuelles Thema ist.… weiterlesen

Perspektiven der Frauenbewegung in Rojava

lham ehmedDie Widerstandsbewegung der Frauen in Rojava wird sich auf Syrien und den Mittleren Osten auswirken Îlham Ehmed, Vertreterin der kurdischen Frauenbewegung in Rojava (Westkurdistan) und Mitglied des Kurdischen Hohen Rates Ich bin der Auffassung, dass seit den Anfängen des Widerstandes in Syrien die Unterdrückungs-, Verleugnungs- und Angstpolitik des Baath-Regimes ausreichend beschrieben und erklärt worden ist. Darum will ich auf ein selten beleuchtetes Thema – die Situation der Frauen – näher eingehen. In Syrien war es Frauen nie erlaubt gewesen, zusammenzukommen und ihre eigenen Interessen zur Sprache zu bringen. Sie waren einem strengen islamischen Recht untergeordnet, das jegliche Organisierung von Frauen bestrafte.… weiterlesen

Südkurdistan: Regierungskrise oder Systemkrise?

südkurdistanNihat Kaya, Journalist, Erbil, 10.02.2014
Seit den Parlamentswahlen in Südkurdistan vom 21. September sind mittlerweile fast fünf Monate vergangen. Noch konnte bis dato allerdings keine Regierung gebildet werden. Und wie lange es noch dauern wird, bis dies geschieht, ist nicht abzusehen. Doch es ist nicht nur diese politische Frage, die die Menschen in Südkurdistan derzeit beschäftigt. So wird das Leben für die Bevölkerung immer teurer, die Arbeitslosenzahlen steigen an, viele Arbeitgeber zahlen derzeit die Löhne ihrer Arbeiter nicht aus und die Banken verfügen kaum über Anlagen. Die wirtschaftlichen Fragen bedrücken derzeit noch mehr als die politischen Fragen die Bevölkerung.… weiterlesen

Die tragische Lage der Frauen in Südkurdistan

sdkurdistan_schweigende_frauenNur die Frauen selbst können sich helfen N. Deniz Bilgin, Journalistin
Südkurdistan ist eines der Gebiete, in denen Frauen von Männern beherrscht werden, in denen sie Gewalt und Ausbeutung ausgesetzt sind. Während sie im Schatten der Männer nicht mit ihrer eigenen Identität in der Politik vertreten sein können, werden sie ermordet, verbrannt, missbraucht und vergewaltigt. In jedem Lebensbereich in Südkurdistan herrscht Gewalt gegen Frauen wie Genitalverstümmelung, Mord, Verbrennung, Missbrauch, Vergewaltigung, Selbsttötung, Verkauf ihrer Körper. Das schlimmste Ausmaß nimmt die Gewalt an bei der Selbsttötung der Frauen durch Selbstverbrennung. Allerdings werden etliche Frauen von Verwandten verbrannt und dies wird dann als Suizid dargestellt.… weiterlesen

Ein Widerstand für alle Frauen dieser Welt

hevi ibrahimDie Vorsitzende der demokratisch-autonomen Verwaltung im Bezirk Afrîn, Hêvi Ibrahim, im Gespräch mit der Tageszeitung Radikal, 01.02.2014
(…) Wir wollen, dass alle Frauen in ihrem Leben erfolgreich sind. Heute leistet die kurdische Frau in Rojava einen wichtigen Widerstand für alle Frauen dieser Welt. Aber auch hier hat sie noch viel Arbeit zu erledigen. Sie muss noch mehr arbeiten, gerade weil sie bis heute überhaupt keine Stellung im öffentlichen Leben haben durfte. Die Frau in Rojava hatte am meisten zu gewinnen und insbesondere sie war bei dieser Revolution immer ganz vorn mit dabei. Damit sie nun die Rolle einnehmen kann, die ihr gebührt, muss sie nun auch in der demokratisch-autonomen Verwaltung ihren Platz einnehmen.… weiterlesen

Neue Internetpräsenz des Kurdistan Reports

“Für ein freies Kurdistan in einem demokratischen Mittleren Osten”
mit diesem Slogan erscheint der Kurdistan Report seit nunmehr über 30 Jahren und versorgt die deutschsprachige Öffentlichkeit mit Informationen aus Kurdistan. Die Arbeiten an dem Report wurden 1982 mit der Motivation aufgenommen, die Unwissenheit der deutschen Öffentlichkeit über den Kurdistan Konflikt aufzubrechen. Und auch heute besteht weiterhin ein dringendes Bedürfnis nach dem Kurdistan Report, da die deutschen Medien oft nur eine einseitige, oftmals direkt von türkischen Nachrichtenagenturen übernommene, Berichterstattung zum Kurdistankonflikt liefert.   Die Themenrubriken im Kurdistan Report umfassen die aktuellen Entwicklungen in Kurdistan, Hintergrundinfos zum Konflikt und der kurdischen Freiheitsbewegung, aktuelle Entwicklungen in der kurdischen Frauenbewegungen, ökologische Fragen aus Kurdistan, sowie internationalistische und kulturelle Themen.… weiterlesen