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Schluss mit den Verboten kurdischer und demokratischer Organisationen aus der Türkei!

4. November 2017

Kein Fußbreit dem Faschismus

Schluss mit den Verboten kurdischer und demokratischer Organisationen aus der Türkei!

Freiheit für Abdullah Öcalan und alle politischen Gefangenen!

Mit den Wahlen in Frankreich und den Niederlanden und zuletzt in Deutschland hat das Erstarken der rechtspopulistischen Parteien einen deutlichen Ausdruck gefunden. Damit wird sich nicht nur das Leben der MigrantInnen, sondern aller Gesellschaften in Europa weitgehend verändern. Frieden und Sicherheit sind bedroht. Dieses sich ausbreitende faschistoide, rassistische und rechte Denken ist der Feind aller Menschen. Und nicht nur in Europa, überall auf der Welt wird ein autoritäres, unmenschliches Regime nach dem anderen errichtet. Trump in den USA, Putin in Russland und der Diktator Erdoǧan in der Türkei, mit seinen in ganz Kurdistan verübten Kriegsverbrechen. Sie sind die gefährlichsten Vertreter dieser reaktionären Ideologie, die die Welt an den Abgrund zu bringen droht.

Während rechte Ideen mit hohem Tempo neue Mauern errichten, müssen AntifaschistInnen und DemokratInnen der Feindseligkeit gegenüber Flüchtlingen Einhalt gebieten. Sie müssen diese Mauern einreißen und Alternativen schaffen. In dieser Perspektive bietet die Demokratische Föderation Nordsyrien, in der Pluralität und Frauenbefreiung an erster Stelle steht, einen konkreten Lösungsvorschlag.

Inzwischen ist es für die ganze Welt offenkundig geworden, dass es in der Türkei einen Tyrannen gibt. Und dieser mordende Tyrann ist nicht nur der Feind der Völker in der Türkei und in Kurdistan, sondern er ist eine Bedrohung für die ganze Menschheit. Wir müssen alle Tyrannen und Diktatoren mitsamt ihren Verbrechen an der Menschheit, Massakern und Unterdrückungen im Auge behalten. Indem Erdoǧan tagtäglich die Forderungen der Bevölkerung und die Rechte demokratischer Organisierung missachtet, weitet er seine Macht und Unterdrückung immer mehr aus.

Auf das Konto von Erdoǧan geht die Zerstörung von ganzen Städten, allen voran Sur, Cizre, Şırnak und Nusaybin, sowie die Ermordung hunderter Menschen. Er erklärt gewählte oppositionelle PolitikeInnen zu Terroristen und beutet Flüchtlinge aus. Leider wird er in diesem Tun von vielen europäischen Ländern, vor allem Deutschland, gestützt. Ganz nach dem Wunsch des türkischen Staates und Erdoǧans werden von europäischen Regierungen und Gerichten, die Kräfte im Mittleren Osten, die gegen den IS kämpfen zu Terroristen erklärt. Aktivitäten kurdischer und türkischer Vereine und demokratische kurdische und türkische PolitikerInnen werden mithilfe des türkischen Geheimdienstes verhört und ganz im Sinne Erdoǧans mit unsinnigen und nicht belegbaren Anklagen überzogen. Kurdische und türkische linke AktivistInnen werden kriminalisiert und zu hohen Haftstrafen verurteilt.

Alle in Europa lebenden DemokratInnen müssen ihre Stimme gegen diese ungerechte Politik erheben. In diesem Kontext sind auch die jüngsten Diskussionen zum Verbot jeglicher Fahnen und Transparente, auf denen die kurdische Führungspersönlichkeit Abdullah Öcalan zu sehen ist, zu sehen. Öcalan als zentraler Ideengeber der kurdischen Demokratiebewegung wird wie so oft versucht aus dem öffentlichen Leben in Deutschland zu verbannen. In diesem Sinne sehen wir unsere Verantwortung, mit unserem gesellschaftlichen Aufbau entlang radikaldemokratischer, ökologischer und auf Frauenbefreiung basierender Prinzipien, seine Ideen mit Leben zu füllen.

Mit dem Gesellschaftsparadigma Öcalans, dem demokratischen Konföderalismus, werden wir Schulter an Schulter mit allen demokratischen und antifaschistischen Kreisen dem Rechtsruck Einhalt gebieten und für ein gemeinsames, solidarisches Zusammenleben in Europa kämpfen.

 Es lebe die Geschwisterlichkeit der Völker!

Hoch die internationale Solidarität !

Kommt zur europaweiten Demonstration nach Düsseldorf, am 4. November 2017!

Aufrufende Organisationen:

KCD-E (Demokratischer Gesellschaftskongress der Kurden, Europa) // NAV-DEM (Demokratischen Gesellschaftskongresses der KurdInnen in Deutschland) // AvEG-KON (Konföderation der unterdrückten Migranten in Europa) // TJKE (Einheit der kurdischen Frauen Europa) // ATIF (Föderation der ArbeiterInnen aus der Türkei BRD) // Yaşanacak Dünya/devrimci proletarya (für eine lebenswerte Welt/revolutionäre ProletarierInnen) // ADHK (Föderation der demokratischen Völker, Europa) // ADEF (Föderation der demokratischen Dersim-Vereinigungen, Europa)) // NAV-YEK (Föderation der ezidischen Vereine) // FEDA (Föderation der demokratischen AlevitInnen) // MDDP (Partei des demokratischen Wandels Mesopotamien) // FCIK (Föderation der islamischen Gesellschaften) // YXK (Verband der Studierenden aus Kurdistan) // FIDEF (Föderation der ArbeiterInnen-Vereine der BRD) // SYKP (Trotzdem Sozialistische Partisi) // YSGP (Partei der grünen und linken Zukunft) // Kampagne TATORT Kurdistan // Düsseldorf für Kurdistan // Akkustan // Interventionistische Linke – IL

Details

Datum:
4. November 2017
Veranstaltung-Tags:
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Veranstaltungsort

Düsseldorf