Kiel: Infoveranstaltung Kampagne Halim Dener

In der Nacht vom 30. Juni 1994 wird der kurdische Jugendliche Halim Dener von einem deutschen Polizisten in Hannover erschossen. Halim war als minderjähriger, unbegleiteter Flüchtling vor dem Krieg in Kurdistan geflüchtet – er selbst war von der türkischen Polizei inhaftiert und gefoltert worden, sein Dorf wurde vom Militär zerstört. In der BRD wurde Anfang der 90er Jahre eine regelrechte rassistische Hetze gegen Migrant*innen betrieben. 1993 war das Grundrecht auf Asyl faktisch abgeschafft, das PKK-Verbot erlassen worden. Indem Halim ein Plakat für eine PKK-nahe Organisation klebte, beging er in den Augen des Staates quasi einen terroristischen Akt.… weiterlesen

Göttingen: Info- und Mobiveranstaltung zur Kampagne Halim Dener

Vor 20 Jahren wurde Halim Dener von einem deutschen Polizisten in Hannover beim Plakatieren erschossen. Wir erinnern an die Ereignisse der Jahre 1993/94 und bringen sie in Verbindung mit der heutigen Situation in Kurdistan und der BRD. Neben Informationen zu der bundesweiten Demo und gemeinsamen Anreise aus Göttingen, wird es noch einen historischen Überblick zu dem Mord an Halim Dener geben.… weiterlesen

Hannover: Bundesweite Halim-Dener Demonstration

gefoltert. Der 16-jährige Kurde Halim Dener musste 1994 vor der Verfolgung durch den Staat Türkei aus seiner Heimat fliehen. Damals zerstörte das türkische Militär 4.000 Dörfer – so auch Halims Dorf in der Nähe von Çewlik (türk.: Bingöl). 17.000 „Morde unbekannter Täter“, Verschwundene und Folter waren die gängige Praxis von Polizei, Geheimdienst und Paramilitärs. Halim selbst wurde nach einer Festnahme von der türkischen Polizei eine Woche lang verhört und gefoltert. Aktuell wird über einen Friedensprozess debattiert, doch hat sich die Situation kurdischer Jugendlicher in türkischen Gefängnissen nicht grundlegend geändert: Gewalt, Folter und sexuelle Übergriffe stehen nach wie vor auf der Tagesordnung.… weiterlesen

Berlin: Der Mord an Halim Dener – die tödlichen Folgen des PKK-Verbots

Vor 20 Jah­ren wurde der kur­di­sche Ju­gend­lich Halim Dener in Han­no­ver von einem deut­schen Po­li­zei­be­am­ten er­schos­sen. Der 16-​jäh­ri­ge war erst we­ni­ge Wo­chen vor­her vor dem Krieg in Kur­dis­tan ge­flüch­tet, der An­fang der 1990er Jahre mit gro­ßer Bru­ta­li­tät und deut­schen Waf­fen ge­führt wurde. 4 Mil­lio­nen Kur­din­nen und Kur­den muss­ten aus ihrer Hei­mat flie­hen, da ihre Dör­fer vom tür­ki­schen Mi­li­tär sys­te­ma­tisch zer­stört wur­den. Viele der nach Deutsch­land ge­flüch­te­ten blie­ben der Ar­bei­ter­par­tei Kur­dis­tans PKK ver­bun­den und de­mons­trier­ten mit bis zu Ein­hun­dert­tau­send Men­schen gegen die Un­ter­stüt­zung der deut­schen Bun­des­re­gie­rung für den tür­ki­schen Staat. So auch Halim Dener. In der Nacht vom 30.​06.​1994 kleb­te er Pla­ka­te der na­tio­na­len Be­frei­ungs­front Kur­dis­tans „ERNK“, die wie alle PKK nahen Or­ga­ni­sa­tio­nen seit 1993 in Deutsch­land ver­bo­ten war.… weiterlesen

Frankfurt: In­ter­na­tio­na­lis­ti­scher Ba­ra­bend: „Halim Dener“ – gefoltert.​ geflüch­tet.​verboten.​erschos­sen.

Vor 20 Jah­ren wurde Halim Dener beim Pla­ka­tie­ren von PKK-​ Pla­ka­ten von einem deut­schen Po­li­zis­ten in Han­no­ver er­schos­sen. Wir er­in­nern an die Er­eig­nis­se der Jahre 1993/94 und stel­len sie in einen Kon­text mit der heu­ti­gen Si­tua­ti­on in Kur­dis­tan und der BRD. Wir in­for­mie­ren über die Vor­be­rei­tun­gen zur De­mons­tra­ti­on in Han­no­ver zum Jah­res­tag der Er­mor­dung von Halim Dener, über die Kam­pa­gne Halim Dener, die Hin­ter­grün­de des Mor­des und die ge­schicht­li­che Ein­ord­nung. An­schlie­ßend gibt es re­gu­lä­ren Ba­ra­bend­be­trieb mit Auf­le­ge­rei und küh­len Ge­trän­ken. Veranstalter: siempre*antifa Frankfurt, YXK Frankfurt Unterstützer: Rote Hilfe Frankfurt… weiterlesen

Gedenken und Aktionswochen zum 24. Todestag von Halim Dener in Hannover

Halim Dener – gefoltert. geflüchtet. verboten. erschossen. Halim Dener musste 1994 vor dem Krieg in Kurdistan fliehen, der Anfang der 90er Jahre von Seiten des türkischen Militärs gegen die Bevölkerung eskaliert wurde. Er selbst wurde vor seiner Flucht in Polizeihaft gefoltert, sein Dorf zerstört. Als „unbegleiteter minderjähriger Flüchtling“ kam der 16-Jährige in die Bundesrepublik Deutschland. Kurz zuvor gipfelten deutschlandweit öffentliche Hetze und ein gesellschaftlich weit verbreiteter Rassismus in Pogromen gegen Geflüchtete und Migrant*innen. In der Folge verschärfte die Bundesregierung das Asylrecht. Zur gleichen Zeit lief gegen die kurdische Bevölkerung in der BRD eine regelrechte Hetzkampagne, die im November 1993 zum Verbot der Arbeiter*innenpartei Kurdistans (PKK) und ihr nahestehender Organisationen führte.… weiterlesen