Hamburg: Diskussionsveranstaltung “Basisdemokratie inmitten des Syrienkrieges”

Rojava Revolution im Norden Syriens – Basisdemokratie inmitten des Syrienkrieges Seit Juli 2012 ist die kurdische Region im Norden Syriens -Rojava- unter Selbstverwaltung der dortigen Bevölkerung: KurdInnen, AssyrerInnen, ChaldäerInnen, AraberInnen u.a. Eine progressive Massenbewegung konnte die Assad-Truppen verdrängen und weite Teile der Regierungsverwaltung und Infrastruktur ersetzen. Sie verteidigen ihre Strukturen gegen die islamistischen Banden, die Assad-Truppen und die Einflussnahme der Türkei und haben damit einen dritten Weg in Mitten des Krieges eingeschlagen. In Rojava wird durch Selbstorganisierung und Basisdemokratie eine gesellschaftliche Alternative aufgezeigt und konkret umgesetzt: Rätestrukturen fördern die Mitbestimmung der Bevölkerung, die Produktion von Nahrungsmitteln ist kollektiviert und auch die vollständige Teilhabe von allen nicht-kurdischen Bevölkerungsteilen wurde ermöglicht.… weiterlesen

Bremervörde: Rojava/Westkurdistan – Aufbruch zwischen Krieg und Embargo in Syrien

Informationsveranstaltung mit Yilmaz Kaba (Vorstand YEK-Kom) und Dr. Gisela Penteker (IPPNW) Zum Hintergrund: Es vergeht kaum ein Tag ohne neue Schreckensmeldungen aus Syrien. Flüchtlinge leben zu Zehntausenden unter völlig untragbaren Zuständen in riesigen Flüchtlingslagern – ca. eine halbe Million in der Türkei und weitere Hunderttausende im Nordirak oder im Libanon. Auch Menschen, die vor dem Irakkrieg nach Syrien geflohen waren, sind nun wieder auf der Flucht. Nachdem am Anfang die meisten Flüchtlinge vor dem Assad-Regime flohen, fliehen inzwischen immer mehr Menschen aus Syrien vor den Übergriffen der Freien syrischen Armee und den Dschihadisten. Bislang war Rojava, die selbstverwaltete westkurdische Region in Nordsyrien, das einzige Gebiet in Syrien, in dem die Menschen ohne rassistische, ethnische, religiöse oder militärische Verfolgung leben konnten.… weiterlesen

Hamburg: Rojava – Basisdemokratie inmitten des Krieges

Anja Flach berichtet über einen im Mai 2014 erfolgten vierwöchigen Besuch der autonomen kurdischen Kantone im Norden Syriens (Rojava) Neben der aktuellen Berichterstattung über die sich von Tag zu Tag verändernde Situation im blutigen Kräftespiel zwischen den Dschihadisten der Al-Nusra und ISIS sowie dem Assad-Regime einerseits und der kurdisch-demokratischen Autonomiebewegung andererseits soll eine Auswertung der Unterstützungsmöglichkeiten besprochen werden. Kurdistan-Hilfe e.V.weiterlesen

Düsseldorf: Diskussionsveranstaltung “Basisdemokratie inmitten des Syrienkrieges “

Im Mai war eine Delegation der Kampagne TATORT Kurdistan in Rojava. Ercan Ayboga, war dabei und wird berichten. In Rojava, dem westlichen Teil Kurdistans in Nordsyrien, wurden die Truppen-Assads durch Massenproteste vertrieben und die Gebäude der Regierung besetzt. Die Bewegung schaffte es, einen dritten Weg inmitten der Wirren des Bürgerkrieges einzuschlagen. Sie ist weder auf Seiten der Assad-Regierung, noch auf Seiten der islamistischen Mörderbanden von FSA und Al Nusra. Vielmehr werden in Rojava ein basisdemokratischer Prozess in Gang gesetzt, Rätestrukturen aufgebaut, die Herstellung von Nahrungsmitteln kollektiviert und die Mitbestimmung der Bevölkerung gefördert. Entscheidend dabei ist, dass nicht nur auf die Bedürfnisse der Kurd_Innen eingegangen wird, sondern alle in Rojava lebenden Ethnien und Religionen die selbe Beachtung und Mitbestimmungsrechte bekommen.… weiterlesen

Köln: Krieg in Syrien

2012 begann in Kobane die Revolution von Rojava. Unter der Initiative des Volksrats Westkurdistan (MGRK) vertrieb die Bevölkerung das syrische Baath-Regime weitgehend unblutig. Während der Rest von Syrien zunehmend im Bürgerkrieg versank, schlug Rojava einen dritten Weg jenseits des Baath-Regimes und der vom Westen, der Türkei und den Golfstaaten protegierten Opposition ein. Damit wurde die kurdische Freiheitsbewegung vor die Herausforderung gestellt, ein im Mittleren Osten einmaliges basisdemokratisches, geschlechterbefreites und ökologisches Projekt aufzubauen. Durch die »Demokratische Autonomie« wurde der Staat überflüssig und jeglicher Form von Nationalismus eine Absage erteilt. Seither organisiert sich die Bevölkerung durch ein Rätesystem selbst.… weiterlesen

Café Rojava: Voneinander lernen, miteinander kämpfen.

Voneinander lernen, miteinander kämpfen. Internationalismus in der kurdischen Bewegung Das Spanien der 30er Jahren, Vietnam oder heute Kurdistan sind Beispiele für die internationalistische Verbindung von Kämpfen. Andrea Wolf, Kevin Jochim und Ivana Hoffman stehen symbolisch für all die Tausenden auf der Welt, die bereit sind ihr Leben für den Wunsch nach Freiheit zu geben – egal wo. Was vor 80 Jahren Spanien war sind heute Kurdistan und der Mittlere Osten. Die PKK treibt dort eine Revolution voran, die eine Hoffnung für uns alle darstellt. Der Kampf für ein freies Leben in Kurdistan wird im Namen aller Menschen geführt.… weiterlesen

Reisebericht aus Sheba

Veranstaltung über die aktuelle Lage in Nordsyrien nach dem Angriffskrieg auf Afrin  – Reisebericht aus Sheba (02.05-11.05.2018) Im Rahmen der Kampagne #Women Rise up for Afrin sind wir dem Frauendelegationsaufruf gefolgt und haben 12 Tage in Rojava verbracht. Wir wollen über die akutelle Situation nach dem völkerrechtswidrigen Angriff der Türkei auf Afrin und der andauernden Besetzung informieren. Es geht darum, wie die geflüchteten Familien aus dem Kanton Afrin derzeit in der Region Shebah leben und die medizinische Grundversorgung aufrechterhalten und ihr alltägliches Leben meistern; dabei den kollektiv erlebten Schmerz und erlebtes Leid für sich und andere in Kraft und Energie umwandeln.… weiterlesen

Rojava und Syrien: Zwischen Aufbruch und Zerstörung

Vortrag von Dr. Nick Brauns Freitag, 29. Juni, 19.00 Uhr Café Buch-Oase, Germaniastr.14 Im Norden Syriens hat sich die Region Rojava mit einem basisdemokratischen Gesellschaftsmodell entwickelt, bei dem sich viele Völker zusammengeschlossen haben, um eine Antwort auf die Frage „Wie leben?“ zu finden. In den Wirren des Bürgerkriegs bewaffneten sich die Menschen in Rojava und kämpften, nach anfänglichen Rückschlägen, erfolgreich gegen den selbsternannten „IS“. Auch mit der Unterstützung der „Internationalen Allianz gegen den IS“ wurde dieser durch kurdische Kräfte weitestgehend zurückgedrängt. Die Türkei, als Unterstützer der islamistischen Gruppen, die das Überbleibsel der “FSA“ bilden, war der militärische und politische Erfolg der überwiegend kurdischen Kräfte ein Dorn im Auge, so dass sie völkerrechtswidrig den Kanton Afrîn angriff und seitdem besetzt hält.… weiterlesen

Quo vadis Rojava?

Nach dem Einmarsch türkischer Truppen und mit ihnen verbündeter Dschihadisten in Afrin, einem Teil der selbstverwalteten Region Rojava in Nordsyrien, haben sich die Bedingungen dort deutlich verschlechtert. Die multiethnische basisdemokratische Bewegung in Rojava war der türkischen Regierung schon von Beginn an ein Dorn im Auge. Einerseits behindert eine unabhängige Region an der Südgrenze der Türkei dessen regionalen Expansionsdrang, andererseits hat der türkische Staat Angst davor, dass die kommunalen Selbstverwaltungsstrukturen Rojavas eine Vorbildfunktion für die vorwiegend kurdischen Gebiete auf der türkischen Seite der Grenze bekommen. Daher geht der türkische Staat mit aller Härte auf beiden Seiten der Grenze dagegen vor.… weiterlesen

Café Rojava: Gemeinsam entrüsten!

Gemeinsam Entrüsten! Antimilitaristische Info- und Aktionstage in Berlin Außerdem: Ausstellungseröffnung über das Leben und den Kampf von Andrea Wolf Café ab 19 Uhr / Veranstaltung ab 20 Uhr Alle 14 Minuten stirbt ein Mensch durch eine deutsche Waffe. Im Jahr 2017 wurden so viele Rüstungsexporte von der Bundesregierung genehmigt wie noch nie! Der Rheinmetall Konzern profitiert satt an den Kriegsgeschäften mit dem Erdogan-Regime in der Türkei. Nicht erst seit der Invasion des türkischen Militärs Anfang Februar 2018 in Nordsyrien und den damit einhergehenden Angriffen und Vertreibungs- bzw. Säuberungsaktionen gegenüber der in Efrîn lebenden Bevölkerung. Waffenproduktion und Geschäfte mit Rüstungsgütern sind mehr als lukrativ für den bundesdeutschen Export.… weiterlesen

Rojava – Ein Emanzipatorisches Projekt umgeben von Diktaturen

Vortrag mit Ali Cicek von “Civaka Azad Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit e.V.” Unter den Einflüssen von Welt- und Regionalmächten ist die Lage in Syrien kompliziert und wandelt sich so schnell, dass es noch nicht einmal absehbar ist ob Informationen, die wir in diesen Flyer schreiben würden, überhaupt noch aktuell sind sobald ihr ihn zu Gesicht bekommt. So wurde mit der Invasion türkischer Truppen spätestens deutlich, dass die Bündnissituation aus den Zeiten des Anti-IS-Kampfes zu bröckeln beginnt und es Rojava droht, sich alleine den Ambitionen der Türkei, als auch der des Syrischen Zentralstaates, wiedersetzen zu müssen. Wie sieht die Lage Rojavas also auf dem Internationalen Parkett aus?… weiterlesen

Rojava-Delegation berichtet aktuell: Wie weiter mit der Demokratische Föderation Nordsyrien?

Anfang Mai besuchte eine Delegation von PädagogInnen aus dem Rhein-Main-Gebiet die Demokratische Förderation Nordsyrien. Bereits Anfang April konnte ein Mitglied unseres Vereins Städtefreundschaft Frankfurt-Kobane an einer Menschenrechtsdelegation dorthin teilnehmen. Der kurdische Frauenrat Amara, die Initiative Frauen für Afrin und die Städtefreundschaft Frankfurt-Kobane e.V. laden alle herzlich zur Veranstaltung ein: Sonntag, den 17.06.2018, in das Mesopotamischen Kulturzentrum, Gwinnerstraße 28, in Frankfurt am Main (U-Bahnhaltestelle Gwinnerstr. U7, U4) Ab 9.00 Uhr gibt es dort gemeinsames Frühstück, ab 10.30 Uhr werden die TeilnehmerInnen von beiden Reisen berichten und Bilder zeigen. Wir haben Gelegenheit zur Diskussion über die Erfolge und die Mühen der Frauenrevolution in Rojava.… weiterlesen

„Cinema for Rojava“- BENEFIZ KONZERT

mit Musik aus Kurdistan, Chile, Afghanistan und der Türkei 16.06.2018 – 20:00 Café ExZess, Leipziger Straße 91, 60487 Frankfurt am Main Es treten auf: LALE KOÇGÜN • JALE & DIAKO NAHID • NICOLAS MIQUEA • SHAKIB MOSADEGH. Außerdem gibt es Informationen, Kurzfilme und einen Gastbeitrag aus Rojava. Cinema for Rojava Ziel des Projekts ist die Errichtung eines Kulturhauses mit Kino in Amudê im Kanton Qamishlo. Mit ca. 200 Sitzplätzen wird es neben einer Bühne zeitgemäße und zugleich einfach zu bedienende Technik enthalten. Neben dem Low-Budget-Ansatz des Projekts sollte das Gebäude vornehmlich von Menschen aus der Region mit vor Ort vorhandenen Materialien errichtet werden.… weiterlesen

»Jin – Jiyan – Azadi« Women, Life, Freedom Sonja Hamad

Photographs about the Kurdish Female Fighters movement, curated by Min-young Jeon Wassertorstr. 62, 10969 Berlin, 18 Aug– 7 Sep 2018, Wed – Sat: 11 am – 6 pm and by appointment ‍ Opening: 17. August, 7 pm Die erste Einzelausstellung mit Fotografien über die kurdischen Kämpferinnen von Sonja Hamad nimmt die gesamte Serie von 30 Fotografien und einer Soundinstallation mit Gesängen der Kämpferinnen in den Blick. Die Fotografien sind 2015 und 2016 in Nordsyrien und Nordirak entstanden. Dort begleitete die Fotografin kurdischer Abstammung über einen Zeitraum von mehreren Wochen Frauen, die sich dem Freiheitskampf der Guerillakämpferinnen und der YPJ, der Volksverteidigungseinheiten, angeschlossen haben.… weiterlesen

JENSEITS DER NATION? TRANSNATIONALE FEMINISTISCHE PROTESTE, MUNIZIPALISMUS IN SPANIEN UND DIE STAATENLOSE DEMOKRATIE ROJAVAS

Diskussion mit Havin Guneser, Thais Guisasola und Raul Zelik [in englischer Sprache] Die Journalistin und führende kurdische Frauenrechtlerin Havin Guneser spricht mit dem Publizisten Raul Zelik und der brasilianischen Filmemacherin und Aktivistin Thais Guisasola über transnational organisierten feministischen Protest in Lateinamerika und lokale Organisationsformen auf städtischer Ebene in Spanien und in den kurdischen Gebieten, wo sich Gemeinschaften unabhängig vom nationalen Rahmen definieren.… weiterlesen

Ein gemeinsames Verständnis über die Welt, in der wir leben

Fragen an die Kampagne »Make Rojava Green Again« der Internationalistischen Kommune in Rojava; für den Kurdistan Report September/Oktober 2018
Im Februar dieses Jahres habt ihr als Internationalistische Kommune in Rojava eure Kampagne »Make Rojava Green Again« gestartet. Dies in Zusammenarbeit mit dem Ökologie-Komitee und dem Komitee für Naturschutz des Kantons Cizîrê. Könnt ihr uns einen Einblick in eure Arbeiten geben? Im Frühjahr 2018 wollten wir mit dem Pflanzen von Bäumen auf dem Gelände unserer Akademie und dem Aufbau einer Baumschule beginnen. Mitte Januar, also zu Beginn unserer Kampagne, begann allerdings der Angriffskrieg der Türkei gegen Efrîn.… weiterlesen