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Regensburg: Kurdische Filmtage

16. Januar 2020 19:00

KURDISCHE FILMTAGE Regensburg 2020 im Andreassstadel in Kooperation mit Internationaler Kultur- und Solidaritätsverein (IKS) Regensburg

Die kurdische Existenz war in der Geschichte immer wieder gefährdet – aktuell in der Türkei und in Nordsyrien. Das kurdische Kino konnte sich trotz dieser schwierigen Bedingungen beständig weiter entwickeln und genießt inzwischen internationale Anerkennung.
Wir möchten in der diesjährigen Auswahl der vielseitigen Entwicklung des kurdischen Kinos gerecht werden. Trotz knapper Mittel schaffen es die Filmmacher_innen immer wieder neben hochqualifizierten Dokumentarfilmen ästhetisch und künstlerisch wertvolle Filme zu produzieren, die bei den Zuschauenden Begeisterung hervorrufen. Wir als Internationaler Kultur- und Solidaritätsverein (IKS) möchten mit diesen Filmtagen in Regensburg einen kleinen Beitrag zur Verbreitung der kurdischen Filmkunst und zum Bekanntwerden der politischen Realität leisten. Mit der Auswahl dieser vier Filme ist es uns gelungen alle vier Teile Kurdistans abzubilden.

SONG OF MY MOTHER // 16.1. um 19:00 Uhr

Ali ist Lehrer und lebt mit seiner Mutter Nigar in Istanbul. Als kurdische Flüchtlinge kamen sie in den 90er Jahren in die Metropole, doch während sich Ali inzwischen gut zurechtfindet, will Nigar unbedingt in ihr Heimatdorf zurückkehren. Tag für Tag macht sich Nigar so auf den Weg in ihr altes Dorf – sie glaubt, dass ihre ehemaligen Nachbarn dahin zurückgegangen sind und sie sucht das eine Lied, von dem die ständig träumt…
Spielfilm 2014, 103 min, Regie Erol Mintos, OmU

PUYA // 23.1. um 19:00 Uhr

Puya, ein Deutsch-Iraner, der seit knapp dreißig Jahren in Deutschland lebt, versucht sich mühsam als Filmemacher – bislang ohne Erfolg. Eines Tages begegnet er Nimrod, einem Protagonisten aus dem Drehbuch, an dem er gerade fieberhaft arbeitet. Zunächst drängt Nimrod vor allem darauf, dass Puya endlich das Drehbuch und damit sein Leiden beenden möge. Als Nimrod jedoch mit dem aktuellen Flüchtlingsdrama in Berührung kommt, das sich in Europa abspielt, beginnt er, sich mehr und mehr für die Gegenwart zu interessieren…
Spielfilm 2018, 86 min, Regie Shahbaz Noshir

RADIO KOBANI // 30.1. um 19:00 Uhr

Dokumentation um eine junge Reporterin im vom Krieg zerrütteten Kobane in Syrien… Die syrische Grenzstadt Kobanî wurde vom IS besetzt und zerstört. Als die Befreiung kam, gründete die 20-jährige kurdische Reporterin Dilovan eine Radiostation. Sie und ihr Freund Biter berichten über Flüchtlingslager, sprechen mit Überlebenden und interviewen Kämpfer und Musiker. Der Film dokumentiert die Ereignisse in Kobanî über einen Zeitraum von drei Jahren, sowohl während als auch nach den Kämpfen.
Dokumentationsfilm 2016, 72 min, Regie Reber Dosky, OmU

MY SWEET PEPPER LAND // 6.2. um 19:00 Uhr

Wild West à la Kurdistan: Nach dem Sturz von Saddam Hussein nimmt Baran, ein kurdischer Held des Unabhängigkeitskriegs, den Posten des Polizei-Kommandanten in einem gottverlassenen Dorf im Dreiländereck zwischen Türkei und Irak an. Khwakork ist ein Mekka des illegalen Handels, sechs Monate im Jahr eingeschneit und nur mit dem Pferd erreichbar. Und dann kommt auch noch die schöne Govend als Lehrerin in das Dorf, auch wenn ihre zwölf Brüder versuchen, das zu verhindern.
Spielfilm 2013, 94 min, Regie Hiner Saleem, OmdtU

Details

Datum:
16. Januar 2020
Zeit:
19:00

Veranstalter

Internationaler Kultur- und Solidaritätsverein (IKS) Regensburg

Veranstaltungsort

Andreasstadel
Andreasstraße 28
Regensburg, 93059
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