Quo vadis, Türkei?

Podiumsdiskussion über die aktuelle politische Lage in der Türkei, ihre Auswirkungen auf Deutschland und die Zukunft der deutsch-türkischen Beziehungen

26.01.2018 | 18 Uhr | Philosophenturm Hörsaal D
Von-Melle-Park 9 | Universität Hamburg

Seit dem vermeintlichen Putsch im Sommer 2016 befindet sich die Türkei in einem dauerhaften Krisenzustand. Dabei sind Inhaftierung, Folter und Verschleppungen unter der AKP-Alleinherrschaft zum Alltag geworden und bestimmen das politische Klima. Mit einer absurden 600-seitigen Anklageschrift werden gegenüber dem inhaftierten Co-Vorsitzenden der HDP, Sellahattin Demirtas, schwerwiegende Vorwürfe erhoben, u.a. wegen Volksverhetzung und Aufstachelung zur Gewalt. Dessen Prozess begann am 07.12.2017 in Ankara, nachdem er über ein Jahr …

Einladung zum Tribunal betreffend die Türkei und die kurdische Bevölkerung

Wir möchten Sie herzlich zur Sitzung des Permanent People’s Tribunal zur Türkei und der kurdischen Bevölkerung am 15. und 16. März 2018 in Paris, BOURSE du TRAVAIL, salle Eugène Hénaff, 29 Boulevard du Temple, PARIS einladen.

4 Organisationen hatten vorgeschlagen, diese Sitzung abzuhalten. Die International Association of Democratic Lawyers (IADL), die European Association of Lawyers for Democracy and World Human Rights (ELDH), MAF-DAD, eine Organisation in Deutschland von kurdischen und deutschen Rechtsanwält*innen und dem Kurdish Institute in Brüssel.

Das Permanent People’s Tribunal (PPT, http://permanentpeoplestribunal.org) hat den Vorschlag angenommen und wird diese Sitzung am 15. und 16. März 2018 in …

Quo Vadis, Türkei?

Podiu

msdiskussion über die aktuelle politische Lage in der Türkei, ihre Auswirkungen auf Deutschland und die Zukunft der deutsch-türkischen Beziehungen.

Seit dem vermeintlichen Putsch im Sommer 2016 befindet sich die Türkei in einem dauerhaften Krisenzustand. Dabei sind Inhaftierungen, Folter und Verschleppung unter der AKP-Alleinherrschaft zum Alltag geworden und bestimmen das politische Klima. Die aktuellen Entwicklungen sind auch aus deutscher Sicht besorgniserregend, verbindet Deutschland und die Türkei doch seit Jahrzehnten eine enge politische Zusammenarbeit.

Wie sieht die aktuelle politische Lage in der Türkei aus? Wie geht es weiter mit der Türkei, worauf steuert sie zu? Was ist die Strategie Erdogans? Ist …

Fotografie im Ausnahmezustand

Fotografie im Ausnahmezustand

Die Altstadt von Diyarbakir – Sûr – Wie ein UNESCO-Weltkulturerbe zerstört wird.

Die Stadt Diyarbakir, im kurdischen Südosten der Türkei auf einem Plateau am Tigris gelegen, hat seit mehr als 4000 Jahren unterschiedliche östliche und westliche Kulturen erlebt. Als politisches und ökonomisches Zentrum hatte sie immer eine besondere geopolitische Bedeutung.

Mit ihrem multikulturellen und multikonfessionellen Charakter ist Sûr, die Altstadt von Diyarbakir innerhalb der 6 km langen, erhaltenen Festungsmauern bis heute von vielfäItigen städtischen Strukturen geprägt, zu denen archäologische Stätten und eine typische Architektur mit Bürgerhäusern, religiösen Stätten wie Moscheen und Kirchen und öffentlichen Bauten gehört.

Mit …

Der Südosten der Türkei Ausnahmezustand in Nordkurdistan

Ein aktueller Reisebericht von Dr. Gisela Penteker IPPNW

Ort: DGB Haus Kaiserstrasse 26-30 Mainz

Zeit: 16.10.2018 19 Uhr

Zum Hintergrund:

Dr. Gisela Penteker. Allgemeinärztin aus Norddeutschland und Mitglied der IPPNW (internationale Ärzte zur Verhütung eines Atomkriegs) organisiert seit 1999 jährliche Delegationsreisen in die Osttürkei, besonders um die Situation der kurdischen Bevölkerung kennenzulernen und darüber zu informieren. Sie verfügt über vielfältige Kontakte, die in den Jahren entstanden sind und hat auch Reisen in den Norden Syriens (Rojava) unternommen.

Im Anschluss an den bebilderten Vortrag spricht Ercan Ayboga, früherer Mitarbeiter im Bürgermeisteramt von Diyarbakir über die mutigen Initiativen, die trotz der Repressionen …

Fachtagung: Die “neue” Türkei und ihre Herausforderer

Fachtagung von KURD-AKAD: Die “neue” Türkei und ihre Herausforderer
19.01.18 
13-18 Uhr 
FORUM Volkshochschule im Museum am Neumarkt, Cäcilienstr. 35, 50667 Köln 

Kooperationspartner: Volkshochschule Köln

Unterstützer: Rosa Luxemburg Stiftung, Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit Civaka Azad e.V.

Programm: 
13:00 – 13:15 Uhr Begrüßung

13:15 – 14:45 Uhr

Forum I: Von der Geschichte zur Gegenwart

Ismail Küpeli (Politikwissenschaftler, Universität Bochum): Das Erbe von 1923: der türkische Nationalstaat damals und heute

Mahir Tokatli (Politikwissenschaftler, Universität Bonn): Was ist “neu” am neuen Regierungssystem? Präsidentialismus alla Turca zwischen Kontinuität und Wandel

Ziya Pir (ehem. HDP-Abgeordneter): Erdogans Außenpolitik: Stabilität oder Konflikt in der Region?

Dr. Günter

Köln: Qui vadis Türkei?

Mit der Fachtagung wollen wir den Staatscharakter der Türkei in ihrem historischen und gegenwärtigen Kontext aufarbeiten. Ein besonderes Augenmerk soll dabei auch auf die kurdische Frage gerichtet werden.

Die Krise der AKP und der Angriffskrieg auf Rojava

TATORT Kurdistan Café im Februar 2020 über die innen- und außenpolitischen, sowie ökonomischen Interessen Erdoğans und seiner Verbündeten und der Zusammengang mit dem Angriffskrieg auf Rojava.

Südkurdistan: 1500 Menschen durch türkische Invasion vertrieben

Nach Angaben der Christian Peacemaker Teams (CPT-IK) sind durch die türkische Invasion in Südkurdistan über 1500 Menschen aus 22 Dörfern vertrieben worden. Da die türkische Armee Militärbasen errichtet, ist eine Rückkehr der Vertriebenen kaum denkbar.

Kürkçü: Die Mafia gehört selbst zum Staat

Laut Ertuğrul Kürkçü stehen die öffentlich gewordenen Mafia-Verbindungen des türkischen Staates in einer Kontinuität, die bis in die Anfangstage der Republik zurückreichen. Der Staat und die NATO hätten sich immer dieser Gruppen bedient.

Türkei: Der Krieg frisst den Haushalt auf

Während die Inflation galoppiert und die Bevölkerung verarmt, wächst das Militärbudget in der Türkei immer weiter. Das liegt vor allem am Beharren des AKP/MHP-Regimes auf Krieg.

PM: Türkische Militäroperation im Nordirak – Vorwurf des Giftgaseinsatzes

Die am 24. April gestartete Militäroperation in Südkurdistan/Nordirak dauert unvermittelt an. Der wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages hatte im vergangenen Jahr eine grenzüberschreitende Militäroperation der Türkei gegen die PKK in Südkurdistan/Nordirak als völkerrechtswidrig bewertet.

PM: Umfassende Invasion der Türkei im Nordirak

Die türkische Armee hat eine umfassende Invasion in Südkurdistan/Nordirak gestartet. Nachdem in der Nacht auf den 24. April eine Luft- und Bodenoperation in den Guerillagebieten Metîna und Avaşîn eingeleitet wurde, hat die türkische Armee heute das Operationsgebiet auf die Zap-Region ausgeweitet.

Hintergrundinformationen zum Verbotsverfahren gegen die HDP

Die HDP informiert über den Hintergrund des Verbotsverfahrens gegen die Partei und fordert die internationale Gemeinschaft auf, eine prinzipielle Haltung einzunehmen und „gegen diese erbärmlichen politischen Schritte der AKP-Regierung“ vorzugehen.

IHD: In Gare wurde ein Kriegsverbrechen verübt

Bei dem Mord an 13 Soldaten und Polizisten während der türkischen Invasion in Gare handelt es sich nach Einschätzung des Menschenrechtsvereins IHD um ein Kriegsverbrechen. IHD-Vorsitzender Öztürk Türkdoğan fordert unabhängige Ermittlungen.

Wo sind die 25 Millionen Euro aus Deutschland?

Deutschland ist mit 25 Millionen Euro der größte Sponsor für eine neu errichtete Stadt bei Idlib. Das Geld erhalten hat die türkische Rothalbmondorganisation Kizilay. Sind diese Gelder an die in Deutschland verbotene Stiftung IHH geflossen?