Freiheit ist nicht verhandelbar: Offene Briefe aus Kultur und Öffentlichkeit fordern Solidarität mit Rojava 

Angesichts der anhaltenden Angriffe auf die Demokratisch Autonome Selbstverwaltung Nord- und Ostsyriens (DAANES), auch bekannt als Rojava, wenden sich derzeit zwei offene Briefe an die Öffentlichkeit. Beide Aufrufe eint die klare Forderung nach politischer Verantwortung, Schutz der Zivilbevölkerung und Anerkennung der demokratischen Selbstverwaltung in Nord- und Ostsyrien.

Aufruf aus Kunst und Kultur: Cênî mobilisiert bekannte Stimmen

Das Kurdische Frauenbüro für Frieden (Cênî) hat einen offenen Brief veröffentlicht, der von zahlreichen Persönlichkeiten aus Kunst, Musik und Schauspiel unterzeichnet wurde. Zu den bisherigen Unterzeichnenden gehören unter anderem Pashanim, Azad, Eno, Kurt Krömer, Clemens Schick, Manuellsen und Aaron Altaras. Der Aufruf betont die Notwendigkeit eines rechtlichen und politischen Status für Rojava und ruft zur Solidarität mit der Bevölkerung vor Ort auf. Über folgendem Link gelangen Sie zu dem Aufruf und zu der Liste der Unterzeichner*innen: https://ceni-frauen.org/erklaerungen/freiheit-ist-nicht-verhandelbar-anerkennung-fuer-rojava-aufruf-zur-unterzeichnung/

Breiter Appell aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft

Parallel dazu wird ein zweiter offener Brief von Politiker:innen, Journalist:innen, Akademiker:innen, Jurist:innen sowie weiteren Stimmen des öffentlichen Lebens getragen. Der Aufruf wird von mehr als 320 Unterzeichnenden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz unterstützt und ist unter anderem über Civaka Azad veröffentlicht: https://civaka-azad.org/freiheit-ist-nicht-verhandelbar-anerkennung-fur-rojava/