Rojava und Syrien

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Rojava und Syrien

Rojava: Chancen und Risiken einer neuen politischen Phase

Der politische Umbruch in Syrien eröffnet Rojava neue Perspektiven, birgt jedoch erhebliche Risiken, solange die Sicherheit der kurdischen Bevölkerung sowie ihre sprachlichen, kulturellen und politischen Rechte nicht umfassend anerkannt und garantiert werden.

Der Kampf um muttersprachliche Bildung

Eine Delegation aus Friedrichshain-Kreuzberg besucht derzeit Dêrik – und erlebt vor Ort, wie der politische Umbruch in Syrien zunehmend auch Fragen von Bildung, Sprache und gesellschaftlicher Teilhabe prägt.

Wir sind alle YPJ – Wir sind alle Arîn Mîrkan

Von Arîn Mîrkan bis zu den heutigen Kämpferinnen der YPJ reicht eine Geschichte des Widerstands, die weit über Kurdistan hinausweist. Ein Gastkommentar von Newroz Ristum über Frauenbefreiung, Selbstverteidigung und internationale Solidarität.

Empfang von al-Sharaa trotz Berichten über Sammelgrab mit mehr als 270 Toten

Während Ahmed al-Sharaa in Berlin empfangen werden soll, verdichten sich Berichte über ein Sammelgrab mit mehr als 270 Toten nahe Aleppo und über verschwundene Journalist:innen. Der Besuch sendet ein fatales Signal und stellt die Frage nach Aufklärung und politischer Verantwortung.

Meine Stadt hat die Welt vor dem IS verteidigt. Warum wird sie immer noch belagert?

Serkeft Hisen zeichnet die historische Unterdrückung der Kurden nach und stellt den Widerstand von Kobane als Wendepunkt dar, an dem kurdische Einheit und internationale Unterstützung entscheidend zur Abwehr des IS beitrugen. Zugleich beschreibt Serkeft Hisen aus persönlicher Erfahrung, wie Kobane trotz dieses Beitrags bis Anfang 2026 erneut isoliert und belagert wird – mit akuter humanitärer Not und der eindringlichen Forderung an die Welt, nicht zu schweigen.

Demaskierte Götter und nackte Könige: Die Legitimitätskrise der Weltpolitik und der Blick aus Rojava

Weltpolitik erlebt eine Phase, in der ihre moralischen Masken nicht mehr halten: Interessen treten offen zutage, Widersprüche werden zum Prinzip, Legitimität zur Verhandlungsmasse. Wer auf Rojava blickt, sieht diese Entblößung in Echtzeit – und zugleich, wie ein demokratischer Gegenentwurf zwischen Damaskus, Ankara und europäischer Realpolitik zunehmend an den Rand gedrängt wird.

Anhaltende Bedrohung trotz Waffenruhe

15 Tage Waffenruhe – doch die Bedrohung bleibt: DAANES warnt vor neuen Offensiven. Nur Stunden später: Artillerieangriff auf Dörfer bei Kobanê, ein Kind (8) getötet, drei verletzt. QSD halten am Abkommen fest und fordern internationale Kontrolle.

Gemeinsamer Aufruf: Freiheit ist nicht verhandelbar: Anerkennung für Rojava!

Freiheit ist nicht verhandelbar: Anerkennung für Rojava! Ein breiter Aufruf aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft fordert ein Ende der Angriffe auf die Autonome Selbstverwaltung Nord- und Ostsyriens und politische Anerkennung. Zahlreiche engagierte Stimmen haben bereits mitgezeichnet.

Widerstand und Angriffe in Rojava

Kobanê ist vollständig eingeschlossen: Rund 150.000 Menschen sind ohne Strom, Wasser, medizinische Versorgung und Fluchtmöglichkeiten einer gezielten Belagerung durch türkische Truppen, islamistische Milizen und verbündete Kräfte ausgesetzt. In ganz Rojava eskalieren die Angriffe, über 170.000 Menschen wurden vertrieben, während humanitäre Hilfe blockiert und ein Massenausbruch von IS-Häftlingen droht. Trotz internationalem Schweigen formieren sich Widerstand, Selbstorganisierung und weltweite Solidarität – von der Verteidigung Kobanês bis zu Demonstrationen, Karawanen und dringenden Spendenaufrufen.

2.000 IS-Gefangene drohen auf freien Fuß zu kommen

2.000 IS-Gefangene in Raqqa drohen auszubrechen: QSD warnt vor Massenausbruch, Umstellung durch Regierungstruppen und türkeitreue Milizen. Unterstützung der Anti-IS-Koalition bleibt aus.