KCDK-E: Die Verbrechen der Türkei müssen angeprangert werden

Der kurdische Europadachverband KCDK-E verurteilt die Tötung von Zivilpersonen und die Zerstörung der Natur in Kurdistan durch den türkischen Staat. In der heute veröffentlichten Erklärung weist der Verband auf die zunehmenden Angriffe auf die Zivilbevölkerung insbesondere in der Kurdistan-Region im Irak hin. Ziel dieser Angriffe sei die Vertreibung aus Başûrê Kurdistanê (Südkurdistan). Für dieses Ziel verletze der türkische Staat die irakische Souveränität und begehe Massaker an Zivilist:innen, so der KCDK-E: „Allein im letzten Monat haben fünf Angriffe auf Zivilpersonen stattgefunden. Diese Massaker finden vor den Augen der Weltöffentlichkeit statt. Die Regierungen des Irak und Südkurdistans schweigen dazu und verschließen die Augen. Damit geben sie schweigend ihre Zustimmung für die stattfindenden Besatzungsangriffe.“

Zuletzt wurde im Distrikt Pêncwîn bei Silêmanî ein fahrendes Auto von einer türkischen Drohne bombardiert, dabei kamen drei Personen aus einer Familie aus Dihok ums Leben, erklärt der KCDK-E und weist auf weitere Verbrechen des türkischen Staates hin: In der von der Türkei besetzten Region Efrîn in Rojava, Nordsyrien, seien über 200 Menschen verschleppt worden, und überall in Kurdistan werden Wälder angezündet.

Der türkische Staat zerstöre die Sicherheit und Stabilität in der gesamten Region, heißt es weiter in der Erklärung: „Ohne die Besatzung des türkischen Staates in der Region zu beenden, wird es keine Stabilität geben. Alle Gebiete, in den Kurdinnen und Kurden leben, werden angegriffen, um einen Völkermord durchzuführen. Die Besatzung, die Angriffe und die Bombardierungen werden das kurdische Volk jedoch nicht einschüchtern.“

Der KCDK-E fordert, die Angriffe auf Kurdistan und das kurdische Volk zu beachten, und ruft dazu auf, die Verbrechen des türkischen Staates anzuprangern und dafür in allen Ländern diplomatische Wege zu nutzen.

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