Rojava: die Angriffe sind gegen die Autonomie gerichtet
Im Gespräch mit Kovorsitzende der … weiterlesen
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Pressemitteilung von Civaka Azad – Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit e.V., 24.03.2014Seit mehr als zwei Wochen halten die Angriffe der islamistischen Kämpfer der Gruppe Islamischer Staat in Irak und Syrien (ISIS) auf den westkurdischen Kanton Kobanê an. Bei den Auseinandersetzungen mit den kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) geht die Zahl der Toten laut örtlichen Angaben bereits in die Hunderte.
Abdullah Öcalan, 21. März 2014, Gefängnis Imrali(…) Der Frieden ist schwieriger als der Krieg, aber jeder Krieg hat seinen Frieden. Wir haben furchtlos Widerstand geleistet, wir werden auch den Frieden nicht fürchten.
Unser Widerstand richtete sich nicht gegen die Geschwistervölker, sondern gegen ein System mit hegemonialem Charakter, das ignorierte, vernichtete, verleugnete und unterdrückte. Daher ist auch unser Frieden nicht für die Regierungen oder Staaten, sondern für die Völker Anatoliens, Kurdistans und Mesopotamiens, die sich die Jahrtausende alten Werte dieses Bodens zueigen gemacht und ein kulturelles Welterbe geschaffen haben. Regierung und Staat fällt die Aufgabe zu, eine dementsprechende Ernsthaftigkeit an den Tag zu legen.
Unsere große Reise zum Frieden war zahlreichen Angriffen ausgesetzt, von Oslo bis Paris, von Gever bis Lice, von den KCK-Operationen bis zu dem an Grausamkeit heranreichenden Verhalten gegenüber den kranken politischen Gefangenen. (…)
Modell für ein föderales und demokratisches Syrien – Der Gesellschaftsvertrag von RojavaIn den Mittelpunkt unserer aktuellen Ausgabe möchten wir den am 06. Januar dieses Jahres in Rojava/Nordsyrien verabschiedeten Gesellschaftsvertrag stellen. Zudem haben wir Statements von Politikern und Fachleuten über die Entwicklungen in der Region eingeholt, die wir in den vorliegenden Infoblättern mit Ihnen teilen möchten.
Während uns über die hiesigen Medien ausschließlich negative Nachrichten aus Syrien erreichen, stellt der Gesellschaftsvertrag eine Hoffnung dafür dar, wie ein anderes Syrien aussehen könnte. Das Papier stellt kein abgeschlossenes Projekt dar. Es ist vielmehr die Grundlage für die Diskussion darüber, wie eine Gesellschaft sich demokratisch und pluralistisch organisieren kann.
Pressemitteilung Ressort: Außenpolitik – Türkei … weiterlesen
Türkei: Eine Alternative zum derzeitigen … weiterlesen
von Nihat Kaya, Journalist, Erbil, … weiterlesen
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Was plant die Gülen-Bewegung? Was … weiterlesen

Remziye Mihemed, Finanzministerin des Kantons Cizîre, sprach mit der Nachrichtenagentur ANF über die Arbeiten ihres Ministeriums und das Wirtschaftsmodell in Rojava (Westkurdistan). „Alle in Syrien, ausgenommen die Kurden, hatten das Recht auf Nutzung und Verwaltung unserer natürlichen Ressourcen. Kurden waren zur Armut verdammt, obwohl sie von Reichtum jeder Art umgeben sind“, so Mihemmed. „Mit dem System der Demokratischen Autonomie baut die Gesellschaft ihre eigene und freie Wirtschaft auf.“