»Lieber in Europa sterben als in Südkurdistan leben«
Arif Rhein, Mitarbeiter von Civaka Azad e.V., über die fatalen Folgen der Kurdistanpolitik Deutschlands –
Aus dem Kurdistan Report 219 | Januar/Februar 2022
Arif Rhein, Mitarbeiter von Civaka Azad e.V., über die fatalen Folgen der Kurdistanpolitik Deutschlands –
Aus dem Kurdistan Report 219 | Januar/Februar 2022
Pressemitteilung von Civaka Azad – Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit, 24.01.2022
„Gegen politische Zensur und die Einschränkung von Publikationsfreiheit und kultureller Vielfalt“ – Im Vorfeld des Prozesses für die Aufhebung des Verbots der Verlagshäuser Mezopotamien und MIR bekunden über hundert Kulturschaffende ihre Solidarität.
Nilüfer Koç (KNK) beleuchtet im Zusammenhang mit der aktuellen Kampagne „Justice for Kurds“ die historischen und aktuellen Hintergründe der Listung der PKK auf der EU-Terrorliste.
Nilüfer Koç (KNK) beleuchtet im Zusammenhang mit der aktuellen Kampagne „Justice for Kurds“ die historischen und aktuellen Hintergründe der Listung der PKK auf der EU-Terrorliste.
Zahlreiche Erkenntnisse belegen, dass der Befehl für die tödlichen Schüsse auf die drei Kurdinnen in Paris aus Ankara kam. Das in Frankreich wieder aufgenommene Verfahren stockt auf politischen Druck, die Informationen sind als Staatsgeheimnis eingestuft.
Von Maxime Azadî – ANF
Über tausend Persönlichkeiten unterzeichnen eine von der Initiative „Justice for Kurds“ initiierte gemeinsamen Erklärung zur Streichung der PKK von der „Terrorliste“.
Die Aufhebung des illegitimen PKK-Verbots würde die undemokratische Entgrenzung des Staates in Deutschland wieder zurückdrängen und damit die Demokratie allgemein stärken. Das Grundgesetz muss auch vor dem Staat geschützt werden.
Die spanische Internationalistin María soll Deutschland verlassen, weil sie eine „Gefahr für die Sicherheit der Bundesrepublik“ sein soll. Die Behörden werfen ihr vor, als „Bindeglied zwischen der linksradikalen Szene und der PKK“ aufzutreten.
Der Dachverband KON-MED weist kurz vor der Bundestagswahl auf Kandidat:innen hin, die sich in der vergangenen Legislaturperiode auf verschiedene Art und Weise positiv zur Demokratisierung der Türkei und zur Lösung der kurdischen Frage bekannt haben.
Der SSW nimmt nach Jahrzehnten wieder an einer Bundestagswahl teil. Die Partei der dänischen und friesischen Minderheit tritt für eine Neubewertung der PKK ein und fordert eine friedliche Lösung der kurdischen Frage als Schwerpunkt der Außenpolitik.
Anlässlich 28 Jahren Betätigungsverbot der PKK in Deutschland findet im November eine bundesweite Aktionswoche und Großdemonstration für die Entkriminalisierung der kurdischen Arbeiterpartei statt. Eine Initiative ruft zur Solidarität auf.
„Stell dir vor, es ist Krieg und keiner schaut hin“ – die Initiative „Defend Kurdistan“ lädt mit Blick auf die andauernde Invasion der Türkei in Südkurdistan zu einer bundesweiten Demonstration am 14. August in Düsseldorf ein.
Wie der kurdische Europaverband KCDK-E mitteilt, ist sein für Sonntag in Bergisch Gladbach geplanter Kongress verboten worden. Der Vorstand wurde erst gestern telefonisch über die Verfügung informiert. Da betrieb die deutsche Presse bereits mediale Hetze.
Die Anwältinnen Antonia v.d. Behrens und Franziska Nedelmann haben sich für AZADÎ mit dem Kronzeugen im Stuttgarter PKK-Verfahren befasst, dessen mehr als fragwürdige Rolle ein äußerst zweifelhaftes Handeln des Generalbundesanwalts öffentlich gemacht hat.
Auf dem Bundesparteitag der SPD werden die Delegierten am Sonntag gebeten, über einen Antrag mit dem Titel „Solidarität mit Rojava“ zu entscheiden. Der kurdische Dachverband KON-MED formuliert in einem offenen Brief Gründe, warum die Annahme wichtig ist.
Journalistische Berichterstattung erfordert nicht nur Fakten, sondern auch eine Sprache, die der Komplexität der jeweiligen Situation gerecht wird. Beim Thema Kurdistan misslingt das in deutschsprachigen Medien häufig noch immer.
Ferda Çetin beleuchtet im Interview die Zusammenhänge zwischen der zunehmenden Kriminalisierung der kurdischen Bewegung in Europa mit den Entwicklungen in Kurdistan.
71 Abgeordnete der Hamburgischen Bürgerschaft verurteilen fraktionsübergreifend das Verbotsverfahren gegen die HDP in der Türkei und fordern die Erdogan-Regierung zur sofortigen Rückkehr zur Istanbul-Konvention auf.
Die Kurdish Human Rights Action Group in Südafrika und der Gewerkschaftsverband COSATU rufen zur Unterstützung der Kampagne „Die Zeit ist reif: Freiheit für Abdullah Öcalan” auf, um die UN für einen gerechten Frieden in der Türkei zum Handeln zu bewegen.