Nothilfe für Kurdistan: „Projekt Familienpatenschaften“ – Jetzt erst Recht!

Initiative Familienpatenschaften für Nordkurdistan, 15.11.2016
Die AKP-Regierung setzt ihren Terror gegen die Bevölkerung Nordkurdistans weiter fort. Nachdem zahlreiche kurdische Städte dem Erdboden gleich gemacht wurden, hat das Regime Erdogan nun diejenigen Vereine in Nordkurdistan verboten, die für die Bevölkerung der zerstörten Städte Nothilfe geleistet haben. Unter den 370 Vereinen, die jüngst durch einen Erlass des türkischen Staatspräsidenten Erdoğan verboten wurden, befinden sich auch der „Rojava Solidaritäts- und Hilfsverein“ und der Verein „Sarmaşık“.
Der Rojava Hilfsverein war in Nordkurdistan im Rahmen der Angriffe des IS auf Kobanê gegründet worden. Die Priorität des Vereins lag deshalb zunächst darauf, humanitäre Hilfe in die …
Ein Projekt der »Stiftung der Freien Frauen in Rojava«, aus dem
Interview mit dem Rojava-Solidaritätsverein, Amed, aus dem
Birgit Zwikirsch und Christian Katz für den
Vor einem Jahr, dem August 2014, fand das Massaker der IS-Terroristen gegen die Bevölkerung des Gebiets Shengal/Nordirak statt. Die dort lebenden Menschen, größtenteils ezidische KurdInnen, wurden zu Tausenden vom IS ermordert und zur Flucht gezwungen. Viele befinden sich noch immer in der Gefangenschaft des IS, werden zwangsislamisiert und im Menschenhandel versklavt. Die Kämpfe, im Gebiet Shengal halten an und die Versorgung der Bevölkerung wird notdürftig über einen humanitären Korridor nach Westkurdistan/Rojava gesichert.
Die Infrastruktur im Selbstverwaltungsgebiet in Rojava/Syrien unterstützen, CAR DEST Hilfsorganisation
Spendenaufruf von der Interventionistische Linke – iL und dem Verband der Studierenden aus Kurdistan – YXK
Spendenaufruf von Pro Humanitate
Föderation der Ezidischen Vereine e.V., August 2014
Spendenaufruf von Cenî – Kurdisches Frauenbüro für Frieden e.V. für das Frauenzentrum Sara zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen in Qamişlo (Nordsyrien)
Spendenkampagne für den Wiederaufbau der Heyva Sor Zentrale in Kobanê