Hinrichtung, Folter und Zerstörung im Dorf Xerabê Bava: AKP führt in Kurdistan ein neues Massaker durch

Kurdistan Nationalkongress (KNK), 19.02.2017
Am 1. Februar verhängte die türkische Regierung eine Ausgangssperre für neun Dörfer, die an die Kreisstadt Nisebîn (Nusaybin, Provinz Mêrdîn/Mardin) angebunden sind. Am nächsten Tag wurden die Ausgangssperren für acht Dörfer aufgehoben, in dem Dorf Xerabê Bava hielt sie jedoch an. Während der anhaltenden Ausgangssperre wurden drei Personen hingerichtet, Häuser in Brand gesteckt und zerstört, viele Dorfbewohner wurden festgenommen. Die Streitkräfte haben die Telefon- und Internetleitungen gekappt, das Dorf wurde mit Tränengas angegriffen und der Transport von Verwundeten ins Krankenhaus nicht erlaubt. Das Embargo gegen Xerabê Bava hält weiterhin an. Neben den hingerichteten drei Personen wurde nach Zeugenaussagen 39 Personen gefoltert.… weiterlesen

Hinrichtungs- und Folterbilder aus Nusaybin in Sozialen Medien: Was passiert im Dorf Xerabê Bava ?

HDPDemokratische Partei der Völker (HDP), 19.02.2017
„Wir erhalten aus dem Dorf Xerabê Bava (Kuruköy), das an die Stadt Nisebîn (Nusaybin) angebunden ist, seit neun Tagen keine Meldung. Seit der Ausrufung einer Ausgangssperre in dem Dorf wurden die Strom- und Telefonleitungen gekappt. Es besteht deshalb keine Möglichkeit, Kontakt zu den Dorfbewohnern aufzunehmen. Was die Situation noch brenzliger macht, sind die Bilder und Videos, die als “Aufnahmen von Soldaten” in den Sozialen Medien gestreut werden und wohl aus dem Dorf stammen. Es wird behauptet, dass den Dorfbewohnern die Mobiltelefone abgenommen wurden, sie alle in einem Haus festgehalten werden und dort Erniedrigungen und Folter ausgesetzt sind.… weiterlesen

Der Ausnahmezustand in Nordkurdistan – Ein Überblick

Leyla Güven – Kovorsitzende des Demokratischen Gesellschaftskongresses (DTK), Civaka Azad, 17.02.2017
Die Kurd*innen in der Türkei mussten für die Rechte, die ihnen als Volk zustehen sollten, stets kämpfen. Und auch in der Gegenwart sind sie gezwungen, diesen Kampf weiter fortzuführen. Während die Kurd*innen in Bakûr/Nordkurdistan und der Türkei zu Hunderttausenden aufgrund der Kriegssituation in den Metropolen Zuflucht suchen mussten und auch dort seit Jahrzehnten für ihre politische, soziale, kulturelle und ökonomische Rechte den Kampf fortsetzten, hat der türkische Staat diesen gerechtfertigten Kampf stets mit Unterdrückung, Massakern, einer schwerwiegende Assimilationspolitik und ähnlicher faschistischer Methoden zu unterdrücken versucht.… weiterlesen

„Mit einer Nadel einen Brunnen graben …“ – Die Grundlagen für ein freies Syrien schaffen

Interview mit Fewza Yûsif, Kovorsitzende des Exekutivrates der Demokratischen Föderation Nordsyrien, Civaka Azad, 16.02.2017
 Können Sie kurz erläutern, was die Demokratische Föderation Nordsyrien ist? Wer ist Teil der Föderation? Welche Gebiete umfasst sie und wird sie über vorbestimmte Grenzen verfügen? Was ist ihr politischer Charakter? Nach sehr langer Zeit ist es das erste Mal, dass sich auf der Erde Mesopotamiens Volk und gesellschaftliche Gruppen gemeinsam versammeln und einen Gesellschaftsvertrag verfassen und ihre eigene Zukunft selbst bestimmen. In einer Zeit, in der alles zerstört wird, bauen die gesellschaftlichen Gruppen Nordsyriens etwas auf. Einerseits verteidigen sie sich gegen die unmenschlichen Kräfte wie den Islamischen Staat IS, die Al-Nusra-Front und die Besatzung durch die Türkei und bemühen sich, Orte wie Raqqa zu befreien.… weiterlesen

Eröffnung des §129b-Verfahrens gegen Zeki Eroǧlu vor dem OLG Hamburg

azadi-transparent2Pressemitteilung von AZADÎ e.V., Rechtshilfefonds für Kurdinnen und Kurden in Deutschland, 16.02.2017
Nachdem das Kammergericht Berlin gestern einen Kurden vor dem Hintergrund seiner Aussagen vom 23. Januar mit anschließender Haftentlassung zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt hat, wird am 17. Februar die Hauptverhandlung gegen den kurdischen Aktivisten Zeki EROǦLU vor dem Hanseatischen Oberlandesgericht (OLG) Hamburg beginnen. Die Anklage beschuldigt ihn, sich unter dem Namen „Siyar“ von März 2013 bis Ende August 2014 – der Phase der Friedensverhandlungen zwischen türkischem Staat und kurdischer Bewegung – als Mitglied an einer „terroristischen“ Vereinigung im Ausland (§§129a/b StGB) beteiligt zu haben.… weiterlesen

„Das Internationale Komplott als Teil des Greater Middle East Projects wurde mit Rojava zerschlagen“

kckErklärung der Gemeinschaft der Gesellschaften Kurdistans (KCK) anlässlich des Jahrestages der Entführung und Festnahme Abdullah Öcalans, ANF, 13.02.2017
Anlässlich des 18. Jahrestages der Entführung des PKK-Vorsitzenden Abdullah Öcalan am 15. Februar hat sich die Gemeinschaft der Gesellschaften Kurdistans (KCK) mit einer Erklärung an die Öffentlichkeit gewandt. Darin begrüßt die KCK sowohl den Widerstand Abdullah Öcalans, den dieser seit dem ersten Tag seiner Festnahme gegen seine Bedingungen leistet, als auch den weltweiten Protest gegen das internationale Komplott, mit welchem der PKK-Vorsitzende 1999 festgenommen und an die Türkei ausgehändigt wurde. „In der Person unseres Vorsitzenden Öcalans wurde die kurdische Bevölkerung in Geiselhaft genommen“ Im Folgenden wird die Erklärung der KCK in Teilen wiedergegeben: „Die kurdische Bevölkerung befand sich im gesamten 20.… weiterlesen

Wir sagen Nein zum AKP-Erdogan Faschismus!

Plattform “Nein” in Europa, 13.02.2017
Wir, in Europa organisierte Oppositionelle gegen die AKP Regierung, darunter revolutionäre, fortschrittliche, patriotische kurdische, türkische, lazische, tscherkessische, assyrische, armenische, alevitische, ezidische, christliche und islamische Instutionen, Intellektuelle, JournalistInnen, AkademikerInnen, Frauen und Jugendorganisationen, sowie Einzelpersonen sind zusammengekommen und haben die Plattform „Nein“ in Europa“ gegründet. Unsere Plattform ist offen für weitere Kräfte und hat das Ziel, gegen das vom AKP-Erdogan Faschismus festgelegte Verfassungsreferendum eine breite NEIN Kampagne in Europa durchzuführen. Wie allgemein bekannt ist, hat die AKP-Erdogan-Regierung nach den Wahlen vom 7. Juli 2015 das Land in ein Kriegsfeld verwandelt und die genozidartigen Angriffe in Kurdistan fortgesetzt.… weiterlesen

Razzien und Festnahmen in Essen: Verfolgung von kurdischen AktivistInnen in Deutschland nach AKP-Manier

Presseerklärung von NAV-DEM – Demokratisches Gesellschaftszentrum der KurdInnen in Deutschland, 09.02.2017
Heute früh kam es in zahlreichen Wohnungen kurdischer AktivistInnen in Essen und anderen Städten in Nordrhein-Westfalen zu Razzien der Polizei. Mehrere Menschen wurden dabei festgenommen. Es sollen insgesamt 17 Haftbefehle erteilt worden sein. Laut Medienangaben stehen die Festnahmen in Verbindung mit der „Rockergruppe Bahoz“ und einem  Molotow-Cocktail Anschlag auf ein Lokal im November letzten Jahres. Nach Rücksprache mit Vertretern unserer Mitgliedervereine im Raum Essen haben wir nun in Erfahrung gebracht, dass es sich wohl bei den meisten Personen, die  von den Razzien und Festnahmen betroffenen sind, um einfache Mitglieder der örtlichen kurdischen Vereine handelt.… weiterlesen

Zur Debatte über die an den türkischen Ministerpräsident Binali Yildirim von der TU Berlin verliehene Ehrendoktorwürde

Offener Brief an das Präsidium und die Mitglieder des Akademischen Rats der TU-Berlin, 07.02.2017
Sehr geehrter Herr Präsident Prof. Dr. Christian Thomsen, sehr geehrte Frau Prof. Dr.-Ing. Christine Ahrend, sehr geehrter Herr Prof. Dr. Hans-Ulrich Heiß, sehr geehrte Frau Prof. Dr. Angela Ittel, sehr geehrte Mitglieder des Akademischen Rats der Technischen Universität Berlin, mit großer Sorge beobachten wir seit Monaten die politischen Vorgänge in der Türkei: Dazu gehören die von höchster Regierungsebene veranlassten Repressionen gegenüber Politikerinnen und Politikern, Menschenrechtsaktivisten, Mitarbeitern der Universitäten, aber auch gegenüber Presse- und Medienvertretern. Hintergrund ist der gescheiterte Putschversuch vom 15. Juli 2016, der auf Grundlage des ausgerufenen Ausnahmezustands in den darauffolgenden Monaten zu umfangreichen polizeilichen, juristischen und politischen Maßnahmen gegen die progressive und vor allem auch prokurdische Oppositionellen führte.… weiterlesen

Türkische Syrienoperation in der Zwickmühle – Wie geht es weiter?

Civaka Azad – Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit, 07.02.2017
Nachdem die türkische Armee gemeinsam mit verschiedenen islamistischen Gruppierungen ab Mitte August des letzten Jahres in Syrien interveniert ist und binnen kürzester Zeit zahlreiche Orte vom sog. Islamischen Staat (IS) erobert hat, steht sie nun seit fast dreieinhalb Monaten vor der nordsyrischen Stadt al-Bab und kommt nicht voran. Al-Bab steht unter der Kontrolle des IS. Dasselbe galt auch für Dscharablus und weitere Städte, die allerdings ohne größere Gegenwehr des IS in die Hände der Türkei und ihrer Unterstützer gefallen sind. Es kursierten hartnäckige Gerüchte, wonach der IS mit Absprache diese Orte der türkischen Armee und den gemeinsam mit ihr kämpfenden islamistischen Kampfverbänden überlassen hat.… weiterlesen

Die Selbstorganisierung und -versorgung in Rojava schreitet voran

Enzan Munzur, 05.02.2017,
Die Revolution von Rojava hat eine ganz besondere Dynamik, die schwierig ist in Worte zu fassen und immer wieder im positiven Sinne überrascht. Die Diskussionen der kurdischen Freiheitsbewegung können im ersten Augenblick sehr praktisch orientiert und wenig theorietief erscheinen, besitzen jedoch eine unglaublich starke Weitsicht. Am 19. Juli 2012 formierten sich mit der Revolution in Rojava die Volksräte auf Stadtteilebene in der Öffentlichkeit, um das Modell der „radikalen Demokratie“ praktisch werden zu lassen. Nach einigen Monaten stellte man fest, dass die Stadteilvolksräte noch nicht nah genug an der Bevölkerung sind, um eine wirkliche Selbstorganisierung zu gewährleisten.… weiterlesen

Auf dem Weg zu einer gemeinsamen Opposition gegen das iranische Regime

Firatnews, 03.02.2017
Nach Gesprächen mit verschiedenen Parteien in Ostkurdistan (Rojhilat) erklärt die Co-Vorsitzende der Partei für ein freies Leben in Kurdistan (PJAK) Zilan Maku: „Wir wollen mit allen Parteien in Ostkurdistan zusammenkommen und eine demokratische Front bilden. Zu diesem Zwecke werden wir unsere Bemühungen fortsetzen.“ Maku gibt an, dass die Entscheidung einer solchen gemeinsamen Opposition in den kurdischen Gebieten des Irans ein Beschluss der PJAK bei ihrem 5. Parteikongress gewesen ist. „Wir haben über die jüngsten Entwicklungen in Rojhilat analysiert, uns über die Rolle des iranischen Staates im gegenwärtigen Chaos im Mittleren Osten beraten und darüber gesprochen, welche Politik die Kurden in diesem Zusammenhang führen müssen“, so die PJAK Co-Vorsitzende.… weiterlesen

Embargo total

Enzan Munzur, Informationsstelle Kurdistan, 29.01.2017
Sie schleichen sich gebückt am Hang um den Militärposten. Die Gruppe kommt langsam voran, weil alle eine Last auf ihren Rücken haben. Nach dem sie keinen Sichtkontakt mehr haben, verschnaufen sie. Dann müssen sie sich hinlegen, denn gerade fahren zwei Autos über die wenig befahrene Straße in entgegengesetzter Richtung. Vorbei, jetzt geht es runter an den Fluss, es muss schnell gehen … Seit die KurdInnen im Norden des Staates Syrien ihre Orte 2012 im Schatten des Krieges in Syrien befreit und eine Revolution eingeleitet haben, werden sie von allen Himmelsrichtungen aus feindlich behandelt.… weiterlesen

»Wir leisten in Kobanê nicht nur Widerstand mit Waffen, sondern vor allem mit unseren Köpfen«

Die Revolution in Rojava will kein vereinheitlichendes Bildungssystem, Interview mit Abdi Qader, KPC-Demokratik, Kurdistan Report Nr. 189 | Januar/Februar 2017
Abdi Qader ist Mitglied des im Juni 2015 gegründeten »Komitees für die Bildung und Ausbildung einer Demokratischen Gesellschaft«, KPC-Demokratik (Komiteya Perverdeya Ciwaka Demokratik). Er ist in Kobanê geboren und hat sein Studium in Qamişlo absolviert. Eine Juniorprofessur an der Universität in Helep (Aleppo) gab er Anfang 2014 auf, um sich am Aufbau des Bildungssystems in Kobanê zu beteiligen. Der 32 Jahre alte Biologielehrer bildet an der Naturwissenschaftlichen Fakultät in Kobanê Lehrer für den Schuldienst aus. Im Gespräch mit dem Kurdistan Report berichtet er über die Fortschritte und Herausforderungen beim Aufbau des Bildungswesens in Kobanê.1.… weiterlesen

Langer Marsch in zehn unterschiedlichen deutschen Städten: Freiheit für Öcalan – Ein Status für Kurdistan

Pressemitteilung von NAV-DEM, Demokratisches Gesellschaftszentrum der Kurd*innen in Deutschland, 31.01.2017
Am 15. Februar jährt sich zum 18. Mal der Jahrestag des internationalen Komplotts gegen Abdullah Öcalan. 18 Jahre lang versucht Abdullah Öcalan trotz unmenschlicher Haftbedingungen auf der Gefängnisinsel Imralı den kriegerischen Auseinandersetzungen in der Region entgegenzuwirken, indem er Vorschläge zur Lösung der kurdischen Frage entwickelt. Mit einem Paradigmenwechsel schuf er die Grundlagen, um Nationalismus, Unterdrückung, Krieg und Ausbeutung den Raum zu entziehen. Es scheint, dass trotzt seiner Bemühung den Schaden zu begrenzen, die Nationalstaaten umso mehr dafür eintreten, dass die schon lang anhaltende Krise total aus dem Ruder gerät und der Bürgerkrieg die gesamte Region einnimmt.… weiterlesen

HDP: Verhaftungen haben politische, nicht juristische Gründe

hdpANF, 29.01.2017, Demokratie hinter Gittern
HDP: „Auch wenn Ihr uns durch Festnahmen und Verhaftungen als Geiseln nehmt: Ihr werdet unseren politischen Willen nicht ändern oder brechen. Ihr könnt uns durch Drohungen und Einschüchterungen nicht von unserer Nein-Kampagne zum bevorstehenden Referendum abhalten.“ Der Vorstand der Demokratischen Partei der Völker (HDP) veröffentlichte zu den anhaltenden Festnahmeoperationen eine Erklärung. Die HDP berichtet, dass ihr Sprecher und Abgeordnete von Van, Ayhan Bilgen, heute Morgen festgenommen wurde nachdem bereits gestern die HDP-Abgeordneten Hüda Kaya (Istanbul), Altan Tan (Diyarbakır) und Meral Danış Beştaş (Adana) unrechtmäßig festgenommen wurden. (Anmerkung: inzwischen sind alle genannten Abgeordneten unter Auflagen wieder entlassen worden.) Die Erklärung des HDP-Vorstands im Wortlaut: „Es ist klar, dass die Referendumskampagne der Erdogan-AKP-MHP-Allianz unsere Abgeordneten mit diesen ungesetzlichen Festnahmen einschüchtern soll.… weiterlesen

Diplomatischer Verkehr zwischen PYD und Russland: Was steckt dahinter?

Civaka Azad – Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit, 29.01.2017
Nachdem die Syrienkonferenz in der kasachischen Hauptstadt Astana am 24. Januar ohne die Beteiligung einer kurdischen Delegation beendet worden war, hatte das russische Außenministerium Vertreter der PYD und der Demokratischen Selbstverwaltung Nordsyriens nach Moskau eingeladen. An dem Treffen, das sich am 27. Januar ereignete, nahmen auf kurdischer Seite der PYD Frankreich-Vertreter Xalid Isa, die PYD Co-Vorsitzende Asya Abdullah und der Co-Vorsitzende des Kantons Kobanê Enver Muslim teil. Im Interview mit der Nachrichtenagentur Firatnews erklärte Xalid Isa, was Gegenstand des Treffens mit den russischen Verantwortlichen war. So sei ein Thema des Treffens ein Verfassungsentwurf gewesen, das von Seiten der russischen Abordnung der kurdischen Delegation vorgestellt wurde.… weiterlesen

Allen diktatorischen Bestrebungen zum Trotz – Wir feiern das Fest des Widerstandes!

Aufruf zur Menschenrechtsdelegation zum Newrozfest nach Nordkurdistan, Civaka Azad – Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit, 29.01.2017
Wenn am 21. März das Feuer entzündet wird, geraten die Despoten in Furcht und Schrecken. Denn das Feuer des 21. Märzes steht für das Newrozfest, das Fest des Widerstandes. Dem Mythos zufolge geht Newroz zurück auf die Befreiung des medischen Volkes unter der Führung des Schmieds Kawa von der Tyrannei des assyrischen Herrschers Dehak (auch Zahak oder Sohak). Seit über 2600 Jahren markiert deshalb das Newrozfest für die Kurdinnen und Kurden, sowie zahlreiche weitere Völker des Mittleren Ostens das Fest des Widerstandes, der Freiheit und des Wiedererwachens.… weiterlesen