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Corona-Virus könnte zum Ausnahmezustand führen

Es ist nun fünf Monate her, seit der völkerrechtswidrige Angriff des türkischen Staates und seiner dschihadistischen Verbündeten auf die Demokratische Föderation Nord- und Ostsyrien begonnen hat, und bis heute sind die Städte Serê Kaniyê (Ras al-Ayn) bis Girê Spî (Tel Abyad) besetzt. Auch wenn die Besatzung aus dem Bewusstsein der internationalen Öffentlichkeit verschwunden ist, bedeutet das nicht, dass der menschenverachtende Krieg dort aufgehört hat. Jeden Tag erreichen uns Meldungen aus den Dörfern entlang der Grenze, von wo aus die türkische Armee kontinuierlich Dörfer mit Mörsern beschießt. Zivilist*innen werden festgenommen und nur gegen Lösegeld freigelassen sowie gefoltert und umgebracht. Wir sehen …

Frauenorganisationen rufen zu IS-Prozessbeobachtung auf

Der ezidische Frauendachverband ruft zur Beobachtung der IS-Prozesse in Deutschland auf und fordert eine zivilgesellschaftliche Auseinandersetzung und Aufarbeitung der menschenverachtenden und frauenfeindlichen „IS“-Strukturen aus Frauenperspektive.

Reisebericht zum Embargo gegen Mexmûr

Im März besuchten die Bochumer Rechtsanwältinnen Besra Güler und Heike Geisweid das seit mehr als neun Monaten einem Embargo unterliegende Flüchtlingscamp Mexmûr in Südkurdistan. Nun wurde ein 32-seitiger Bericht über die Delegationsreise veröffentlicht.

Öcalans „Soziologie der Freiheit” erschienen

Im UNRAST-Verlag ist Band III von Abdullah Öcalans „Manifest der demokratischen Zivilisation“ erschienen. In „Soziologie der Freiheit” legt der kurdische Vordenker eine Methode für die Lösung der drängendsten Probleme des 21. Jahrhunderts vor.

Corona: Heyva Sor ruft zu Solidarität mit Rojava auf

Die kurdische Rothalbmondorganisation Heyva Sor a Kurdistanê appelliert an die Solidarität der internationalen Gemeinschaft und bittet um Spenden für den Kampf gegen das Coronavirus in Nord- und Ostsyrien. Im Autonomiegebiet mangelt es an allem.

Abdullah Öcalan: Das Industrialismusproblem der Gesellschaft

Im Mai 2020 erscheint mit „Soziologie der Freiheit“ der dritte Band von Abdullah Öcalans „Manifest der demokratischen Zivilisation“ im Unrast Verlag. Übersetzt wurde das Werk aus dem Türkischen von Reimar Heider, dem Sprecher der „Internationalen Initiative: Freiheit für Öcalan – Frieden in Kurdistan“, und Mehmet Salih Akın. Wir veröffentlichen vorab ein Kapitel (Seite 141 bis 146) zum Industrialismusproblem der Gesellschaft.

Covid-19: Nordostsyrische Selbstverwaltung bittet um Hilfe

Die Gesundheitskommission der Autonomieverwaltung Nord- und Ostsyriens bittet die internationale Gemeinschaft um Hilfe im Kampf gegen das Coronavirus. Es fehle an grundlegender medizinischer Ausrüstung, die Flüchtlingslager seien besonders gefährdet.

Stimmen zum belgischen PKK-Urteil

Interview mit Monika Morres vom Rechtshilfefonds Azadî, der Anwältin Anna Busl sowie dem Völkerrechtler Prof. Norman Paech bezüglich des Brüsseler Urteils, dass es sich bei der PKK um keine „terroristische Organisation“, sondern um eine Partei in einem bewaffneten Konflikt handelt.

Drei Stimmen – Nur eine Lösung

Für eine demokratische Lösungen der vielfältigen Probleme in Syrien, allen voran der kurdischen Frage, ist eine Unterstützung des einzigen Akteurs mit Lösungsplan notwendig. Dafür muss der Architekt dieses Konzepts, Abdullah Öcalan, zur Sprache kommen.

Ji bo Azadiyê: Kritik am Schweigen zum Krieg in Kurdistan

»Ji bo Azadiyê« (Für die Freiheit, englischer Titel: The end will be spectacular) thematisiert den vom Dezember 2015 bis März 2016 andauernden Widerstand der Zivilen Verteidigungseinheiten YPS (Yekîneyên Parastina Sivîl) gegen die Belagerung des türkischen Militärs im Stadtteil Sûr von Amed (Diyarbakır).