Türkei startet neuen Besatzungskrieg in Südkurdistan – Proteste in Deutschland
Pressemitteilung von Civaka Azad, 18.04.2022
Pressemitteilung von Civaka Azad, 18.04.2022
Die Bundesregierung versucht ihren Platz und ihre Rolle in der Weltpolitik neu zu verorten. Die PKK findet, dass hierbei auch die antikurdische Verbotspraxis überwunden und der Weg einer eigenständigen kurdischen Politik eingeschlagen werden sollte.
Zahlreiche Erkenntnisse belegen, dass der Befehl für die tödlichen Schüsse auf die drei Kurdinnen in Paris aus Ankara kam. Das in Frankreich wieder aufgenommene Verfahren stockt auf politischen Druck, die Informationen sind als Staatsgeheimnis eingestuft.
Von Maxime Azadî – ANF
Über tausend Persönlichkeiten unterzeichnen eine von der Initiative „Justice for Kurds“ initiierte gemeinsamen Erklärung zur Streichung der PKK von der „Terrorliste“.
„Im Interesse des Friedens, der Demokratie und der Menschenrechte” fordern 28 Erstunterzeichnende einer Kampagne der Internationalen Initiative, darunter Elfriede Jelinek, Slavoj Zizek und Norman Paech, die Streichung der PKK von der EU-Terrorliste.
Die türkische Armee führt eine grenzüberschreitende militärische Operation gegen Stellungen der PKK in Südkurdistan durch. Neben der breitflächigen Bombardierung von zivilen Siedlungsgebieten wird der türkischen Armee auch der Einsatz von chemischen Waffen vorgeworfen. Wir haben in unserem aktuellen Factsheet die Hintergründe beleuchtet.
Eine interfraktionelle Kommission im britischen Parlament fordert in einem Bericht zur politischen Vertretung und Gleichberechtigung von Kurden in Syrien und der Türkei die britische Regierung auf, die Listung der PKK als „terroristisch“ zu überprüfen.
Anlässlich 28 Jahren Betätigungsverbot der PKK in Deutschland findet im November eine bundesweite Aktionswoche und Großdemonstration für die Entkriminalisierung der kurdischen Arbeiterpartei statt. Eine Initiative ruft zur Solidarität auf.
Gelingt die Besetzung Südkurdistans, wird die Region einer „unerbittlichen Ausbeutung“ unterworfen. Kein Baum, kein Fluss und kein Dorf wird unangetastet bleiben, erklärt die KCK und ruft zum gemeinsamen Kampf gegen die Umweltzerstörung in Başûr auf.
Die türkische Armee hat erneut einen Krieg ausgerufen. Ziel ist dieses Mal, die von den Guerillakräften der HPG und YJA-Star kontrollierte Region in Südkurdistan (Nordirak), das wenige Kilometer südlich der türkischen Staatsgrenze liegt.
Die am 24. April gestartete Militäroperation in Südkurdistan/Nordirak dauert unvermittelt an. Der wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages hatte im vergangenen Jahr eine grenzüberschreitende Militäroperation der Türkei gegen die PKK in Südkurdistan/Nordirak als völkerrechtswidrig bewertet.
Die türkische Armee hat eine umfassende Invasion in Südkurdistan/Nordirak gestartet. Nachdem in der Nacht auf den 24. April eine Luft- und Bodenoperation in den Guerillagebieten Metîna und Avaşîn eingeleitet wurde, hat die türkische Armee heute das Operationsgebiet auf die Zap-Region ausgeweitet.
Der KCK-Vorsitzende Cemil Bayik hat auf kritische Fragen von Responsible Statecraft zum Verhältnis zwischen der PKK und Rojava, dem vermeintlichen Zentralismus in der kurdischen Bewegung und der technologischen Unterlegenheit der Guerilla geantwortet.
Arif Rhein und Ferda Cetin analysieren, welche Rolle die Demokratische Partei Kurdistans im türkischen Kampf gegen die PKK spielt.
Nicht die Existenz der PKK ist der Grund, dass der türkische Staat Kurden angreift, sondern der Umstand, dass der türkische Staat Kurden angreift, ist der Grund der Existenz der PKK, kommentiert die Journalistin Meral Çiçek aus Silêmanî.
Die PKK, die lange Jahre für den Mord an Schwedens früherem Ministerpräsidenten Olof Palme verantwortlich gemacht wurde, äußert Kritik an der Einstellung des Ermittlungsverfahrens und fordert eine Entschuldigung beim kurdischen Volk.
Mahmut Şakar im Interview mit dem Kurdistan Report über das belgische Urteil zur völkerrechtlichen Bewertung der PKK
Wenn die kurdische Gesellschaft sich ihrem Schmerz ergeben würde, könnte sie nicht weiterleben. Der kurdische Widerstand schöpft Kraft aus Schmerz und Leben aus dem Tod. Und so wird in Kurdistan „Widerstand zu Leben“.
Pressemitteilung von AZADÎ e.V., Rechtshilfefonds für Kurdinnen und Kurden in Deutschland, zum internationalen Tag der politischen Gefangenen 18. März 2020.
Interview mit Monika Morres vom Rechtshilfefonds Azadî, der Anwältin Anna Busl sowie dem Völkerrechtler Prof. Norman Paech bezüglich des Brüsseler Urteils, dass es sich bei der PKK um keine „terroristische Organisation“, sondern um eine Partei in einem bewaffneten Konflikt handelt.