Die Vereinbarungen mit der Türkei sind nun öffentlich

salih_muslimmDer Kovorsitzende der Partei der Demokratischen Einheit (PYD) Salih Müslim, hat in einem Interview mit der türkischen Tageszeitung Radikal über seine Gespräche mit türkischen Staatsvertretern gesprochen / 29.07.2013
(…) Wir haben über den Aufbau einer vorläufigen Verwaltungsinstanz gesprochen und uns geeinigt. Wir haben ihnen erklärt, dass einige Parteien dies falsch verstanden haben. Wir haben erklärt, dass wir im Hinblick auf die Befriedigung der Bedürfnisse der Menschen in der Region von einer zivilen Verwaltung sprechen, die keine Regierung darstellt. Und sie haben uns verstanden. Sie haben dies akzeptiert. Wir haben ihnen mitgeteilt, dass unser Ziel in dieser Verwaltungsinstanz ist, alle Kreise der Gesellschaft, darunter Kurden, Araber, Assyrer und Turkmenen, ihren Platz haben, wir uns aber noch in einem Diskussionsprozess darüber befinden.… weiterlesen

Den Fortschritt vorleben …

PYD-Asya AbdullahInterview mit Asya Abdullah, der Kovorsitzenden der Partei der Demokratischen Einheit (PYD) über die Frauen und den Aufbau der Demokratischen Autonomie in Westkurdistan
(…) Wir betrachten die Gewalt nicht als Mittel zur Lösung unserer politischen Fragen. Allerdings sind auch wir in diesem Krieg ständigen Angriffen von allen Seiten ausgesetzt. Die Bevölkerung will die Demokratische Autonomie aufbauen und ist auch bereit, sie zu verteidigen. Das ist legitim. In diesem Sinne verfügen wir mit den Volksverteidigungseinheiten (YPG) auch über bewaffnete Kräfte. Ihre Aufgabe ist es allerdings nicht, irgendwelche Angriffe auf andere Gruppen durchzuführen oder Gebiete außerhalb Westkurdistans gewaltsam einzunehmen, sondern die Errungenschaften der Revolution vor möglichen Angriffen zu schützen.… weiterlesen

Es geht darum, gleichberechtigt und frei miteinander leben zu können

Salih Muslim, Kovorsitzender der Partei der Demokratischen Einheit (PYD) über das Projekt des Demokratischen Mittleren Ostens
Der Kovorsitzende der Partei der Demokratischen Einheit (PYD) Salih Muslim erläutert das Projekt des Demokratischen Mittleren Ostens, mit dem die Bevölkerung der Region selbst über ihre Belange entscheiden kann, im Gegensatz zum Greater Middle East Project, bei dem die Interessen der äußeren Mächte im Vordergrund stehen. Die Zusammenfassung eines Gesprächs, dass Devriş Çimen mit ihm führte, geben wir in Auszügen wieder. Die gegenwärtigen Aufstände in Nordafrika und im Mittleren Osten wurden von Abdullah Öcalan bereits im Jahr 2000 prophezeit. Er sprach damals schon davon, dass sich der Status quo in der Region nicht mehr lange werde halten können und dass uns ein Frühling der Völker bevorstehe.… weiterlesen

SYRIEN/WESTKURDISTAN: SCHWERE KÄMPFE ZWISCHEN YPG UND ISLAMISTEN

civaka azadPressemitteilung von Civaka Azad, 19.07.2013
Kurdische Volksverteidigungseinheiten (YPG) übernehmen nach schweren Kämpfen mit islamistischen Gruppierungen die Kontrolle über Grenzstadt Serê Kaniyê – Türkisches Militär beschießt daraufhin die Stadt – Auch anderorts Auseinandersetzungen zwischen YPG und bewaffneten Gruppen Seit einem erneuten Angriff der Al-Qaida nahestehenden Al-Nusra-Front auf die westkurdische Stadt Serê Kaniyê (Ras al-Ain) am 16. Juli 2013, hielten die Gefechte mit den kurdischen Volksverteidigungseinheiten der YPG zwei Tage lang an. Der YPG zufolge haben bei den Kämpfen in der Stadt zwei Mitglieder der YPG und 15 Mitglieder der islamistischen Gruppierungen ihr Leben verloren. Zu den Auseinandersetzungen kam es, nachdem ein Fahrzeug der Fraueneinheiten der YPG von islamistischen Gruppierungen, darunter der salafistischen Al-Nusra-Front, am Dienstag (16.… weiterlesen

Westkurdistan: Was passiert in Amude?

amude-rojavaAziz Köylüoglu, Journalist, Amude, 01.07.2013
Die Westkurdische Stadt Amude erlebte in den letzten Tagen gefährliche und ernstzunehmende Ereignisse. In den letzten Tagen haben die westkurdischen Sicherheitskräfte 7 Personen wegen ihrer Beteiligung am Drogenhandel und verschiedenen anderen Tatbeständen festgenommen. Drei dieser Personen waren Mitglieder einer als Yekîtî bekannten Partei und waren in vorderster Reihe an Angriffen auf die humanitäre Organisation Heyva Sor a Kurd, die PYD und die westkurdischen Sicherheitskräfte beteiligt. Auf diversen Facebookseiten kursieren Bilder, auf denen diese Personen mit ihren Waffen prahlen. Für die Freilassung dieser Personen wurde in Amude eine Demonstration durchgeführt. Auf der Demonstration wurden Parolen für die „Freie Syrische Armee“ und die islamistische Al Nusra Front (Al Quaida) glorifiziert, während die Volksräte der Zusammenarbeit mit dem Assad-Regime beschuldigt wurden.… weiterlesen

Syrien/Westkurdistan: Angriffe auf die kurdische Einheit

civaka azadPressemitteilung von Civaka Azad – Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit e.V. vom 30.06.2013
In Amude kommt es zu Auseinandersetzungen zwischen der YPG und bewaffneten Gruppen – Auch kurdische Splittergruppen sollen bei Angriffen auf die YPG beteiligt sein. In der westkurdischen Stadt Amude ist es am Abend des 27. Juni zu schweren Auseinandersetzungen zwischen bewaffneten Gruppen und den kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) gekommen, bei denen ein Mitglied der YPG und fünf Mitglieder der bewaffneten Gruppen ums Leben gekommen sind. Bei den bewaffneten Gruppen handelt es sich um Einheiten, die dem Umfeld der kurdischen Azadi Partei zuzurechnen sind. Zu den Auseinandersetzungen kam es, nachdem Einheiten der YPG auf den Zufahrtstraßen zu Amude in Richtung Hesekê und Dirbêsiyê Operationen durchgeführt hatten, um diese der Kontrolle von Gruppen zu entreißen, die sich der Freien Syrischen Armee zurechnen.… weiterlesen

»Die Systematik der gegenseitigen Unterdrückung überwinden«

berlin_rojava konfBericht von der Berliner Konferenz zur kurdischen Frage in Syrien
Martin Dolzer, Soziologe, 19.04.2013
Am 17. April fand im Berliner Abgeordnetenhaus die Konferenz »Die Lösung der kurdischen Frage im zukünftigen Syrien – Ein Beitrag für Dialog, Demokratie und Frieden« statt. PolitikerInnen und ExpertInnen aus Syrien, der Türkei, Kurdistan und Europa diskutierten über die Perspektive einer demokratischen und friedlichen Lösung der kurdischen Frage in Syrien. Mehr als 200 TeilnehmerInnen gingen nach einer intensiven Tagung mit tiefen Erkenntnissen und Denkanstößen nach Hause. Die VeranstalterInnen, Civaka Azad – Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit und der Dialog-Kreis, hatten in Zusammenarbeit mit dem Schirmherren, dem Berliner Senatsabgeordneten Robert Schaddach (SPD), eingeladen.… weiterlesen

Am Anfang eines Prozesses mit weitreichenden Veränderungen …

rojava_gelEine Einschätzung der Lage in Westkurdistan/Syrien
Amed Dicle, Journalist
Mit der Gefahr einer Wiederholung der Geschichte des Landes sind die Entwicklungen in Syrien erheblich durcheinandergeraten. Die zahlreichen Köpfe einer zumeist sunnitischen Opposition, die Versuche, die Kurden außen vor zu lassen, der hohe Organisierungsgrad der kurdischen Bevölkerung und die Interessenspolitik der internationalen Mächte in Syrien sind nicht nur Bestandteile dieses Durcheinanders, sondern weisen auch darauf hin, dass ein stabiles Syrien noch in weiter Ferne liegt. Die aktuelle Situation im Land ist ein Ergebnis der letzten 50–60 Jahre in Syrien. Wenn wir in jene Zeit zurückkehren, um uns ein Bild des damaligen Syriens zu verschaffen, können wir auch die heutige Situation besser begreifen.… weiterlesen

700 Zivilisten in Westkurdistan entführt

afrin-rojava-ypgPresseerklärung von Civaka Azad – Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit e.V., 28.05.2013
Die westkurdische Nachrichtenagentur Hawarnews (ANHA) vermeldete in den Abendstunden des 27.05, dass bewaffnete Gruppen, die zur Freien Syrischen Armee gehören, mehr als 700 kurdische Zivilisten entführt haben. Die Entführung ereignete sich auf der Strecke zwischen Aleppo und Afrin. Diese Meldung wurde durch eine Quelle, die der FSA nahe steht gegenüber ANHA bestätigt. Die entführten Zivilisten werden demnach in Marei, einem Vorort von Aleppo, festgehalten. Marei befindet sich unter der Kontrolle der islamistischen Liva el Tevhid Brigaden. Dieselbe Quelle erklärte gegenüber ANHA, dass die Entführten im Keller eines Gebäudes eingesperrt sind, wo sie Folter ausgesetzt sind und kaum Essen und Trinken bekommen.… weiterlesen

»Die Menschen wollen nicht mehr von oben regiert werden«

tagung2013Fachtagung: Die Neustrukturierung des Nahen Ostens und der »Kurdische Aufbruch« in Syrien
Martin Dolzer, Soziologe
Am 26.01.2013 veranstaltete das Netzwerk kurdischer AkademikerInnen Kurd-Akad e.V. gemeinsam mit dem Kurdischen Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit Civaka Azad e.V. und dem Verband der Studierenden aus Kurdistan YXK e.V. in Dortmund die Fachtagung »Die Neustrukturierung des Nahen Ostens und der ›Kurdische Aufbruch‹ in Syrien«. Mehr als 150 TeilnehmerInnen besuchten die eintägige Veranstaltung. Aus aktuellem Anlass verlas eine Vertreterin von Cenî, des Kurdischen Frauenbüros für Frieden e.?V., die Erklärung der Vereinigung Kurdischer Frauen in Europa (TJKE) zu den Morden an den drei kurdischen Exilpolitikerinnen Sakine Cansiz, Fidan Dogan und Leyla Saylemez.… weiterlesen

Nach dem Beginn des Lösungsprozesses in der Türkei haben sich die Beziehungen mit der syrischen Opposition intensiviert

salih_muslimmSalih Müslim im Interview mit Ezgi Basaran
Der Kovorsitzende der Partei der Demokratischen Einheit PYD und politische Vertreter der KurdInnen in Syrien, Salih Müslim, ist nicht nur ein wichtiger Mensch für die KurdInnen in seinem Land, sondern im gesamten Mittleren Osten. Denn die Ausrufung der Demokratischen Autonomie in Westkurdistan (Syrien) hat nicht nur die Beziehungen zu den Nachbarländern, sondern auch die mit der syrischen Opposition verändert. Im folgenden Interview geht Müslim auf den Demokratischen Konföderalismus, den aktuellen Friedensprozess in der Türkei und den Beziehungen zur syrischen Opposition ein. Wie wurde die Newroz-Botschaft Öcalans von den Kurden in Westkurdistan angenommen?… weiterlesen

BESUCH BEI SYRISCHEN FLÜCHTLINGEN IN CEYLANPINAR UND NUSAYBIN

flchtlinge in ceylanpinarUlf Petersen, 29.03.2013
Am 22. und 23. März hat sich eine von der Linkspartei unterstützte Delegation aus Hamburg und Celle über die Lage der Flüchtlinge in den beiden türkischen Grenzstädten Ceylanpinar und Nusaybin informiert. Die Bevölkerung beider Städte stellen hauptsächlich Kurden und Araber. Nach dem ersten Weltkrieg wurden die Gleise der Bagdad-Bahn zur Grenze zwischen Syrien und der Türkei gemacht. Immer noch fährt die Bahn im Niemandsland zwischen den beiden Grenzzäunen, das in Ceylanpinar nur 50 bis 100 Meter breit ist. Ceylanpinar ist wie Nusaybin die Hälfte einer geteilten Stadt. Die syrische Hälfte heißt auf arabisch Ras al Ain und auf kurdisch Serê Kaniyê.… weiterlesen

Kämpfe zwischen Baath-Regime und YPG weiten sich weiter aus

civaka azad logoPressemitteilung von Civaka Azad – Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit e.V. vom 11.04.2013
Das Militär des Baath-Regimes setzt seine Angriffe auf den kurdischen Stadtteil von Aleppo Şêx Meqsûd (Sheikh Maqsoud) seit dem 29.März fort. Bei den Angriffen, die das Militär aus der Luft und durch Raketenbeschuss durchführt, sind bisher mindestens 44 Zivilisten getötet und 135 weitere verletzt worden. Unterdessen hat eine Massenflucht der kurdischen Bevölkerung aus Aleppo eingesetzt. So sollen laut den Angaben der Volksräte Westkurdistans allein 250.000 Menschen aus Aleppo in die westkurdische Stadt Afrin ausgewandert sein. In Aleppo lebten vor Ausbruch des  Bürgerkriegs in Syrien rund 600.000 Kurdinnen und Kurden.… weiterlesen

Kämpfe zwischen FSA und syrischer Armee in Şêxmeqsud

civaka azad logoPressemitteilung von Civaka Azad – Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit e.V. vom 01.04.2013
In Aleppo haben sich die Auseinandersetzungen zwischen der Freien Syrischen Armee (FSA) und den syrischen Regimekräften auf den überwiegend von Kurden bewohnten Stadtteil Şêx Meqsûd (Sheikh Maqsoud) ausgeweitet. Die Auseinandersetzungen sind ausgebrochen, nachdem einige bewaffnete Gruppen, die zur FSA gehören, am 29. März in den Stadtteil eindrangen. Durch die bewaffneten Auseinandersetzungen beider Gruppen, sowie durch Raketenbeschuss der Regimekräfte, sind in den letzten drei Tagen mindestens 17 Zivilisten in Şêx Meqsûd getötet worden, 84 weitere wurden verletzt. Nach übereinstimmenden Berichten halten die Auseinandersetzungen im Stadtteil weiter an.… weiterlesen

Aufbau der Demokratischen Autonomie in Qamislo

westkurdistan_frauenMako Qoçgiri, 01.04.2013
Als die Revolution in Westkurdistan im Juli 2012 ausbrach, richteten sich sofort viele Augen auf  die größte westkurdische Stadt Qamislo. Was wird in Qamislo passieren? Werden die Kurden auch dort versuchen, die Kontrolle an sich zu nehmen? Wie werden die Regimekräfte darauf reagieren? Werden sie beim Versuch der Kurden die Kontrolle der Stadt zu erlangen, diese kampflos übergeben oder eröffnet sich eine neue Front im syrischen Bürgerkrieg? Und wie wird die Türkei darauf reagieren, wenn die Kurden die Kontrolle in einer so wichtigen Stadt, die zudem an der direkten Grenze zum nordkurdischen Nisêbîn (Nusaybin) liegt, an sich reißen?… weiterlesen

Wenn Ankara für Gespräche bereit ist, sind wir es auch

salih_muslim amed_dicleSalih Müslim im Interview mit Amed Dicle
Der Co-Vorsitzende der Partei der demokratischen Einheit PYD und Mitglied des Kurdischen Hohen Rats Salih Müslim sagte, dass die Kurden, die mittlerweile neun Städte, Kreise und Gemeinden in Westkurdistan verwalten, nicht gegen Araber kämpfen wollen und forderte die türkische Regierung dazu auf, nicht mehr die oppositionellen Gruppen, die sie kontrollieren, aufzuwiegeln. Müslim erklärte, dass sie zu einem Dialog mit der Türkei bereit seien und er daran glaube, dass dies einen positiven Einfluss auf die neue Phase in der Türkei haben werde. Der Co-Vorsitzende der PYD und Mitglied des Kurdischen Hohen Rats, Salih Müslim beantwortete die Fragen zu den Entwicklungen in Rojava [Westkurdistan], den Beziehungen zur arabischen Opposition und der Gesellschaft und zur Rolle des türkischen Staates.… weiterlesen

Attacken auf die Selbstverwaltung

serekaniyeKurdische Komitees im Norden Syriens sind Türkei ein Dorn im Auge
Von Martin Dolzer, 20.02.2013
In weiten Teilen der kurdischen Provinzen Syriens wurden – nach der meist friedlich verlaufenen Vertreibung staatlicher Kräfte – basisdemokratische Volksräte aufgebaut. Mit Hilfe spezieller Komitees wollen die Volksräte in den selbstverwalteten kurdischen Regionen Nordsyriens das Leben schrittweise demokratisieren. »Es handelt sich unter anderem um Komitees für Soziales, Gesundheit, Bildung, die Gleichstellung der Frau, Kultur, Sprache und viele weitere. Eine Grundvoraussetzung für den Erfolg dieses Modells ist die Einbindung sämtlicher Ethnien und Religionsgruppen“ erklärt Salih Müslüm, der Vorsitzende der Demokratischen Einheitspartei PYD im Gespräch.… weiterlesen

Von der Verleugnung zur Revolution

rojava revolutionWestkurdistan (Nordsyrien): Von der Verleugnung zur Revolution
Die freiheitliche Zukunftsperspektive in Westkurdistan, Civaka Azad Dossier Nr. 2, Januar 2013
mit unserer zweiten Ausgabe der Civaka Azad Infoblätter wollen wir euch die Entwicklungen in Westkurdistan (Nordsyrien) näherbringen. Denn während im übrigen Syriens  weiterhin ein Bürgerkrieg anhält, bei dem die Fronten mittlerweile nur noch schwer zu trennen sind, ereignet sich in Westkurdistan eine Revolution, die auf einen wirklichen Frühling der Völker in der Region Hoffnung gibt. Wir wollen uns unter anderem anschauen, welche Ziele die kurdische Bevölkerung in Syrien anstrebt und wie sie diese umsetzt, welchen Mächten die Revolution ein Dorn im Auge ist, und welche Beziehungen die KurdInnen zu der übrigen Opposition in Syrien pflegen.… weiterlesen

Friedensabkommen zwischen YPG und FSA

ypg_fsaPressemitteilung, Civaka Azad – Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit e.V., 22.02.2013
Kurdische Volksverteidigungseinheinten (YPG) und Freie Syrische Armee einigen sich nach Gefechten in Serê Kaniyê (arab. Ras al Ayn) im Norden Syriens
Am 03.02.2013 hatten wir in einer Pressemitteilung berichtet, dass islamistische Gruppierungen in Serê Kaniyê (Westkurdistan/Nordsyrien) einen Waffenstillstand fordern. Jetzt kam es laut Angaben mehrerer kurdischer und arabischer Zeitungen am 17.02.2013 zum Abschluss eines Friedensabkommens zwischen der Freien Syrischen Armee (FSA) und den kurdischen Volksverteidigungseinheiten der YPG. Dem Abkommen nach, sollen sich sämtliche bewaffnete Gruppen aus der umkämpften Stadt Serê Kaniyê (arab. Ras al Ayn) zurückziehen.… weiterlesen

Die Lösungen für die Probleme sind in den Ländern selbst zu suchen

haritaIm Irak Kerkûk, in Syrien Serê Kaniyê
Xalid Abdullah, Journalist, Westkurdistan 27.11.2012
Das Chaos im Mittleren Osten steigert sich vor allem im Irak und in Syrien. Auch wenn es durch den Waffenstillstand zwischen Israel und Hamas ein wenig ruhiger erscheint, reicht das jedoch nicht aus, dieses Bild zu verändern. Der Krieg in Syrien, der in Damaskus, Homs und Heleb (arab. Aleppo) stattfindet, verlagert sich nun auch in die kurdischen Regionen. Seit Tagen gibt es Berichte über Kämpfe in Serê Kaniyê (Ras al-Ayn) und Umgebung. Die ca. 50’000 Einwohner des Bezirks von Serê Kaniyê, das offiziell zu Hesîçe (Al-Hasaka) gehört, leben größtenteils von der Landwirtschaft.… weiterlesen