Seit 61 Tagen in Abschiebehaft, 56 davon im Hungerstreik. Hamza A. befindet sich in Lebensgefahr, doch die Behörden drängen weiter auf seine Abschiebung.
Am 28. August 2025 soll Mehmet Çakas aus der JVA Uelzen in die Türkei abgeschoben werden – trotz laufender Verfahren vor dem Verwaltungsgericht Lüneburg und dem Bundesverfassungsgericht.
Civaka Azad ruft dazu auf, jetzt aktiv zu werden: Wähle eine unserer E-Mail-Vorlagen, trage deinen Namen ein und sende sie an das niedersächsische Innenministerium. Jede E-Mail zählt, um den Druck zu erhöhen und die Abschiebung zu stoppen.
Die PKK hat Klage gegen ihr Betätigungsverbot in Deutschland eingereicht. Nach Friedenssignalen aus Kurdistan fordern Jurist:innen und Politiker:innen ein Ende der Kriminalisierung und konkrete Schritte für den Friedensprozess.
Über 1,3 Mio. Kurd:innen leben in Deutschland. Wir haben ihre zentralen Forderungen an die neue Bundesregierung zusammengetragen. Im Mittelpunkt stehen Frieden in Kurdistan und ein Ende der Kriminalisierung in Deutschland.
In unserem aktuellen Wochenrückblick beschäftigen wir uns unter anderem mit dem erfolgreichen Widerstand am Tișrîn-Staudamm, hochrangigen Besuchen in Nord- und Ostsyrien, dem innerkurdischen Dialog sowie den Spannungen in Syrien und der Türkei.
In unserem aktuellen Civaka-Info Newsletter setzen wir uns mit dem Appell Abdullah Öcalans auseinander und zeigen auf, wie die nächste Bundesregierung und die Zivilgesellschaft die Chancen auf Frieden stärken können.
Der historische Aufruf von Abdullah Öcalan hat auch in Deutschland Reaktionen hervorgerufen. Nun ist es an der Zeit, die Kriminalisierung der Kurd:innen in Deutschland zu beenden, um einem Frieden den Weg zu ebnen.
Am 23. Februar wird ein neuer Bundestag gewählt. Schon jetzt steht fest, der Bundestag wird rechter, militaristischer und kapitalistischer, schreibt die Ärztin und Ko-Vorsitzende von Kurd-Akad, Dr. Dersim Dağdeviren, in einem Wahlprogramm-Check.
Die deutsche Außenministerin fordert bei ihrem Besuch in der Türkei die Entwaffnung der Selbstverwaltung Nord- und Ostsyriens. Warum diese Forderung fehl am Platz ist, haben wir in unserem aktuellen Newsletter Civaka-Info thematisiert.
Am 26. November 1993 trat in Deutschland das Betätigungsverbot für die Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) in Kraft. Der Kölner Rechtshilfefonds AZADÎ e.V. fordert dessen Aufhebung und die Abschaffung der Gesinnungsparagrafen 129a und 129b.
Bei seinem Besuch in Istanbul kündigte Bundeskanzler Scholz mehr Rüstungsexporte in die Türkei an. Waffenlieferungen an das Land seien „selbstverständlich“.
Während die Bundesregierung einen Dialog mit der PKK und der Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien als heikel betrachtet, öffnet sie gleichzeitig die Tür zu autoritären Regimen und extremistischen Gruppen.
Die kurdische Investigativplattform Lekolîn berichtet über die Entsendung von MIT-Agenten nach Deutschland, darunter auch Kriegsverbrecher aus Syrien. Civaka Azad warnt vor einer erhöhten Gefahr für kurdische Aktivist:innen.
Der kurdische Dachverband KON-MED mahnt nach dem Anschlag von Solingen, dass Debatten über Asylrechtsverschärfungen und Massenabschiebungen den Diskurs immer weiter nach rechts schieben. Es brauche eine konsequente Bekämpfung islamistischer Akteure.
Nach der tödlichen Messerattacke von Mannheim fordert der kurdische Dachverband KON-MED von der Bundesregierung ernsthafte Maßnahmen gegen religiösen Extremismus und Rechtsextremismus.
Nach den Nazidrohungen gegen den Biratî e.V. in Bremen verlangt KON-MED eine gründliche Aufarbeitung. Die „verabscheuungswürdige Tat“ verdeutliche die Ernsthaftigkeit und Dringlichkeit der Lage von Menschen, die Opfer von antikurdischem Rassismus werden.
Anonym, bequem, folgenlos und brandgefährlich: Hass im Netz wütet ungehemmt. Auch antikurdischem Rassismus bietet das Internet verlockende Freiheiten. In unserem aktuellen Civaka-Info Newsletter werfen wir einen Blick auf dieses Thema.