Rojava und Syrien

Rojava (auch Westkurdistan) ist der kleinste der vier Teile, auf denen die kurdischen Siedlungsgebiete aufgeteilt sind. Mit der Revolution von Rojava im Zuge des syrischen Bürgerkriegs hat die Region dennoch weltweite Berühmtheit erlangt. Heute hat das basisdemokratische Gesellschaftssystem Rojavas auch bei den anderen Völkern Nordsyriens Wurzeln geschlagen. Doch die Bedrohung des Gesellschaftsmodells ist weiterhin akut. Wir berichten hier über die aktuellen Entwicklungen in Rojava und Syrien und tragen Hintergrundinformationen zum Gesellschaftsmodell zusammen.
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Wissenswertes über den IS-Angriff in Hesekê

Nach dem mit dem türkischen Staat koordinierten IS-Angriff in Hesekê sind viele Fragen weiterhin offen. Fest steht jedoch, dass der IS eine erneute Territorialherrschaft erreichen wollte. Von Ersin Çaksu für ANF

Zum Jahrestag des Sieges von Kobanê: Die Gefahr lebt weiter!

Zum Jahrestag der Befreiung von Kobanê erklärt Mako Qocgiri, Mitarbeiter von Civaka Azad, dass der IS weiterhin eine Gefahr für die Region darstellt und dass dies maßgeblich mit der Politik der Türkei zusammenhängt.

„Gemeinsam schaffen wir Frieden“

Die „Internationale Konferenz der Religionen und Glaubensrichtungen in Mesopotamien“ ruft dazu auf, über den wahren Kern und die Aufgabe von Religion nachzudenken und Religionen und den Glauben der Menschen dem Einfluss autoritärer Kräfte zu entziehen. VON GISELA RHEIN

Vorbereitung auf neue Besatzungsoperation in Nordsyrien

Was Erdoğan am vergangenen Sonntag nach einer Kabinettssitzung gesagt hat, stimmt Wort für Wort mit dem überein, was er vor der Besatzung von Efrîn und Serêkaniyê geäußert hat. Der türkische Diktator braucht ein militärisches Ablenkungsmanöver.

Die „Rettung“ aus Camp Roj

Wie deutsche Medien, unter anderem der Spiegel, berichteten, wurden 41 IS-Dschihadistinnen und Kinder aus dem nordsyrischen Camp Roj „gerettet“. Die spektakuläre „Rettung“ mit „Hilfe der US-Armee“ entpuppt sich jedoch als diplomatische Übergabe.

Internationales Wasserforum in Nord- und Ostsyrien

Im nordostsyrischen Hesekê findet ein zweitägiges Wasserforum statt. Beteiligt sind namhafte Persönlichkeiten und Fachleute aus dem In- und Ausland, darunter Bernard Kouchner und Gerard Chaliand.

Türkische Drohnenangriffe im Schatten des Afghanistan-Konflikts

Die Türkei eskaliert den Krieg in Kurdistan in diesen Tagen. Zu Gute kommt ihr, dass die Augen und Ohren der internationalen Öffentlichkeit derzeit auf die Krise in Afghanistan, im Zuge der Machtübernahme der Taliban gerichtet sind.

Geraubte Oliven aus Efrîn auf dem Weltmarkt

Die Haupteinnahmequelle des türkischen Besatzungsregimes in Efrîn besteht im Raub der Olivenernte. Das „gelbe Gold“ vom Berg der Kurden wird direkt von der Türkei auf den Weltmarkt gebracht. Als Eckpfeiler für den Vertrieb bietet sich auch Deutschland an.

Bayik: Wir verteidigen den demokratischen Sozialismus

Der KCK-Vorsitzende Cemil Bayik hat auf kritische Fragen von Responsible Statecraft zum Verhältnis zwischen der PKK und Rojava, dem vermeintlichen Zentralismus in der kurdischen Bewegung und der technologischen Unterlegenheit der Guerilla geantwortet.

Drei Jahre türkisch-dschihadistische Besatzung in Efrîn

Am 20. Januar 2018 begann die türkische Invasion in Efrîn. Nach rund zwei Monaten Widerstand gegen die zweitgrößte NATO-Armee wurde der Rückzug beschlossen, um weitere Massaker an der Zivilbevölkerung zu verhindern. Seit dem 18. März ist Efrîn besetzt.