Rojava und Syrien

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Rojava und Syrien

Meine Stadt hat die Welt vor dem IS verteidigt. Warum wird sie immer noch belagert?

Serkeft Hisen zeichnet die historische Unterdrückung der Kurden nach und stellt den Widerstand von Kobane als Wendepunkt dar, an dem kurdische Einheit und internationale Unterstützung entscheidend zur Abwehr des IS beitrugen. Zugleich beschreibt Serkeft Hisen aus persönlicher Erfahrung, wie Kobane trotz dieses Beitrags bis Anfang 2026 erneut isoliert und belagert wird – mit akuter humanitärer Not und der eindringlichen Forderung an die Welt, nicht zu schweigen.

Demaskierte Götter und nackte Könige: Die Legitimitätskrise der Weltpolitik und der Blick aus Rojava

Weltpolitik erlebt eine Phase, in der ihre moralischen Masken nicht mehr halten: Interessen treten offen zutage, Widersprüche werden zum Prinzip, Legitimität zur Verhandlungsmasse. Wer auf Rojava blickt, sieht diese Entblößung in Echtzeit – und zugleich, wie ein demokratischer Gegenentwurf zwischen Damaskus, Ankara und europäischer Realpolitik zunehmend an den Rand gedrängt wird.

Anhaltende Bedrohung trotz Waffenruhe

15 Tage Waffenruhe – doch die Bedrohung bleibt: DAANES warnt vor neuen Offensiven. Nur Stunden später: Artillerieangriff auf Dörfer bei Kobanê, ein Kind (8) getötet, drei verletzt. QSD halten am Abkommen fest und fordern internationale Kontrolle.

Gemeinsamer Aufruf: Freiheit ist nicht verhandelbar: Anerkennung für Rojava!

Freiheit ist nicht verhandelbar: Anerkennung für Rojava! Ein breiter Aufruf aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft fordert ein Ende der Angriffe auf die Autonome Selbstverwaltung Nord- und Ostsyriens und politische Anerkennung. Zahlreiche engagierte Stimmen haben bereits mitgezeichnet.

Widerstand und Angriffe in Rojava

Kobanê ist vollständig eingeschlossen: Rund 150.000 Menschen sind ohne Strom, Wasser, medizinische Versorgung und Fluchtmöglichkeiten einer gezielten Belagerung durch türkische Truppen, islamistische Milizen und verbündete Kräfte ausgesetzt. In ganz Rojava eskalieren die Angriffe, über 170.000 Menschen wurden vertrieben, während humanitäre Hilfe blockiert und ein Massenausbruch von IS-Häftlingen droht. Trotz internationalem Schweigen formieren sich Widerstand, Selbstorganisierung und weltweite Solidarität – von der Verteidigung Kobanês bis zu Demonstrationen, Karawanen und dringenden Spendenaufrufen.

Großangriff auf Rojava – DAANES ruft zum Volkswiderstand auf

Die Demokratische Selbstverwaltung von Nord und Ostsyrien hat am 18. Januar 2026 wegen fortgesetzter Angriffe der syrischen Übergangsregierung die Generalmobilmachung ausgerufen und Damaskus vorgeworfen, Abkommen zu brechen und Friedensbemühungen gezielt zu sabotieren. Sie ruft die Bevölkerung, besonders in Cizîrê und Kobanê, zur kollektiven Selbstverteidigung bis hin zur Bewaffnung auf und sieht das Ziel der Angriffe in der Zerstörung des revolutionären Zusammenlebens sowie der Unterdrückung kultureller Vielfalt. Als historischen Wendepunkt bewertet sie die Lage als existenziellen Kampf um Würde, Identität und Errungenschaften und fordert geschlossenen Widerstand an der Seite von QSD und YPJ.

Kriegsverbrechen, Verschleppungen und neue Eskalation

Die kurdisch geprägten Stadtteile Şêxmeqsûd und Eşrefiyê in Aleppo erleben derzeit eine der schwersten Gewalteskalationen seit Jahren. In der vergangenen Woche wurden sie von Truppen der syrischen Übergangsregierung gemeinsam mit verbündeten islamistischen Milizen angegriffen.

Krieg gegen die Zivilbevölkerung: Eskalation in Aleppo und tödliche Repression im Iran

In den kurdischen Stadtteilen Aleppos eskalieren Angriffe syrischer Übergangstruppen, pro-türkischer Milizen und dschihadistischer Gruppen mit dem Ziel der Vertreibung. Parallel dazu geht das iranische Regime mit beispielloser Brutalität gegen landesweite Proteste vor. Der Text dokumentiert Kriegsverbrechen, massive Menschenrechtsverletzungen und die dringende Forderung nach internationalem Schutz und politischer Verantwortung.

EU hofiert islamistisches Gewaltregime

Während EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Damaskus mit der syrischen Übergangsregierung auftritt, werden in Aleppo kurdische Stadtteile bombardiert, belagert und ausgehungert.

Übergangsregierung eskaliert Angriffe auf Aleppo

In Aleppo hat sich die Lage in den vergangenen Tagen dramatisch zugespitzt. Die kurdischen Stadtviertel Şêxmeqsûd und Eşrefiyê wurden von der syrischen Übergangsregierung zu militärischen Sperrgebieten erklärt und stehen seither unter massivem Beschuss.