Demoaufruf: Ahmad al-Scharaa: von Merz eingeladen, von uns angeklagt
Am 19. Januar mobilisiert ein breites Bündnis zu einer Demonstration gegen den Besuch Ahmed al-Sharaa. Zahlreiche Organisationen und Einzelpersonen unterstützen den Aufruf.
Am 19. Januar mobilisiert ein breites Bündnis zu einer Demonstration gegen den Besuch Ahmed al-Sharaa. Zahlreiche Organisationen und Einzelpersonen unterstützen den Aufruf.
Die kurdisch geprägten Stadtteile Şêxmeqsûd und Eşrefiyê in Aleppo erleben derzeit eine der schwersten Gewalteskalationen seit Jahren. In der vergangenen Woche wurden sie von Truppen der syrischen Übergangsregierung gemeinsam mit verbündeten islamistischen Milizen angegriffen.
Seit dem 28. Dezember reißen die Proteste gegen das iranische Regime nicht ab. Trotz massiver Repression durch staatliche Sicherheitskräfte hält der landesweite Aufstand an – getragen von einer Bevölkerung, die sich gegen jahrzehntelange Unterdrückung, Diskriminierung, Armut und Entrechtung erhebt.
Die Eskalation der Gewalt gegen Protestierende im Iran hat eine neue, erschütternde Dimension erreicht. Laut dem Exilmedium Iran International wurden allein am Donnerstag und Freitag, dem 8. und 9. Januar 2026, mindestens 12.000 Menschen getötet. Diese Zahl stellt die höchste dokumentierte Opferzahl bei Protesten seit der Gründung der Islamischen Republik 1979 dar.
Die Lage in Syrien verschärft … weiterlesen
Seit zwei Wochen kommt es im Iran, besonders in Rojhilat (Ostkurdistan), zu massiven Protesten gegen das Regime. Die Sicherheitskräfte reagieren mit harter Gewalt und schränken Informationen durch Internet-Sperren stark ein. Berichte sprechen von tausenden Festnahmen und mindestens 2.000 getöteten Demonstrierenden.
In den kurdischen Stadtteilen Aleppos eskalieren Angriffe syrischer Übergangstruppen, pro-türkischer Milizen und dschihadistischer Gruppen mit dem Ziel der Vertreibung. Parallel dazu geht das iranische Regime mit beispielloser Brutalität gegen landesweite Proteste vor. Der Text dokumentiert Kriegsverbrechen, massive Menschenrechtsverletzungen und die dringende Forderung nach internationalem Schutz und politischer Verantwortung.
Während EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Damaskus mit der syrischen Übergangsregierung auftritt, werden in Aleppo kurdische Stadtteile bombardiert, belagert und ausgehungert.
Seit Tagen gehen im Iran und besonders in Rojhilat (Ostkurdistan) Zehntausende Menschen auf die Straße. Der Protest richtet sich gegen das autoritäre, islamistische Regime, das seit 1979 unter der Führung der Mullahs mit systematischer Repression, religiöser Bevormundung und ethnischer Diskriminierung herrscht.
In Aleppo hat sich die Lage in den vergangenen Tagen dramatisch zugespitzt. Die kurdischen Stadtviertel Şêxmeqsûd und Eşrefiyê wurden von der syrischen Übergangsregierung zu militärischen Sperrgebieten erklärt und stehen seither unter massivem Beschuss.
13 Jahre nach dem Mord an den kurdischen Aktivistinnen Sakine Cansız (Sara), Fidan Doğan (Rojbîn) und Leyla Şaylemez (Ronahî) durch den türkischen Geheimdienst in Paris bleibt die Forderung nach Aufklärung und Gerechtigkeit aktueller denn je.
Seit dem 28. Dezember 2025 dauern in Iran und Ostkurdistan landesweite Aufstände an, ausgelöst durch wirtschaftliche, politische und soziale Krisen.
Seit Dienstagmorgen greifen vom türkischen Staat unterstützte und mit der syrischen Übergangsregierung verbundene islamistische Milizen die Stadtteile Şêxmeqsûd, Eşrefiyê und Beni Zeyd in Aleppo mit schweren Waffen, Drohnen und Artillerie an.
Angriffe auf kurdische Stadtteile Aleppos fordern Tote und Verletzte. Zivile Infrastruktur zerstört, KNK fordert UN-Eingreifen zum Schutz der Bevölkerung.
Landesweite Proteste gegen Misswirtschaft, soziale Ungleichheit und politische Repression im Iran und in Ostkurdistan weiten sich weiter aus.
Frauen in der Türkei und Kurdistan zeigen, dass Frieden kein staatliches Geschenk ist, sondern ein Prozess von unten. Sie dokumentieren Gewalt, organisieren Widerstand und schaffen Räume, in denen Freiheit und Gleichberechtigung gelebte Realität werden. Ihr Engagement macht sichtbar, dass jede Friedensordnung dort beginnt, wo Frauen sicher, selbstbestimmt und handlungsfähig sind.
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat den Einspruch der Türkei endgültig abgewiesen: Die Inhaftierung von Selahattin Demirtaş war rechtswidrig. Das Urteil gilt als Wendepunkt für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in der Türkei – und als Mahnung, politische Opposition nicht länger zu kriminalisieren.
Beim Freundschaftsspiel zwischen dem VfB Stuttgart und Fenerbahçe Istanbul am 23. Oktober 2025 wurde Nationalspieler Deniz Undav Ziel offen rassistischer und antikurdischer Angriffe. In den sozialen Medien setzte sich die Hetze fort. Kurdische Organisationen in Deutschland – darunter NAV-YEK, der ZMRK und die IAKR – verurteilten die Vorfälle scharf und mahnten an, antikurdischen Rassismus endlich als strukturelles Problem zu erkennen.
Das Ministerkomitee des Europarates hat die Türkei erneut aufgefordert, die EGMR-Urteile umzusetzen und einen Mechanismus zur Überprüfung lebenslanger Haftstrafen einzuführen. Für Abdullah Öcalan, seit 1999 auf der Gefängnisinsel Imralı inhaftiert, ist diese Resolution von zentraler Bedeutung, da sie das „Recht auf Hoffnung“ und eine mögliche Freilassung in den Fokus rückt.
Seit 61 Tagen in Abschiebehaft, 56 davon im Hungerstreik. Hamza A. befindet sich in Lebensgefahr, doch die Behörden drängen weiter auf seine Abschiebung.