56 Tage im Hungerstreik: Kurdischer Geflüchteter Hamza A. in Lebensgefahr
Seit 61 Tagen in Abschiebehaft, 56 davon im Hungerstreik. Hamza A. befindet sich in Lebensgefahr, doch die Behörden drängen weiter auf seine Abschiebung.
Seit 61 Tagen in Abschiebehaft, 56 davon im Hungerstreik. Hamza A. befindet sich in Lebensgefahr, doch die Behörden drängen weiter auf seine Abschiebung.
Am 28. August 2025 soll Mehmet Çakas aus der JVA Uelzen in die Türkei abgeschoben werden – trotz laufender Verfahren vor dem Verwaltungsgericht Lüneburg und dem Bundesverfassungsgericht.
Civaka Azad ruft dazu auf, jetzt aktiv zu werden: Wähle eine unserer E-Mail-Vorlagen, trage deinen Namen ein und sende sie an das niedersächsische Innenministerium. Jede E-Mail zählt, um den Druck zu erhöhen und die Abschiebung zu stoppen.
Am 28. August droht dem kurdischen Aktivisten Mehmet Çakas die Abschiebung in die Türkei – trotz laufender Verfahren und Foltergefahr. KON-MED fordert einen sofortigen Abschiebestopp und ein Ende der Zusammenarbeit mit dem Erdoğan-Regime.
In einem Brief an diverse internationale Institutionen und Erdoğan unterzeichnen 88 Nobelpreisträger:innen ihre Unterstützung für Öcalans Friedensappell vom 27. Februar. Weiter benennen sie seine Freiheit als wichtigen Schritt in einem Friedensprozess.
Über zwei Dutzend Berliner Vereine und migrantische Parteien wenden sich mit einem gemeinsamen Appell an die Bundesrepublik, um sich gegen die Abschiebung von Mehmet Çakas auszusprechen. Dem Kurden droht in der Türkei Folter.
Halide Türkoğlu, frauenpolitische DEM-Sprecherin, berichtet im Interview aus der Arbeit der kurdischen Frauenbewegung: Von lokalen Projekten gegen Gewalt über den Aufbau emanzipatorischer Strukturen bis hin zu Herausforderungen staatlicher Repressionen.
Vier inhaftierte Frauen aus dem Evin-Gefängnis kritisieren in einem Brief nicht nur Israels Luftschläge auf Iran, sondern auch die „Kollaboration“ exilpolitischer Kräfte mit imperialen Interessen. Die Zukunft des Landes liege im Widerstand von unten.
In unserem aktuellen Wochenrückblick geht es unter anderem um die anhaltenden Angriffe auf die Guerilla in Südkurdistan, Repressionen in Mexmûr, die Gründung eines Ökologieparlaments in Amed sowie neue Entwicklungen in Iran, Rojava und der Türkei.
Angesichts anhaltender israelisch-iranischer Angriffe warnt die PJAK vor den Folgen für die Bevölkerung. Die ostkurdische Partei kritisiert Teheran ebenso wie die geopolitischen Machtinteressen und ruft zur demokratischen Selbstorganisierung auf.
In unserem aktuellen Wochenrückblick geht es unter anderem um die Tötung der deutschen Guerillakämpferin Kelly Freygang, Verfassungsreformpläne in der Türkei, Gewalt gegen Frauen, wachsende IS-Gefahr und die Kampagne „Ich will Öcalan treffen“.
Pressemitteilung von Civaka Azad – Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit, 3. Juni 2025
In unserem aktuellen Wochenrückblick geht es unter anderem um den Auflösungsbeschluss der PKK, die anhaltenden türkischen Angriffe, die Proteste in Mexmûr und die Lockerung der Syrien-Sanktionen durch die EU und die USA.
Die PKK hat Klage gegen ihr Betätigungsverbot in Deutschland eingereicht. Nach Friedenssignalen aus Kurdistan fordern Jurist:innen und Politiker:innen ein Ende der Kriminalisierung und konkrete Schritte für den Friedensprozess.
Über 1,3 Mio. Kurd:innen leben in Deutschland. Wir haben ihre zentralen Forderungen an die neue Bundesregierung zusammengetragen. Im Mittelpunkt stehen Frieden in Kurdistan und ein Ende der Kriminalisierung in Deutschland.
Inmitten neuer politischer Dynamiken und Friedensverhandlungen, in der sich historische Chancen auf eine politische Lösung der kurdischen Frage abzeichnen, rückt das Recht auf Hoffnung im Fall von Abdullah Öcalan erneut in den Fokus. Wir werfen einen Blick darauf, was es damit auf sich hat.
Auf ihrem 12. Kongress hat die Arbeiterpartei Kurdistans weitreichende Beschlüsse gefasst: Die Organisation wird aufgelöst, der bewaffnete Kampf beendet. Die kurdische Bewegung setzt auf einen neuen Weg.
Pressemitteilung von Civaka Azad – Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit, 12.05.2025
In unserem aktuellen Wochenrückblick beschäftigen wir uns unter anderem mit dem erfolgreichen Widerstand am Tișrîn-Staudamm, hochrangigen Besuchen in Nord- und Ostsyrien, dem innerkurdischen Dialog sowie den Spannungen in Syrien und der Türkei.
Pressemitteilung von Civaka Azad – Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit e.V., 09.05.2025
In Rojava hat die Kurdistan-Konferenz unter Beteiligung aller relevanten kurdischen Parteien getagt. In ihrem Abschlusspapier fordert sie eine gemeinsame politische Haltung sowie die Verankerung kurdischer Rechte in einem demokratischen und dezentralen Syrien.