2.000 IS-Gefangene drohen auf freien Fuß zu kommen
2.000 IS-Gefangene in Raqqa drohen auszubrechen: QSD warnt vor Massenausbruch, Umstellung durch Regierungstruppen und türkeitreue Milizen. Unterstützung der Anti-IS-Koalition bleibt aus.
2.000 IS-Gefangene in Raqqa drohen auszubrechen: QSD warnt vor Massenausbruch, Umstellung durch Regierungstruppen und türkeitreue Milizen. Unterstützung der Anti-IS-Koalition bleibt aus.
Das iranische Regime verschärft seine Angriffe auf die Protestbewegung in Iran und Ostkurdistan mit brutaler Härte. Nach einem Bericht der Londoner Zeitung „The Sunday Times“ sollen zwischen 16.500 und 18.000 Menschen getötet worden sein. Die Zahlen stützen sich auf Angaben von medizinischem Personal aus 16 Notaufnahmen und acht spezialisierten Augenkliniken im ganzen Land.
Pressemitteilung von Civaka Azad – KurdischesZentrum für Öffentlichkeitsarbeit, 19.01.2026
Die Demokratische Selbstverwaltung von Nord und Ostsyrien hat am 18. Januar 2026 wegen fortgesetzter Angriffe der syrischen Übergangsregierung die Generalmobilmachung ausgerufen und Damaskus vorgeworfen, Abkommen zu brechen und Friedensbemühungen gezielt zu sabotieren. Sie ruft die Bevölkerung, besonders in Cizîrê und Kobanê, zur kollektiven Selbstverteidigung bis hin zur Bewaffnung auf und sieht das Ziel der Angriffe in der Zerstörung des revolutionären Zusammenlebens sowie der Unterdrückung kultureller Vielfalt. Als historischen Wendepunkt bewertet sie die Lage als existenziellen Kampf um Würde, Identität und Errungenschaften und fordert geschlossenen Widerstand an der Seite von QSD und YPJ.
Ehemalige Mandatsträger:innen und Bürgermeister:innen sowie MAF-DAD warnen vor dem Empfang von Ahmad al-Sharaa in Berlin. Sie verweisen auf völkerrechtliche Pflichten, dokumentierte Verbrechen und drohende Eskalation.
Am 19. Januar 2026 rufen zahlreiche Organisationen, Initiativen und Einzelpersonen zu Demonstrationen gegen den Staatsbesuch von Ahmad al-Shaara (alias „al-Jolani“) in Deutschland auf.
Am 19. Januar mobilisiert ein breites Bündnis zu einer Demonstration gegen den Besuch Ahmed al-Sharaa. Zahlreiche Organisationen und Einzelpersonen unterstützen den Aufruf.
Die kurdisch geprägten Stadtteile Şêxmeqsûd und Eşrefiyê in Aleppo erleben derzeit eine der schwersten Gewalteskalationen seit Jahren. In der vergangenen Woche wurden sie von Truppen der syrischen Übergangsregierung gemeinsam mit verbündeten islamistischen Milizen angegriffen.
Seit dem 28. Dezember reißen die Proteste gegen das iranische Regime nicht ab. Trotz massiver Repression durch staatliche Sicherheitskräfte hält der landesweite Aufstand an – getragen von einer Bevölkerung, die sich gegen jahrzehntelange Unterdrückung, Diskriminierung, Armut und Entrechtung erhebt.
Die Eskalation der Gewalt gegen Protestierende im Iran hat eine neue, erschütternde Dimension erreicht. Laut dem Exilmedium Iran International wurden allein am Donnerstag und Freitag, dem 8. und 9. Januar 2026, mindestens 12.000 Menschen getötet. Diese Zahl stellt die höchste dokumentierte Opferzahl bei Protesten seit der Gründung der Islamischen Republik 1979 dar.
Die Lage in Syrien verschärft … weiterlesen
Seit zwei Wochen kommt es im Iran, besonders in Rojhilat (Ostkurdistan), zu massiven Protesten gegen das Regime. Die Sicherheitskräfte reagieren mit harter Gewalt und schränken Informationen durch Internet-Sperren stark ein. Berichte sprechen von tausenden Festnahmen und mindestens 2.000 getöteten Demonstrierenden.
In den kurdischen Stadtteilen Aleppos eskalieren Angriffe syrischer Übergangstruppen, pro-türkischer Milizen und dschihadistischer Gruppen mit dem Ziel der Vertreibung. Parallel dazu geht das iranische Regime mit beispielloser Brutalität gegen landesweite Proteste vor. Der Text dokumentiert Kriegsverbrechen, massive Menschenrechtsverletzungen und die dringende Forderung nach internationalem Schutz und politischer Verantwortung.
Während EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Damaskus mit der syrischen Übergangsregierung auftritt, werden in Aleppo kurdische Stadtteile bombardiert, belagert und ausgehungert.
Seit Tagen gehen im Iran und besonders in Rojhilat (Ostkurdistan) Zehntausende Menschen auf die Straße. Der Protest richtet sich gegen das autoritäre, islamistische Regime, das seit 1979 unter der Führung der Mullahs mit systematischer Repression, religiöser Bevormundung und ethnischer Diskriminierung herrscht.
In Aleppo hat sich die Lage in den vergangenen Tagen dramatisch zugespitzt. Die kurdischen Stadtviertel Şêxmeqsûd und Eşrefiyê wurden von der syrischen Übergangsregierung zu militärischen Sperrgebieten erklärt und stehen seither unter massivem Beschuss.
13 Jahre nach dem Mord an den kurdischen Aktivistinnen Sakine Cansız (Sara), Fidan Doğan (Rojbîn) und Leyla Şaylemez (Ronahî) durch den türkischen Geheimdienst in Paris bleibt die Forderung nach Aufklärung und Gerechtigkeit aktueller denn je.
Seit dem 28. Dezember 2025 dauern in Iran und Ostkurdistan landesweite Aufstände an, ausgelöst durch wirtschaftliche, politische und soziale Krisen.
Seit Dienstagmorgen greifen vom türkischen Staat unterstützte und mit der syrischen Übergangsregierung verbundene islamistische Milizen die Stadtteile Şêxmeqsûd, Eşrefiyê und Beni Zeyd in Aleppo mit schweren Waffen, Drohnen und Artillerie an.
Angriffe auf kurdische Stadtteile Aleppos fordern Tote und Verletzte. Zivile Infrastruktur zerstört, KNK fordert UN-Eingreifen zum Schutz der Bevölkerung.