Landesweite Proteste im Iran weiten sich weiter aus
Landesweite Proteste gegen Misswirtschaft, soziale Ungleichheit und politische Repression im Iran und in Ostkurdistan weiten sich weiter aus.
Landesweite Proteste gegen Misswirtschaft, soziale Ungleichheit und politische Repression im Iran und in Ostkurdistan weiten sich weiter aus.
Frauen in der Türkei und Kurdistan zeigen, dass Frieden kein staatliches Geschenk ist, sondern ein Prozess von unten. Sie dokumentieren Gewalt, organisieren Widerstand und schaffen Räume, in denen Freiheit und Gleichberechtigung gelebte Realität werden. Ihr Engagement macht sichtbar, dass jede Friedensordnung dort beginnt, wo Frauen sicher, selbstbestimmt und handlungsfähig sind.
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat den Einspruch der Türkei endgültig abgewiesen: Die Inhaftierung von Selahattin Demirtaş war rechtswidrig. Das Urteil gilt als Wendepunkt für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in der Türkei – und als Mahnung, politische Opposition nicht länger zu kriminalisieren.
Beim Freundschaftsspiel zwischen dem VfB Stuttgart und Fenerbahçe Istanbul am 23. Oktober 2025 wurde Nationalspieler Deniz Undav Ziel offen rassistischer und antikurdischer Angriffe. In den sozialen Medien setzte sich die Hetze fort. Kurdische Organisationen in Deutschland – darunter NAV-YEK, der ZMRK und die IAKR – verurteilten die Vorfälle scharf und mahnten an, antikurdischen Rassismus endlich als strukturelles Problem zu erkennen.
Seit 61 Tagen in Abschiebehaft, 56 davon im Hungerstreik. Hamza A. befindet sich in Lebensgefahr, doch die Behörden drängen weiter auf seine Abschiebung.
Am 28. August 2025 soll Mehmet Çakas aus der JVA Uelzen in die Türkei abgeschoben werden – trotz laufender Verfahren vor dem Verwaltungsgericht Lüneburg und dem Bundesverfassungsgericht.
Civaka Azad ruft dazu auf, jetzt aktiv zu werden: Wähle eine unserer E-Mail-Vorlagen, trage deinen Namen ein und sende sie an das niedersächsische Innenministerium. Jede E-Mail zählt, um den Druck zu erhöhen und die Abschiebung zu stoppen.
Am 28. August droht dem kurdischen Aktivisten Mehmet Çakas die Abschiebung in die Türkei – trotz laufender Verfahren und Foltergefahr. KON-MED fordert einen sofortigen Abschiebestopp und ein Ende der Zusammenarbeit mit dem Erdoğan-Regime.
In einem Brief an diverse internationale Institutionen und Erdoğan unterzeichnen 88 Nobelpreisträger:innen ihre Unterstützung für Öcalans Friedensappell vom 27. Februar. Weiter benennen sie seine Freiheit als wichtigen Schritt in einem Friedensprozess.
Über zwei Dutzend Berliner Vereine und migrantische Parteien wenden sich mit einem gemeinsamen Appell an die Bundesrepublik, um sich gegen die Abschiebung von Mehmet Çakas auszusprechen. Dem Kurden droht in der Türkei Folter.
Halide Türkoğlu, frauenpolitische DEM-Sprecherin, berichtet im Interview aus der Arbeit der kurdischen Frauenbewegung: Von lokalen Projekten gegen Gewalt über den Aufbau emanzipatorischer Strukturen bis hin zu Herausforderungen staatlicher Repressionen.
Vier inhaftierte Frauen aus dem Evin-Gefängnis kritisieren in einem Brief nicht nur Israels Luftschläge auf Iran, sondern auch die „Kollaboration“ exilpolitischer Kräfte mit imperialen Interessen. Die Zukunft des Landes liege im Widerstand von unten.
Angesichts anhaltender israelisch-iranischer Angriffe warnt die PJAK vor den Folgen für die Bevölkerung. Die ostkurdische Partei kritisiert Teheran ebenso wie die geopolitischen Machtinteressen und ruft zur demokratischen Selbstorganisierung auf.
Pressemitteilung von Civaka Azad – Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit, 3. Juni 2025
Die PKK hat Klage gegen ihr Betätigungsverbot in Deutschland eingereicht. Nach Friedenssignalen aus Kurdistan fordern Jurist:innen und Politiker:innen ein Ende der Kriminalisierung und konkrete Schritte für den Friedensprozess.
Inmitten neuer politischer Dynamiken und Friedensverhandlungen, in der sich historische Chancen auf eine politische Lösung der kurdischen Frage abzeichnen, rückt das Recht auf Hoffnung im Fall von Abdullah Öcalan erneut in den Fokus. Wir werfen einen Blick darauf, was es damit auf sich hat.
Auf ihrem 12. Kongress hat die Arbeiterpartei Kurdistans weitreichende Beschlüsse gefasst: Die Organisation wird aufgelöst, der bewaffnete Kampf beendet. Die kurdische Bewegung setzt auf einen neuen Weg.
Pressemitteilung von Civaka Azad – Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit, 12.05.2025
In Rojava hat die Kurdistan-Konferenz unter Beteiligung aller relevanten kurdischen Parteien getagt. In ihrem Abschlusspapier fordert sie eine gemeinsame politische Haltung sowie die Verankerung kurdischer Rechte in einem demokratischen und dezentralen Syrien.
In unserem Kommentar gehen wir der Frage nach, ob die aktuellen Proteste in der Türkei nach der Absetzung des Istanbuler Bürgermeisters den Weg für eine grundlegende Demokratisierung des Landes ebnen können.
Das Permanent Peoples‘ Tribunal (PPT) hat sein Urteil zur Türkei gefällt und spricht Staatschef Recep Tayyip Erdoğan sowie seine Militär- und Geheimdienstchefs der Kriegsverbrechen in Rojava schuldig.