Impressionen einer Delegationsreise nach Rojava

Robert Jarowoy über seine Reise nach Rojava Anfang Juni 2018; für den Kurdistan Report Juli/August 2018
Als ein elfköpfiges Team von LinkspolitikerInnen und FilmemacherInnen/FernsehjournalistInnen fliegen wir mit zwei DolmetscherInnen nach Hewlêr (Erbil), der Hauptstadt der kurdischen Autonomieregierung in Nordirak. Hier war ich zuletzt vor sieben Jahren. Damals war Hewlêr eine quirlige Stadt, in der sich ausländische Firmen die Klinke in die Hand zu geben schienen. Überall sah man die Leuchtschilder der Vertretungen vor allem deutscher Firmen wie Siemens, Bosch, Züblin oder Daimler. Ganz anders in diesem Jahr. Ein nahezu verwaister Flughafen, der aus Europa nur noch von Austrian Airlines angeflogen wird, ansonsten von Turkish Airlines, Egypt Airlines, einer pakistanischen und einer inländischen Airline aus Baghdad.… weiterlesen

Drei Forderungen an Damaskus

Derya Hana, Exekutivratsmitglied des Demokratischen Syrienrats (MSD), im Gespräch mit der Frauennachrichtenagentur JinNews über das Treffen zwischen dem MSD und der syrischen Regierung, 08.08.2018
Auf Einladung der syrischen Regierung hat am 26. Juli in Damaskus ein Treffen zwischen Vertretern des Demokratischen Syrienrats und der syrischen Regierung stattgefunden. Ziel des Treffens war es, die Basis für einen breiten Dialog zur Lösung der Syrienkrise und einem Ende der Gewalt zu legen. Beschlossen wurde, in allen Bereichen Komitees für die Entwicklung einer Roadmap für ein dezentrales, demokratisches Syrien zu bilden. Derya Hana, Mitglied im Exekutivrat des Demokratischen Syrienrats, hat sich im Gespräch mit der Frauennachrichtenagentur JinNews zu dem Treffen geäußert und erklärt, dass es sich hierbei um die erste Verhandlungsinitiative der syrischen Regierung im achtjährigen Krieg handelt.… weiterlesen

Das Tauziehen um Idlib

Der Journalist Fehim Taştekin über die regionalen Hintergründe der Kämpfe in Idlib, 04.08.2018
Im Vergleich zu den verschiedenen Fronten in Syrien ist das Gebiet um Idlib Kandidat für einen großen Krieg. Was unterscheidet Idlib von den zuletzt gefallenen Fronten wie Ost-Ghuta, Daraa und Kuneitra? Es gab es für die Gruppen, die ihre Waffen nicht niederzulegen wollten, eine alternative Front um ihren Krieg und ihre Sache fortzusetzten. Idlib war die Flucht zur nächsten Front. Zehntausende bewaffnete Kämpfer wurden zusammen mit ihren Familien nach Idlib gebracht. Deshalb ist Idlib der Schlussstrich des blutigen Marathons. Es gibt keine andere Front mehr zu der man gehen könnte.… weiterlesen

Dialog als erster Schritt hin zu einem demokratischen Syrien

Die Journalistin Rojbin Ekin über die Entwicklungen in Syrien, 01.08.2018
Der Bürgerkrieg in Syrien, welcher immense Zerstörung für das gesamte Land mit sich brachte, begann am 15. März 2011 in Daraa im Süden Syriens. Gegen die antidemokratische Politik des Assad-Regimes und dem Versuch mit Zuckerbrot und Peitsche die Menschen zu kontrollieren, begannen die Völker revoltieren. Ihr Ziel war es nicht mit kriegerischen Mitteln das Land zu zerstören, sondern mit demokratischen Protesten ein demokratisches und freies Syrien mit gleichen Chancen für alle zu schaffen. Doch als das Regime mit Härte auf die demokratischen Proteste reagierte, begannen die Menschen Wege zur ihrer Selbstverteidigung zu suchen.… weiterlesen

Syrien: Zurück auf Anfang

Der Journalist Nazım Daştan über die Offensive der syrischen Armee im Süden des Landes und mögliche neue Konfliktfelder im Syrien-Krieg, 16.07.2018
Entgegen der Erwartung das sich der seit sieben Jahren währende Konflikt in Syrien mit dem Sieg über den Islamischen Staat (IS) in Rakka dem Ende neigen würde, ist der Krieg mit neuen Militäroffensiven von inneren und äußeren Kräften wieder entflammt. Weiterhin mischen Akteure wie die USA, Russland, Israel, England, Frankreich, die Türkei und der Iran im Syrien-Krieg mit. Infolge einer Übereinkunft zwischen den USA und Russland haben sich die Kräfte des syrischen Regimes von der Grenze zu Jordanien und Israel zurückgezogen.… weiterlesen

„Das System der demokratischen Autonomie von Afrin lebt in den Flüchtlingscamps weiter“

Ein Interview von Civaka Azad mit einer Mitarbeiterin des „Information Center of Afrin Resistance“ in Şehba , 07.07.2018
Die Selbstverwaltung des Kantons Afrin und das Außenbeziehungskomitee von Şehba haben einen Bericht über die Probleme verfasst, mit denen die aus Afrin nach Şêrawa und Şehba geflohene Bevölkerung konfrontiert ist. In dem Bericht werden insbesondere die Probleme in den Dörfern von Şêrawa und Şehba, wie auch in den Camps thematisiert. Kannst du uns die momentane Lage kurz schildern? Wie viele Flüchtlingslager gibt es für die Menschen aus Afrin? Nachdem die Menschen aus Afrin nach strapaziöser Flucht in Şehba angekommen sind, fanden sie sich mit einer Situation des Nichts konfrontiert: Es gab weder Lebensmittel, noch Wasser, Strom oder Decken.… weiterlesen

Bildung für Demokratie und Diversität

Ein Delegationsbericht aus Rojava/Nordsyrien von Mitgliedern der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), 05.07.2018
Vom 22. bis zum 27. Mai 2018 besuchte eine Delegation von Mitgliedern aus den GEW-Landesverbänden Niedersachsen und Bayern verschiedene Orte in Rojava/Nordsyrien. Ziel der Reise war es, sich über die Umsetzung der verschiedenen Solidaritätsprojekte im Bildungsbereich zu informieren (Projekt Schulaufbau und Schulpartnerschaften mit Kobanê und Girê Spî, Projekt Berufsschule für Mädchen in Kobanê) und sich mit den KollegInnen vor Ort persönlich über weitere sinnvolle bzw. notwendige Schritte der Unterstützung zu beraten. Darüber hinaus sollten Kontakte zu den Bildungsräten hergestellt werden, um Informationen über die Lehrerorganisationen sowie über die inhaltliche und strukturelle Neugestaltung des Bildungswesens in der Föderation Nordsyrien zu erhalten und auf dieser Grundlage gewerkschaftliche Kooperationsmöglichkeiten zu diskutieren.… weiterlesen

Die Wahlen in der Türkei und neue Besatzungspläne für Südkurdistan

Der Journalist Seyit Evran über die türkischen Angriffe auf Südkurdistan und deren Verbindung mit den Angriffsplänen Englands und der USA gegen den Iran, 02.07.2018
In der Türkei haben Wahlen stattgefunden. Deren Ergebnis stand bereits vorher aufgrund des Englandbesuchs Reccep Tayyip Erdogans und des Abkommens von AKP- und US-Vertretern bezüglich Minbic fest. Erdogan bleibt also an der Macht. In diesem Zusammenhang stellen sich einige äußerst entscheidende Fragen: Auf was einigten sich die verschieden Seiten bei den oben erwähnten Treffen? Welche Verpflichtungen ging Erdogan ein? Und was genau wurde von ihm verlangt? Gegenleistung für die Zustimmung Englands Kurz vor den Wahlen besuchte Erdogan England.… weiterlesen

Was passiert im Süden von Syrien?

Der Journalist Halit Ermiş über die Strategien der internationalen und regionalen Akteure in der Post-IS-Ära, 04.06.2018
Nach den Stellvertreterkriegen werden die Widersprüche zwischen den Staaten immer deutlicher. Die Polarisierung oder Allianzen innerhalb der Region sind genauso instabil wie die Verwerfungslinien in aktiven Erdbebenregionen. Der Krieg in der Region, der lange vom Kampf gegen den Islamischen Staat (IS) geprägt war, gewinnt nun sowohl im Rahmen der Widersprüche der globalen Mächte USA und Russland, als auch zwischen den USA und der Regionalmacht Iran an Dynamik. Es scheint, als ob die Koalition der USA und der anderen Ländern des Westens nach ihren Lektionen im Irak und in Syrien einen neuen Plan zur Belagerung des Iran entwickelt hat.… weiterlesen

Nicht Minbic, sondern Kandil ist das Ziel

Der Kolumnist Ferda Cetin über die aktuellen Pläne der Türkei für Rojava und Südkurdistan (Nordirak), 30.05.2018
In der vergangenen Woche fand in Ankara ein wichtiges Treffen statt. Eine amerikanisch-türkische Arbeitsgruppe kam zusammen, um nach eigener Aussage die Differenzen bezüglich Minbic beizulegen. Nach dem Treffen verkündeten die Außenministerien der USA und der Türkei in einer gemeinsamen Erklärung: „Die Grundpfeiler für eine Zusammenarbeit bei der Gewährleistung von Sicherheit und Stabilität in Minbic wurden gemeinsam festgelegt.“ Bereits am 27. April diesen Jahres hatte der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu nach einem Treffen mit dem neuen US-Außenminister Mike Pompeo erklärt, beide Länder hätten sich bezüglich Minbic auf gemeinsame Maßnahmen geeinigt.… weiterlesen

Afrin: Schmutziger Deal zwischen Türkei und Russland vertieft sich

Beritan Sarya über die Pläne der Türkei und Russlands in Nordsyrien, 28.05.2018
Afrin wurde am 20. Januar dieses Jahres durch Russlands Öffnung des Luftraums von einer Besatzungsoperation heimgesucht und schließlich am 18. März vom türkischen Staat mit seinen verbündeten Milizen besetzt. Da die Besatzung, die infolge eines Zweckbündnisses zwischen der Türkei und Russland begonnen hat, anfangs nicht in geplanter Dauer verlief, hat Russland den türkischen Staat immer wieder ein Ultimatum gesetzt. Dass trotz der Besatzung Afrins seit dem 18. März die Zivilbevölkerung unter schwersten Bedingungen ihren Widerstand fortführt und auch die Kräfte der YPG und YPJ innerhalb Afrins weiterkämpfen, stellt für das schmutzige Bündnis zwischen Russland und der Türkei weiterhin ein Hindernis dar.… weiterlesen

Vom Frühling, den niemand aufhalten kann

Über das Leben in Jinwar, das Dorf der freien Frauen; für den Kurdistan Report Mai/Juni 2018
Es ist Frühling geworden in Jinwar, die Felder in sattem Grün, die Blätter der Obstbäume leuchten in der Sonne und auf den Feldern, zwischen dem Getreide, eine Vielzahl kleiner gelber Blumen, die sich wie ein Teppich über die Landschaft zu legen scheinen. Mehr als ein Jahr ist es nun her, dass die Bauarbeiten für das Frauendorf in Rojava/Nordsyrien begonnen haben, und steht man heute auf dem runden Platz in der Mitte des Dorfes und schaut sich um, so wundert man sich, wie viel doch innerhalb eines Jahres entstehen kann.… weiterlesen

Afrin im Schatten der Wahlen

Fehim Işık über die andauernde Besatzungspolitik in Afrin im Kontext der Türkei-Wahlen, 11.05.2018
Im Zuge der Entscheidung Erdoğans, die Wahlen in der Türkei vorzuziehen, wurde über eine Anweisung an die ihm nahestehenden Medien diskutiert. Viel ist darüber nicht bekannt, doch wir wissen, dass den Medien nahe gelegt wurde, keine Nachrichten über Afrin zu verbreiten, welche die Kurden verstimmen könnten. Die Erdoğan nahen Medien befolgen diesen Befehl. Seitdem lesen wir in den Medien nur noch, wie die „mitfühlenden türkischen Soldaten und opferbereiten FSA’ler den Menschen in Afrin beistehen“. Wir lesen nichts über die Besatzung, der von den FSA-Mitgliedern angerichteten Zerstörung, die Schritte zur Veränderung der Demografie oder den 150.000 geflüchteten Menschen aus Afrin, die nun gezwungen sind in Tall Rifaat zu leben.… weiterlesen

USA und Russland: Streit um Hegemonie in Syrien

Riza Altun, Mitglied des KCK-Exekutivrats, über die Interessen der internationalen Akteure im Mittleren Osten, 02.05.2018
Mit den Angriffen auf Syrien am 14. April ist der Dritte Weltkrieg und die Krise im Mittleren Osten auf eine neue Etappe getreten. Mit diesen Angriffen gibt es eine Veränderung bei den regionalen Akteuren. Die Mitglieder der internationalen Koalition, wie die USA, Frankreich und England, als auch Länder wie Deutschland, Italien und Saudi Arabien haben eine bestimmte Position eingenommen. Wie ist es zu dieser neuen Phase gekommen und was kann alles aus dieser neuen Situation erwachsen? Wir können die jüngsten Angriffe auf Syrien nicht getrennt von der allgemeinen Weltpolitik und der im Mittleren Osten verfolgten Politik behandeln.… weiterlesen

Was für Ziele verfolgt die USA in Rojava?

Der Kolumnist Ferda Cetin über die Rolle  und aktuelle Politik der USA in Nordsyrien, 26.04.2018
Letzte Woche ging eine sehr wichtige Nachricht der meistverkauften Zeitung der USA, dem Wall Street Journal, im Wahltrubel unter. Die Nachricht handelte davon, dass die USA erklärte, dass wenn der Kampf gegen den IS zu Ende sei, sie ihre Truppen aus Nordsyrien abziehen werde. Stattdessen werde eine arabische Armee aufgebaut, um die Region zu stabilisieren. Im Rahmen dieses Plans, haben sich die USA mit Saudi Arabien, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten getroffen. Trumps Nationaler Sicherheitsberater, John Bolton, hat sich mit dem stellvertretenden Geheimdienstchef Ägyptens, Abbas Kamil getroffen.… weiterlesen

Hintergründe der erneuten Eskalation in Syrien

Politikwissenschaftler Dr. Mustafa Peköz über die Implikationen des Angriffs der USA, Frankreichs und Englands auf Syrien, 20.04.2018
Wie sind die derzeitigen Konflikte zwischen den USA und Russland vor dem Hintergrund der weltpolitischen Lage einzuordnen? Die USA und Russland sind die beiden wichtigsten militärischen Mächte auf der Welt. Sie geraten miteinander immer wieder auf internationaler Ebene in Konflikt. Beide Mächte versuchen insbesondere in Zentralasien, Eurasien und dem Mittleren Osten ihre Hegemonie aufzubauen. Sie versuchen ihre jeweilige Macht auf regionaler Ebene durchzusetzen. Seitdem Putin, selbst ein ehemaliger KGB-Agent, in Russland an die Macht gelangte, versuchte Russland mit Erfolg in Gebieten, die früher unter sowjetischem Einfluss standen, den eigenen Einfluss auszubauen.… weiterlesen

Studie: Politische Einstellungen kurdischer Bürger in der BRD im Kontext der Afrîn-Krise

Studie: Kurden unzufrieden mit Politik der Bundesregierung, Civaka Azad Dossier Nr. 15, 11.04.2018
Kurden in Deutschland: Wenn es nach den Medien geht, so sind sie meistens ein tobender Mob, „beschützt“ durch Polizei und Sicherheitskräfte. Im Zweifel sind sie Terrorunterstützer, wenn sie Glück haben dürfen sie mal ein paar wenige Takte zur aktuellen politischen Situation äußern. Wie viele sie aber sind, was sie denken und was ihre Meinung ist, ist dabei vollkommen unbekannt. Die größte europäische Kurdendiaspora lebt in Deutschland und ist verschiedenen Schätzungen zufolge eine der größten migrantischen Gruppen des Landes. Viele sind deutsche Staatsbürger und sind somit politische Akteure, die ein Wahlrecht haben.… weiterlesen

Was wurde im Élysée besprochen? Was erwarten die Kurden nach Afrin?

Fehim Taştekin, Journalist und Syrienexperte, 10.04.2018
Als die Franzosen als Kolonialmacht in Syrien waren, beabsichtigten sie als Drohung gegen den arabischen Nationalismus Minderheiten zu unterstützen. In diesem Rahmen hatten sie phasenweise auch den Kurden den Weg geöffnet. Es waren die Franzosen, die die Bevölkerung der Region dazu anregten, sich anzusiedeln und Landwirtschaft zu betreiben, um die Grenzen mit der Türkei kontrollieren zu können. Die Städte haben in dieser Phase Form angenommen. Als die Kurden jedoch an den Punkt gelangten, an dem sie Autonomie verlangten, waren es die Franzosen, die dieses Begehren ablehnten und dafür sorgten, dass Aufständische unterdrückt wurden.… weiterlesen

Afrin: Ein international unterstützter Besatzungskrieg im 21. Jahrhundert

Songül Karabulut, Mitarbeiterin des „Information Center of Afrin Resistance“, 02.04.2018
Der türkische Staat erklärte am 20. Januar 2018 offiziell den Beginn des Krieges gegen Afrin. Als Grund wurde aufgeführt, dass die Grenzsicherheit der Türkei durch die YGP/YPJ bedroht wäre. Sie untermauerte ihre Anschuldigung mit angeblich 700 Angriffen, die aus Afrin in die Türkei erfolgt sein sollen. Die BBC ging dieser Behauptung nach und untersuchte die genannten Fälle mit dem Ergebnis; dass 674 vorgegebene Angriffe überhaupt nicht existieren, also erlogen sind; dass lediglich 26 Vorfälle zu verzeichnen waren, von denen wiederum nur 15 aus Afrin kamen und die Urheber dieser, aber nicht klar zugeordnet werden können.… weiterlesen

Nein zur türkischen Aggression in den kurdischen Gebieten!

Offener Brief zur Lage in Afrin an Bundesaußenminister Heiko Maas, Jusos in der SPD, 26.03.2018
Sehr geehrter Herr Bundesminister Maas, lieber Heiko, viel ist momentan davon die Rede, dass die Politik wieder glaubwürdig werden muss. Dass die Regierung gerade in Zeiten zunehmender Parteienverdrossenheit nicht nur von demokratischen Werten reden, sondern auch nach ihnen handeln muss. Wir erleben derzeit aber anderes. Viele Abgeordnete aus SPD, Grünen, Linksfraktion, FDP und CDU haben öffentlich wie intern, in den Ausschüssen und im Plenum des Bundestages deutlich gemacht, dass der Angriff der Türkei auf Afrin völkerrechtswidrig ist. Und schließlich hat auch die Bundeskanzlerin zwar das Vorgehen der Türkei in Syrien nach langem Schweigen „scharf verurteilt“.… weiterlesen